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Martin Kaymer holt bei Made in Denmark auf, Dredge führt weiterhin

27. Aug 2016
Martin Kaymer kann von seiner hervorragenden Front Nine profitieren. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer gibt am Moving Day der Made in Denmark alles, um sich für den Ryder Cup zu empfehlen. Nur auf den letzten Metern fehlt die Puste.

In der kommenden Woche werden die drei Captain’s Picks für das europäische Ryder-Cup-Team bekannt gegeben und Martin Kaymer könnte einer davon sein. Um sicherzugehen, dass Mannschaftskapitän Darren Clarke ihn garantiert im Auge hat, brachte er am Moving Day in Dänemark eine beeindruckende Vorstellung aufs Grün – besonders auf den ersten neun Löchern.

Nur geringe Chancen auf den Captain’s Pick hat dahingegen der Waliser Bradley Dredge, der aktuell nur auf Platz 105 im OWGR liegt. Allerdings könnte es in der nächsten Woche weit nach oben für ihn, sollte er die Made in Denmark gewinnen. Nach einem grandiosen Turnierstart mit einer 63 und 66 drückte der 43-Jährige am Moving Day in Dänemark zwar etwas auf die Bremse und kam mit einem Tagesscore von Even par ins Clubhaus zurück. Dredge bleibt trotzdem der Spieler mit dem tiefsten Gesamtscore. Bei -12 befindet er sich vor dem Verfolgerquartett um David Lipsky auf dem ersten Rang.


Kaymer spielt sich zurück ins Turnier

Hier nämlich gelang dem Mettmanner, der vom geteilten 26. Platz aus eher unspektakulär in die dritte Runde gestartet war, zunächst ein vereinzeltes Birdie an der 2 und dann gleich eine ganze Strähne von Schlaggewinnen: Auf 4 und 5 folgten zwei weitere Birdies, dann ein Eagle und noch ein Birdie. Nach seiner Front Nine lag der 31-Jährige also bereits ganze sechs Schläge unter Par für den Tag und war auf dem besten Wege, sogar der Spitze noch richtig gefährlich zu werden.

Auf den hinteren Neun aber kam der zweifache Majorsieger ins Straucheln. Zwar fielen auch hier noch zwei Birdies, allerdings musste der Rheinländer auch drei Bogeys hinnehmen. „Ich hatte gerade auf den letzten vier Löchern gute Chancen, habe dann aber meine Wedges nicht ideal gespielt. Normalerweise wird der Platz sehr kurz nach der 13. Das konnte ich nicht richtig ausnutzen, was sehr schade war, weil ich während des ganzen Tages bei 6, 7 unter Par lag.“, so Kaymer.

Seine 66er Runde (-5) bleibt aber trotzdem eine Leistung, mit der er einige Plätz gutmachen kann: Derzeit ist er mit acht Schlägen unter Par geteilter Sechster. „Natürlich erhofft man sich eine tiefere Runde, wenn man schon nach zwölf Löchern bei -7 liegt, aber es war eine solide Runde und ich habe mich ins Turnier zurückgespielt.“

Hole-in-One für Lokalmatador

Was ist besser als ein Hole-in-One? Ein Hole-in-One vor heimischen Fans! Diese Glanzleistung gelang an Loch 16 dem Dänen Sebastian Cappelen, der natürlich reichlich Applaus von seinen Landsleuten kassierte und daraufhin seinen „Glücksball“ prompt ins Publikum beförderte. Das Ass bleibt wird für ihn zweifellos das Highlight des Turniers bleiben, auch wenn er sich mit insgesamt einem Schlag unter Par derzeit trotzdem nur auf dem geteilten 44. Platz aufhält.

Zum Zwischenergebnis der Made in Denmark

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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