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Paul Lawrie Match Play: Anthony Wall siegt eiskalt

07. Aug 2016
Der Engländer Paul Lawrie entschied das Paul Lawrie Match Play im sechsten Match für sich. (Foto: Getty)
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Im Duell um den Sieg schenken sich Anthony Wall und Alex Noren nichts, während das Match um Platz drei schon früh entschieden ist.

Anthony Wall hat sich in einem erbitterten Kampf gegen Alex Noren nach insgesamt sechs Duellen und einem kleinen Ausflug in den „Kühlschrank“ zum Sieger des Paul Lawrie Match Play 2016 gekürt. Oliver Fisher hingegen versuchte zu spät, das Blatt gegen den starken James Morrison noch zu wenden. Maximilian Kieffer war als einziger Deutscher beim Paul Lawrie Match Play an den Start gegangen und hatte es bis unter die besten Acht geschafft, war aber dann im Viertelfinale gegen den späteren Drittplatzierten Oliver Fisher ausgeschieden.

Anthony Wall triumphiert mit Kältetherapie

Wenn es um den Sieg geht, werden keine Zugeständnisse gemacht. So sehen es offenbar auch der Schwede Alex Noren und der Engländer Anthony Wall, die bei dem Turnier im ungewöhnlichen Format das finale Duell ausfochten. Während mit Birdies an den ersten beiden Löchern gleich zu Anfang zunächst der Skandinavier die Oberhand hatte, konterte der Brite im Laufe der Front Nine mit Birdies an 3 und 6 und stellte damit das Gleichgewicht wieder her.


Mit Gleichstand ging es also auf die hinteren Neun, wo sich Wall an der 11 mit einem weiteren Birdie den Vorteil von einem Loch verschaffte, der ihm schließlich zum Sieg gereichte, nachdem die beiden Konkurrenten die letzten sieben Löcher im Gleichschritt absolvierten. Seinen Triumph hatte sich Wall über die Tage wahrlich hart erkämpft, am Vortag hatte er mit 18 und 22 Löchern die beiden längsten Matches gespielt und im Anschluss an die 40 gespielten Löchern eine Runde in der Kältekammer eingelegt hatte, um seinen Körper bei der Erholung von den Strapazen zu unterstützen – offenbar erfolgreich. Der Titel ist sein erster seit 16 Jahren und erst der zweite seiner Karriere.

James Morrison entscheidet Match früh für sich

Um den dritten Platz kämpften indes die beiden Engländer James Morrison und Oliver Fisher. Morrison begann das Duell schon früh zu dominieren, notierte zwei Birdies und ein Eagle auf den ersten drei Löchern, während sein Landsmann nur mit Par kontern konnte, nach einem weiteren Birdie an der 6 lag er bereits vor Ende der Front Nine bei 4Up. Zwar kostete ihn ein Bogey zwei Löcher später einen Teil seines Vorteils, den holte er sich aber spielend leicht wieder zurück als, als sein Gegner Bogey an 9 und 10 verschmerzen musste. Damit lag er nach nur 10 Löchern 5Up und das Match schien bereits so gut wie entschieden.

Doch Oliver Fisher gab den dritten Platz noch nicht verloren. Bereits am Vortag hatte der Engländer Kampfgeist bewiesen, als er sich gegen Anthony Wall ein Kopf-an-Kopf-Rennen über 22 Löcher geliefert und dann trotzdem eine Niederlage hatte verschmerzen müssen. Und so gab er sich auch gegen Morrison noch nicht geschlagen, sicherte sich Loch 13 mit Par und Loch 14 mit einem Birdie und verringerte damit den Vorsprung auf 3Up. Ein Birdie von Morrison an der 16 besiegelte aber schließlich trotzdem dessen Sieg mit 4&2, sodass Fisher sich mit dem vierten Platz begnügen muss.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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