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Siddikur Rahman führt vor Finaltag der Mauritius Open

14. Mai 2016
Siddikur Rahman hat gut lachen: Als Führender zieht er ins Finale der Mauritius Open ein. (Foto: Getty)
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Im schönen Mauritius haben die European-Tour-Profis wahrlich kein leichtes Spiel. Siddikur Rahman aber meistert’s mit Bravour.

Während mit der Players Championship in den Vereinigten Staaten gerade das inoffizielle „fünfte Major“ mit reichlich deutscher Beteiligung ausgetragen wird, ist bei European Tour in Mauritius in diesem Jahr nur Österreicher Lukas Nemecz am Start. Dieser strauchelte an einem Tag, an dem man niedrige Scores im Feld ohnehin vergeblich suchte. Keineswegs vom Leid seiner Kollegen abschrecken ließ sich aber Siddikur Rahman aus Bangladesh, der vor dem Finaltag mit sieben Schlägen unter Par die Führung innehat. Mit einem Schlag Rückstand folgt ihm der Südkoreaner Jeunghun Wang, der bereits in der vergangenen Woche den Sieg bei der Trophee Hassan II einheimste. Der Australier Andrew Dodt, der als Führender in den Moving Day eingezogen war, folgt drei Schläge hinter Wang und teilt sich den dritten Platz mit dem Belgier Nicolas Colsearts.

Siddikur Rahman: Ein Underdog auf Siegeskurs

Bisher kann man die Saison von Siddikur Rahman allenfalls als unscheinbar bezeichnen. Vier Turniere spielte er auf der European Tour, zweimal verpasste er den Cut, die anderen beiden Male platzierte er sich T50 und T58. Nichtsdestotrotz ist er nun auf dem besten Weg zu seinem ersten Sieg auf der europäischen Tour. Mit einer 68 war er bereits furios in die Mauritius Open gestartet, hatte mit einer soliden 72 und am dritten Tag schließlich mit der entscheidenden 69 nachgelegt, die ihm vorerst die Spitzenposition einbringt. Besonderen Anteil daran hatte dieser Geniestreich von einem Birdie:


Lukas Nemecz schwächelt

Als einziger deutschsprachiger Teilnehmer ging der Österreicher Lukas Nemecz bei dem European-Tour-Event vor paradiesischer Kulisse an den Start. Nachdem er sich nach zwei anfänglichen soliden 73er Runden im oberen Mittelfeld aufgehalten und den Cut mit Leichtigkeit überstanden hatte, ließ er am Moving Day deutlich nach. Drei Doppelbogeys und zwei einzelne Schlagverluste musste er allein auf der Front Nine notieren, zwei weitere Bogeys folgten auf den hinteren Neun. Da halfen auch die drei vereinzelten Birdies nicht, die ihm im Laufe der Runde gelangen.

Bereits bei der Trophee Hassan II in der vergangenen Woche hatte ihn eine Finalrunde in den 80ern eine bessere Platzierung gekostet. Wenn er dieses Mal am entscheidenden Turniertag das Gaspedal wiederfindet, ist für ihn aber noch immer die beste Platzierung der Saison drin – immerhin reichte es für den Youngster bis dato maximal bis zum geteilten 53. Rang.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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