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European Tour: Le Golf National erweist sich als harter Gegner

Kaymer, Kieffer und Co. haben ihre Schwierigkeiten auf der European Tour und Justin Thomas plant bei der Open de France schon für den Ryder Cup.

Martin Kaymer liefert keine Glanzleistung bei der Open de France der European Tour ab. (Foto: Getty)
Martin Kaymer liefert keine Glanzleistung bei der Open de France der European Tour ab. (Foto: Getty)

Bei der Open de France, dem dritten Turnier der Rolex-Series, treten die Spieler der European Tour in dieser Woche auf dem Platz an, auf dem im September der Ryder Cup ausgetragen wird. Le Golf National in Paris erwies sich in der ersten Runde als hartnäckig und wird durch Wind zu einer Herausforderung, die bei vielen Spielern für hohe Scores sorgte. Nur 14 Spieler spielten eine Runde unter Par, an ihrer Spitze der Waliser Bradley Dredge, der das Feld mit vier Schlägen unter Par anführt. Auch ein Gast tritt in dieser Woche in Paris an: Als Vorbereitung auf den Ryder Cup beweist sich Justin Thomas schon jetzt als harte Konkurrenz für Team Europea.

Nach der ersten Runde liegt er auf dem geteilten siebten Platz. Die deutschsprachigen Spieler hingegen kapitulierten allesamt gegenüber dem Platz im Herzen Frankreichs. Am besten traf es noch Matthias Schwab mit drei Schlägen über Par. Max Kieffer spielte eine +4, es folgten Martin Kaymer (+6) und Marcel Siem (+6).

Martin Kaymer und Co. lassen Federn auf der European Tour

Entgegen der Hoffnung konnten Martin Kaymer und Max Kieffer nicht an ihre starke Leistung von der BMW International Open anknüpfen. Besonders auf den ersten Neun ließ Kaymer Federn. Er begann seine Runde nicht nur unglücklicherweise mit einem Bogey, nach einem zusätzlichen Triplebogey verlor er noch weitere drei Schläge in Folge. Das einzige Birdie auf seiner Front Nine war da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Mit der Wende zur Back Nine fing sich der zweifache Majorsieger aber. Er lochte einen weiteren Schlaggewinn und vermied zumindest bis zum letzten Loch den Verlust weiterer Schläge. Durch seine 77er Runde teilt er sich den 107. Platz mit Marcel Siem.

Auch Max Kieffer hatte einen schweren Start. Nach zwei Löchern lag der an Loch 10 gestartete Golfer bereits vier Schläge über Par. Drei davon machte er mit Birdies wieder gut, auf den letzten sechs Löcher verlor Kieffer aber weitere vier Schläge. Mit einem Abschlussbirdie erreichte er immerhin noch den geteilten 80. Platz.



Marcel Siem war im Gegensatz zu Kaymer und Kieffer am Vormittag gestartet, das half seinem Score aber auch nicht weiter. Ein einziges Birdie spielte der Mettmanner kurz vor Schluss seiner Runde, notierte aber auch insgesamt sieben Bogeys. Auf dem geteilten 107. Platz sieht er einem weiteren verpassten Cut entgegen.

Der Österreicher Matthias Schwab erlebte eine abswechslunsgreiche Runde. Seine Startschwierigkeiten überwand er und lag nach zwölf gespielten Löchern wieder auf Even Par. Ein Triplebogey am vierten Loch machte Schwab jedoch einen Strich durch die Rechnung und er brachte eine 74er Runde ins Clubhaus. auf dem geteilten 59. Rang platziert er sich aber immerhin noch vor dem deutschen Trio und hat die besten Aussichten auf einen Platz im Wochenende.

Justin Thomas bereitet sich auf den Ryder Cup 2018 vor

Es ist kein Zufall, dass Justin Thomas sich ausgerechnet die Open de France für einen Auftritt auf der European Tour ausgesucht hat. "Mit dem Ryder Cup diesen Herbst passte es einfach sehr gut in meinen Turnierplan. Ich wollte wirklich gerne hier her kommen und es hat gut funktioniert", sagte Thomas. "Es ist eine große Sache auf der European Tour und ich bin sehr froh und glücklich, dass ich hier herkommen und in die Party platzen darf."



Jim Furyk plane einen Erkundungstour zum Le Golf National mit Spielern, die eine Aussicht auf einen Platz im amerikanischen Ryder Cup Team haben, eine Woche vor der Open Championship, schreibt der Golf Channel. Thomas wolle sich da aber auf das Major konzentrieren und entschied sich stattdessen für die Open de France als Vorbereitung auf den Kontinentalwettbewerb. Er wolle seine Erfahrungen mit seinen Teamkameraden teilen, so der Golf Channel. "Es ist alles sehr offensichtlich, es ist nicht so, als gäbe es viele Tricks oder geheimes Wissen, dass ich diese Woche sammeln kann", sagte der Amerikaner. "Aber ich bin glücklich, egal wie ich helfen kann. Aber Sie wissen ja, diese Jungs sind gut. Sie brauchen mich nicht um hier hoffentlich gut zu spielen."

Thomas selbst ging mit seiner 70er Runde schon mal mit gutem Beispiel voran. Trotz vier Birdies gab es aber auch für den PGA-Championship-Sieger die ein oder andere schwierige Stelle. Neben einem Bogey an der 13 kassierte er ein Doppelbogey an der Sechs, nachdem er zuvor zwei Schläge gut gemacht hatte.





Spitzenreiter Bradley Dredge brillierte mit nur einem Bogey und fünf Birdies. Mit drei Schlägen unter Par sitzen ihm zwei Briten im Nacken. Mit 70 Schlägen spielten Jon Rahm und Shane Lowry die besten Runden des Nachmittags, drei Schläger hinter Dredge.

Interessant, wenn auch nicht von Relevanz für die Spitze, war dieser Schlag von Alex Noren. Er zielte an Loch 6 aus über 90 Metern auf das Grün und traf den Ball von Sergio Garcia, der daraufhin beinahe ins Loch ging. Gezählt hätte das zwar weder für den Spanier noch für den Schweden, ein faszinierender Anblick wäre es aber doch gewesen.

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