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Evian Championship: Das letzte Major

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09. Sep 2014
Die Evian Championship findet wieder in Evian-les-Bains in den französischen Alpen statt. (Foto: Getty)
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Die Evian Championship ist die letzte Chance auf einen Major-Sieg in diesem Jahr. Auch zwei deutsche Proetten schlagen in Frankreich ab.

In Évian-les-Bains, Frankreich, wird in dieser Woche der letzte Majortitel der aktuellen LET- und LPGA-Saison vergeben. Die Evian Championship wurde letztes Jahr zum ersten Mal als Major ausgetragen.


Dankbar für die Umstellung vom „normalen“ Turnier zum Major, sind zu aller erst natürlich die Spielerinnen, die noch auf den ersten ganz großen Titel warten. Denn seit 2013 gibt es jedes Jahr eine Gelegenheit mehr für sie, sich zum Champion aufzuschwingen. Diese Gelegenheit wollen sich 120 Spielerinnen, darunter vier Amateure, nicht entgehenlassen. Nicht mehr als Amateur antreten wird die Australierin Minjee Lee, die zuletzt beste, nicht professionelle Golfspielerin der Welt.  Die 18-jährige gab kürzlich bekannt, beim fünften Major der Saison ihr Profidebüt zu geben.

Ist die Zeit reif für Lydia Ko?

Vielleicht gelingt Lee, was der vergangenes Jahr noch als Amateurin startenden Lydia Ko versagt blieb – der Sieg. Die 18-jährige Neuseeländerin Ko gewann im aktuellen Jahr bereits zwei Turniere, hat aber noch keinen Major-Sieg auf ihrem Konto. Im August kämpfte sie mit Problemen im linken Handgelenk. Bei ihren Anlagen dürfte der erste Major-Titel aber nur eine Frage der Zeit sein. Geschlagen geben musste sie sich bei der Evian Championship 2013 nur der norwegischen Siegerin Suzann Pettersen.

Titelverteidigerin Suzann Pettersen (Foto: Getty)

Titelverteidigerin Suzann Pettersen (Foto: Getty)

Titelverteidigerin noch ohne Saisonsieg

Pettersen distanzierte bei der Major-Premiere letztes Jahr die Zweitplatzierte um zwei Schläge. Wegen Regens spielten die Damen aber nur drei Runden. Für die 33-jährige Norwegerin wäre der Sieg bei der Evian Championship der erste Erfolg im Jahr 2014. Trotzdem darf sie ihre bisherige Saison durchaus als erfolgreich bezeichnen. Schon neun Top-Ten-Ergebnisse hat die Titelverteidigerin in der laufenden Saison verbucht und dabei gut 750.000 US-Dollar eingespielt.

Deutsche Proetten müssen sich steigern

Eine Preisgeldsumme, die die beiden deutschen Proetten Caroline Masson und Sandra Gal zusammen nicht erreichen. Die 487.500 Dollar, die der Siegerin zustehen, übertreffen sie gemeinsam um gerade 50.000 US-Dollar. Grund genug also, ihre Vorjahresergebnisse zu steigern. Gal erreichte 2013 den geteilten 19. Rang, Masson wurde geteilte 37. Ein Sieg einer der beiden wäre aber beinahe eine Sensation. Zumal die letzte Form bei beiden nicht besonders ansprechend war.

Gal verpasste bei den letzten beiden Starts den Cut. Masson wurde bei der Portland Classic geteilte 48., bei der Canadian Pacific Womens’s Open immerhin Elfte. Die 25-jährige kam in der aktuellen Saison bisher erst ein Mal unter die ersten Zehn. Vor der Evian Championship sind „noch Training und Entspannung hier in Deutschland angesagt“, wie sie auf ihrer Homepage berichtet. Bis dahin sei es „schön, mal wieder bei der Familie nach dem Rechten sehen zu können.“

Mitfavoritin Wie nach Verletzung zurück

Am Wettstreit um insgesamt 3,25 Millionen US-Dollar wird auch Michelle Wie wieder teilnehmen. Die US-Women’s-Open-Siegerin kehrt nach fünf Wochen Pause wegen einer Verletzung am Finger auf die Tour zurück. Wenn Wie antritt, gehört sie immer zu den Titelaspirantinnen. Allerdings gewann seit 2007 keine Amerikanerin mehr die Evian Championship. Wegen einer Verletzung am Daumen passen, muss die Gewinnerin der Womens British Open, Mo Martin.

Das Finale der Evian Championship können sie im LIVESTREAM auf golfpost.de ab 12:30 Uhr verfolgen.

Die Highlights der Evian Championship 2013 mit Golf Post

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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