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Louis Oosthuizen lässt vor Finale in Perth die Konkurrenz stehen

27. Feb 2016
Louis Oosthuizen besetzt in Perth die Spitze. (Foto: Getty)
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Auch bei der Perth International hat ein Südafrikaner Aussicht auf den Sieg, Louis Oosthuizen nämlich lässt einige Lokalmatadors alt aussehen.

Peter Uihlein und Brett Rumford mussten am Moving Day die gemeinsame Führung an den Südafrikaner Louis Oosthuizen abtreten. Dieser hat die Spitzenposition nun trotz einem Einbruch gegen Ende seiner Runde mit insgesamt 15 Schlägen unter Par und damit drei Schlägen Abstand vor seinem US-amerikanischen Konkurrenten Uihlein und dem Franzosen Romain Wattel.

Oosthuizen im südafrikanischem Siegesquintett?

Louis Oosthuizen will in die Fußstapfen von vier seiner Landsmänner treten. So vielen Südafrikanern nämlich gelang bis dato in der noch jungen Saison bereits ein Sieg auf der European Tour, Charl Schwartzel gewann sogar gleich zweimal. Mit Danny Willett konnte sich bisher im Laufe von zehn Turnieren nur einmal ein Europäer durchsetzen, ansonsten behielten Südafrikaner, Australier und mit Rickie Fowler auch einmal ein US-Amerikaner die Oberhand.


Nun also könnte Oosthuizen sich mit einer entsprechenden Abschlussrunde bei der Perth International bei den südafrikanischen Siegern der Saison einreihen – zumindest, wenn er ähnlich furios startet wie am Moving Day. Hier nämlich gelangen dem 33-Jährigen bereits auf den ersten Neun ganze fünf Birdies, auf der Back Nine folgten zwei weitere im Doppelpack. Gleich danach allerdings schwächelte Oosthuizen auf den letzten Metern ein wenig und musste wegen eines Bogey-Duos auf 16 und 17 Schlageinbußen verschmerzen. Seiner Führung indes taten die Fauxpas keinen Abbruch, lediglich der Sicherheits-Puffer zu den nächsten Verfolgern für die kommende Runde schrumpfte.

Romain Wattel will europäische Ehre verteidigen

Der zweite Europäer indes, der 2016 ein European-Tour-Turnier gewinnt, könnte Romain Wattel sein. Zumindest hat der Franzose mit seinem geteilten zweiten Platz von allen Europäern noch die besten Chancen auf den Sieg. Einen Vorsprung von drei Schlägen gilt es für ihn am Finaltag aufzuholen, nachdem er in Runde drei eine bogeyfreie 65 notieren konnte, mit der er sich in die Top 3 zurück kämpfte.  Bereits zum Auftakt hatte er sich über eine 66 freuen können, nur am zweiten Turniertag hatte er mit einer 73 kurzzeitig deutlich nachgelassen.

Brett Rumford trotz zweier Eagles nur Fünfter

Seine Spitzenposition zu halten, wollte dem Lokalmatador Brett Rumford am dritten Turniertag beim besten Willen nicht gelingen – soweit so unauffällig. Erstaunlich allerdings waren durchaus seine beiden Eagles in Folge an Loch 14 und 15, die ihn trotzdem nicht davor bewahren konnten, letztendlich bei einem Schlag über Par für die Runde zu landen. Mit zehn Schlägen über Par auf dem alleinigen fünften Platz hat er nun ganze fünf Schläge Abstand zum Führenden, die er am Finaltag gutmachen muss, wenn er noch um den Sieg mitspielen will.

Wie gewonnen, so zerronnen

Am Vortag war der Australier Rhein Gibson in seinem Heimatland noch unter den Top Ten, am Moving Day katapultierte es ihn kurzerhand hinunter ins Mittelfeld. Schuld an der schmerzhaften 78 (+6) waren vor allem seine letzten drei Löcher, an denen ihm ein Doppelbogey und zwei einzelne Schlagverluste das Ende der Runde recht unangenehm gestalteten. Dafür weiß der Mann auf dem geteilten 41. Platz aufhält aber, wie man selbst seine Schläger repariert:

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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