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British Masters: Deutsches Quartett verfehlt den Cut

09. Okt 2015
Weder Maximilian Kieffer noch Moritz Lampert lieferten beim British Masters eine überzeugende Vorstellung ab. (Foto: Getty)
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Alle deutschen Spieler verpassen den Cut in England. Søren Kjeldsen und Matthew Fitzpatrick liegen in Führung.

Nachdem das deutsche Quartett in England bereits gestern einen rabenschwarzen Tag erleben musste, scheint es auch heute vorerst kein Licht am Ende des Tunnels zu geben. Mit Moritz Lampert, Max Kieffer und Marcel Siem sind drei der vier Deutschen bereits im Clubhaus und werden voraussichtlich den Cut nicht schaffen. Die einzige Hoffnung für die Deutschen bleibt somit Florian Fritsch, der erst am Nachmittag auf die Runde startet, aber noch einige Schläge gutmachen müsste, um es in den Cut zu schaffen. Angeführt wird das Feld derzeit von dem Dänen Søren Kjeldsen und dem Engländer Matthew Fitzpatrick, die mit neun Schlägen unter Par die Spitzenposition beanspruchen.

Moritz Lampert verpasst zehnten Cut in Folge

Für Moritz Lampert ist das British Masters mit der zweiten Runde wohl beendet. Auf seine 74er Auftaktrunde folgte heute eine weitere, dank eines finalen Triplebogeys, mit dem er seine Parrunde verriss. Bei +6 rangiert er derzeit auf dem geteilten 108. Platz, sechs Schläge vom derzeit prognostizierten Cut entfernt. Damit reiht sich ein weiterer verpasster Cut in die bereits lange Liste dieser Saison ein, in der Lampert schlicht glücklos zu bleiben scheint. Das British Masters markiert bereits seinen zehnten verfehlten Cut in Folge, nur achtmal schaffte er es während der laufenden Saison bis jetzt ins Wochenende, auch bei der Alfred Dunhill Links Championship in der vergangenen Woche hatte er knapp den Cut verpasst und deshalb in der Finalrunde nicht antreten dürfen. Zumindest gab’s dort trotzdem ein wenig vom Preisgeld. Das ist derzeit wichtig für ihn, denn als 150ster im Race to Dubai schwebt er in großer Gefahr, seine Tourkarte zu verlieren.


Max Kieffer scheitert zum zweiten Mal 2015 am Cut

Als Mister „Verpasst-Nie-Einen-Cut“ galt indes in diesem Jahr über lange Zeit Max Kieffer, der in der vergangenen Woche seiner Strähne von 22 überstandenen Cuts in Folge ein Ende bereitet hatte. Auch in dieser Woche wird er seinem Ruf als einem der konstantesten deutschen Spieler erneut nicht gerecht: Mit Runden von 74 und 76 und somit acht Schlägen über Par verfehlt auch er den Cut auf dem 114. Platz voraussichtlich um Längen. Zumindest muss sich der 25-Jährige aber vorerst keine Sorgen um die Finalturniere machen, liegt er doch im Race to Dubai derzeit auf Rang 49.

Marcel Siem glücklos bei Rückkehr nach Europa

Auch für Marcel Siem ist das Event wohl bereits vor dem Wochenende zu Ende. Der Ratinger war am Wochenende erst aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt, wo er vergeblich versucht hatte, bei den Finalturnieren der Web.com Tour eine PGA-Tourkarte für 2016 zu erspielen. Zurück in Europa bleibt er vorerst glücklos: In England notierte er eine 77 und eine 74 und ist mit neun Schlägen über Par auf dem 116. Platz eines der Schlusslichter des Feldes. Und das, obwohl er eigentlich aufpassen muss, beim Race to Dubai nicht aus den Top 60 zu fallen, die sich ein Ticket zur DP World Tour Championship sichern. Derzeit liegt er nämlich auf Rang 57.

Florian Fritsch verschenkt Cut auf den letzten Metern

Eine ganze Weile lang sah es so aus, als würde es Florian Fritsch als einziger der vier Deutschen ins Wochenende schaffen, lag er doch mit drei Schlägen unter Par und somit insgesamt Even Par ganz knapp im Cut. Doch auf den Löchern 14 bis 18 notierte er die drei entscheidenden Bogeys, die schließlich für ihn die Heimreise bedeuten. Mit drei Schlägen über Par verpasste er den Cut um drei Schläge und beendet das Turnier auf T86. Dabei stellte für ihn das British Masters eines der letzten Turniere der aktuellen Saison dar, an denen er trotz seiner Flugangst problemlos teilnehmen kann und zählt somit wohl als besonders bittere vergebene Chance.

Schneider schafft’s auf Challenge Tour ins Wochenende

Was die deutschen Herren angeht, gibt es einzig auf der Challenge Tour gute Nachrichten, wo Marcel Schneider den Cut problemlos überstand. Zwar schaffte er  es aufgrund einer eher mäßigen Back Nine nicht, seine zwischenzeitliche Spitzenposition zu halten, aber seine Parrunde brachte ihn aufgrund seines 68er Auftakts bei vier Schlägen unter Par zumindest auf den geteilten 17. Platz. Damit hat er derzeit sechs Schläge Abstand zur Spitze, aber immerhin bleiben noch zwei Tage, um Plätze gutzumachen.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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