European Tour: Maximilian Kieffer im Wochenende
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European Tour: Maximilian Kieffer sicher im Wochenende

Maximilian Kieffer meistert im Süden Afrikas auf der European Tour den Cut, während seine drei Landsmänner geschlossen abreisen müssen.

Maximilian Kieffer ist derzeit in guter Form und auch wieder oben mit dabei. (Foto Getty)
Maximilian Kieffer ist derzeit in guter Form und auch wieder oben mit dabei. (Foto Getty)

Auch wenn die World Golf Championship teil des European-Tour-Kalenders ist, veranstalten die europäischen Akteure ein Parallel-Event - die Tshwane Open. Vom persischen Golf reisten die Profis in Richtung Waterkoof, um gute Ergebnisse einzufahren. Maximilian Kieffer verpasste letzte Woche noch den Cut, glich dies aber prompt durch gute Leistungen diese Woche aus. Während für Bernd Ritthammer, Alexander Knappe und Marcel Schneider der Aufenthalt in Südafrika weniger zufriedenstellend verlief, führt George Coetzee mit einer guten zweiten Runde das Feld an. Der Engländer Danny Willett, welcher in vergangenen Monaten beinahe "verschollen" wirkte, stieß überraschenderweise in die roten Zahlen des Leaderboards hervor.

Maximilian Kieffer verbleibt der Tshwane Open 2018

Für Maximilian Kieffer stand bei der Tshwane Open vor allem eines auf dem Plan, den Sprung ins Wochenende zu meistern, welcher vergangene Woche beim Commercial Bank Qatar Masters misslang. Seinen Plan setzte er gleich in die Tat um und eine recht ereignislose even-Par-Runde am zweiten Tag reichte sogar zum Verleib im Turnierverlauf. Zwischenzeitlich war der 27-Jährige bei fünf Schlägen unter Par angekommen, was eine Top 10-Platzierung gleichgekommen wäre. Doch zwei gespielte Bogeys auf seiner Back Nine ließen dieses Ziel erst einmal in die Ferne rücken. Kieffer riss sich auf seinem letzten Loch nochmal am Riemen und erspielte ein weiteres Birdie, welches ihn im Leaderboard auf den geteilten 23. hochrutschen ließ. Mit vier Schlägen unter Par startet der Düsseldorfer in den Moving Day.

Der Landsmann von Bernd Wiesberger, Mathias Schwab, spielte schon letzte Woche gut auf und bestätigte diese Leistung erneut und schafft den Cut bei der Tshwane Open 2018. Mit insgesamt zwei Schlägen unter Par liegend, startet der Österreicher vom geteilten 46. Platz in seine dritte Runde.

Drei Deutsche verabschieden sich aus Südafrika

Alexander Knappe ging am zweiten Tag des Öfteren mit dem Cut auf Tuchfühlung, doch am Ende konnte er sich nicht oberhalb von ihm halten, sodass folglich ein verfrühtes Flugticket gebucht werden musste. Auf seinen beiden Runden konnte sich Knappe nicht einmal in die roten Zahlen spielen. Selbiges Schicksal erfuhr auch Bernd Ritthammer, welcher am zweiten Tag mit drei Schlägen über Par schwach aufspielte. Beide erspielten sich zwar einige Birdies, doch diese wurden gleich von zum Teil leichten Fehlern und "groben Schnitzern" in der Luft zerrissen.

Auch für Marcel Schneider lief die zweite Runde alles andere als rund. Gleich von Beginn an war Schneider schon mächtig unter Druck, da er unterhalb des Cuts im Leaderboard gelistet war. Mit einer gespielten even Par auf seiner Front Nine konnte der 28-Jähirge sich dem Cut nicht nähern. Mit zwei Bogeys und einem Doppelbogey auf seiner Back Nine riss sich der Bissinger selbst den Boden unter den Füßen weg und scheidet aus dem Turnier aus. Mit sechs Schlägen über Par und auf dem geteilten 135. Platz liegend, war er vom Cut "meilenweit" entfernt.




Führungswechsel unter Lokalmatadoren

Am Donnerstag führte noch der Südafrikaner Louis De Jager mit einer blitzsauberen 64er Runde und dieser prompt von seinem Landsmann George Coetzee abgelöst, welcher eine wahrlich traumhafte Back Nine sein Eigen nennen durfte. Gleich sechs gespielte Birdies auf seinen verbleibenden sieben Löchern durchzogen seine Scorekarte, von welcher man quasi "rot geblendet wurde". Mit diesem unglaublichen Schlusssport flog er vom geteilten sechsten Platz zur alleinigen Führung. Mit insgesamt elf Schlägen unter Par lässt es sich aber alles andere als entspannt in den Moving Day starten, da der Finne Mikko Korhonen und der Chilene Felipe Aguilar ihm die Führung streitig machen wollen.

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