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European Tour: Russell Knox siegt in Irland

Russell Knox bezwingt bei der Irish Open Ryan Fox im Playoff, dessen Niederlage durch einen Startplatz bei der Open Championship geschmälert wird.

European Tour Irish Open 2018 Ergebnisse Finale Russell Knox
Russell Knox kürte sich auf spektakuläre Weise zum Sieger der Irish Open. (Foto: Getty)

Die Irish Open 2018 entschied sich Mann gegen Mann: Der Schotte Russell Knox und der Neuseeländer Ryan Fox traten gegeneinander im Stechen an. Ihren Startplatz bei der Open Championship hielten beide Spieler bereits in Händen - Knox war ohnehin bereits qualifiziert und Fox auch ohne Sieg unter den drei besten Spielern des Turniers. Das Stechen um den Sieg bei gestaltete das mitnichten weniger hartnäckig, bedeutet doch ein Triumph bei einem Rolex-Series-Event auf der European Tour nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch einen beachtlichen Siegscheck. Zudem hatte Knox sich bereits bei der Open de France in der vergangenen Woche mit dem zweiten Platz zufrieden geben müssen, während Fox seinen ersten Sieg auf der European Tour in greifbarer Nähe hatte.

Das Rennen machte schließlich Russell Knox mit einem Birdie am ersten Extraloch. Der Schotte, der am Freitag für den einen oder anderen Lacher gesorgt hatte, als er einen Apfelkitsch entsorgen wollte, aber stattdessen das Grün und beinahe seinen Flightpartner traf, machte diesen peinlichen Moment vergessen, indem er einen Wahnsinnsputt lochte und so in spektakulärer Manier das Turnier für sich entschied.

Die restlichen beiden Open-Startplätze, die bei der Irish Open vergeben wurden gingen derweil an den Südafrikaner Zander Lombard und den Engländer Andy Sullivan, die in zwei Wochen in Carnoustie ihr Können auf dem Linksplatz erneut zur Schau stellen können.



Titelverteidiger Jon Rahm mit spektakulärem Endspurt

Dass die entscheidende Runde für Vorjahressieger Jon Rahm eine versöhnliche werden würde, das war zunächst nicht zu ahnen. Ein Triplebogey an der 2 kostete den Spanier gleich zu Beginn Schläge, aber aufgeben kam für den ehemaligen Collegegolfer, der mit seinem Wechsel ins Profilager vor zwei Jahren für mächtig Furore gesorgt hatte und inzwischen die Nummer fünf der Welt ist, nicht in Frage. Dem herben Schlagverlust setzte der 23-Jährige gleich zwei Birdies nach, ein Eagle an der 6 sorgte dafür, dass der Fehler endgültig egalisiert war.

Ärgern dürfte ihn der Fauxpas allerdings trotzdem, kostete er ihn doch die Chance, zum Ende hin um den Sieg mitzuspielen, nachdem er auf den letzten sechs Löchern seiner Back Nine ganze fünf Birdies notierte - davon vier hintereinander auf den finalen Metern seiner Runde. Sein drittes reines European Tour Event des Jahres beendet der Youngster auf T4 mit seiner dritten Top-5-Platzierung, nachdem er in der vergangenen Woche bei der Open de France bereits geteilter Fünfter geworden war und die Open de Espana in seinem Heimatland sogar gewonnen hatte.

Rory McIlroy muss am Putting arbeiten

Der Gastgeber Rory McIlroy hingegen beendete das Turnier im Mittelfeld. Nachdem der Nordire nach dem Moving Day die Feststellung geäußert hatte, dass er seine Putts optimieren müsse, weil er ein bisschen weiter nach links ziele als er denke, beschloss er das Turnier mit einer 71er Runde und dem geteilten 28. Platz und wird die folgende Woche damit verbringen, sein Putting vor der Open Championship in Carnoustie wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

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