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Nordea Masters: Siem steigert sich, Wood an der Spitze

Am Moving Day in Schweden spielt sich Chris Wood in Führung. Marcel Siem gelingt die Umkehr des Vorzeichens.

Nordea Masters 2017 Ergebnisse Tag 3 Moving Day Marcel Siem
Marcel Siem konnte am dritten Tag im schwedischen Malmö aufholen. (Foto: Getty)

Der Kampf um die "Pole Position" für den Finaltag des Nordea Masters ging mit dem Engländer Chris Wood an der Spitze zuende. Lange Zeit hatte er mit seinem Flightpartner, dem Dänen Thorbjörn Olesen, um Position des Führenden gebuhlt, so lange, bis das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden regelrechten Matchplay-Charakter angenommen hatte. Dann allerdings verfrachtete ein finales Doppelbogey Olesen, der bereits einen Schlag Rückstand hatte, auf den vierten Platz, während Wood sich trotz eines Bogey-Finishs mit seiner zweiten 68 in Folge und neun Schlägen unter Par Erster blieb.

Auf dem zweiten Platz liegen mit einem Schlag Abstand der Italiener Renato Paratore und der Franzose Benjamin Hebert. 

Verbesserung für Marcel Siem

Nachdem er der einzige von ursprünglich sechs deutschen Spielern im Feld war, der es mit Biegen und Brechen ins Wochenende geschafft hatte, hieß er für Marcel Siem, die Chance zu nutzen und Gas zu geben. Mit diesem Vorhaben im Hinterkopf geriet denn auch die dritte Runde des Rheinländers zu seiner besten des Turniers. Fünf Birdies standen letztendlich drei Bogeys gegenüber, die 71er Runde brachte ihm eine Sprung von stolzen 26 Plätzen ein - mit einem Schlag unter Par liegt er nun auf T33. Erst vor zwei Wochen hatte der 36-Jährige in Italien seine erste Top-10-Platzierung der Saison geholt, beim nachfolgenden Event in Wentworth dann allerdings den Cut verpasst.




Henrik Stenson mit schwacher Runde

Der amtierende British-Open-Champion und Weltranglistenfünfte Henrik Stenson hingegen blieb in seiner schwedischen Heimat hinter den Erwartungen der Fans zurück. Er musste am Moving Day mit einer 75 seine schwächste Runde des Turniers verschmerzen und bewegte sich mit nunmehr ingesamt einem Schlag über Par im Tableau vor allem in die falsche Richtung - abwärts nämlich. Zwar zauberte er in typischer Stenson-Manier zur Begeisterung des heimischen Publikums einige Weltklasseschläge wie diesen aus dem Ärmel...

...und wurde frenetisch gefeiert, besonders bei seiner Ankunft am 18. Abschlag, für die sich die Organisatoren etwas ganz besonderes überlegt hatten...

...trotzdem rangiert er rangiert auf dem geteilten 49. Platz, während seine drei Landsmänner Alex Noren, Niklas Lemke und Kristoffer Broberg bei drei Schlägen unter Par auf T16 derzeit die Riege der stärksten Lokalmatadors im Feld ausmachen. Noren, der das Turnier bereits zweimal für sich entscheiden konnte, hatte erst in der vergangenen Woche bei der prestigeträchtigen BMW PGA Championship seinen neunten European-Tour-Sieg eingefahren. In dieser Woche ist allerdings auch er vor dem Finaltag ganze zehn Schläge vom Führenden entfernt.

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