European Tour: Matt Wallace gewinnt die Hero Indian Open
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European Tour: Matt Wallace gewinnt in Indien, Österreicher top

Mit einem englischen Stechen kürt sich Matt Wallace bei der Hero Indian Open zum Sieger, ein Österreicher landet in den Top 5.

European Tour Hero Indian Open 2018 Matt Wallace
Matt Wallace feiert bei der Hero Indian Open seinen zweiten European-Tour-Sieg. (Foto: Getty)

Es war ein Playoff zwischen zwei Engländern, das die Hero Indian Open entschied: Andrew "Beef" Johnston und Matt Wallace, bei elf Schlägen unter Par gleichauf, traten in der entscheidenden Verlängerung gegeneinander an. Das Rennen für sich entschied schließlich nicht Publikumsliebling Johnston, der sich mit einer 66er Runde die geteilte Führung erspielt hatte, sondern sein Konkurrent. Mit einem hervorragenden Annäherungsschlag, dem ein Birdie-Putt folgte, den es "Beef" nicht zu kontern gelang, sicherte sich Wallace den Sieg. Für ihn ist es der zweite auf der European Tour nach seinem Triumph bei der Open de Portugal im Mai 2017.

Matthias Schwab mit echter Glanzleistung

Nachdem Marcel Siem am Freitag am Cut gescheitert war, verblieb als einziger deutschsprachiger Spieler der Österreicher Matthias Schwab im Feld. Der European-Tour-Rookie, der das vergangene Jahr auf der Challenge Tour verbracht hatte, profitierte in Indien von vier soliden Runden und konnte sein erstes Top-Ergebnis der Saison verzeichnen. Mit sieben Schlägen unter Par wurde der 23-Jährige geteilter Vierter und landete damit neben dem Spanier Pablo Larrazabal, der zum Turnierauftakt mit einer 67er Runde für Furore gesorgt hatte, die ihm gelang, obwohl er erst 38 Minuten vor seiner Tee Time wach geworden war. Mit reichlich Rückenwind wird Schwab nun in seine kommenden Events auf der European Tour starten und versuchen, dort an seinen Erfolg aus dieser Woche anzuknüpfen.

Shubhankar Sharma verpasst auch auf der European Tour den Endspurt

Bereits in der vergangenen Woche hatte Shubhankar Sharma bei der WGC - Mexico Championship für Aufsehen gesorgt, als er sich bei dem prestigeträchtigen Turnier Siegchancen erspielt hatte, aber letztlich "nur" geteilter Neunter geworden war. Dies gedachte der 21-jährige Lokalmatador in seinem Heimatland anders zu machen, spielte sich am Moving Day tatsächlich erneut an die Spitze. Aber wieder ging dem Inder ausgerechnet auf den letzten Metern die Puste aus, wieder vergab er den Sieg. Diesmal wurde er dank seiner finalen 75 geteilter Siebter.

Nichtsdestotrotz kann Sharma in dieser Saison, die mit seinen beiden ersten European-Tour-Siegen bei der Joburg Open im Dezember und der Maybank Championship im Februar so hervorragend begann, bereits jetzt eine gute Bilanz ziehen - und wird daran arbeiten, dass diese bis Saisonende noch ein bisschen besser wird.

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