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European Tour: Engländer ziehen die Fäden auf heimischem Boden

Drei Engländer haben die Nase vorne beim British Masters, die deutsche Starter steigen wackelig in das Turnier der European Tour ein.

Tommy Fleetwood ist einer der Führenden beim British Masters 2018 der European Tour. (Foto: Getty)
Tommy Fleetwood ist einer der Führenden beim British Masters 2018 der European Tour. (Foto: Getty)

Justin Rose bringt das British Masters in dieser Woche in den Walton Heath GC. Es sind die Engländer, die das Turnier nach der ersten Runde anführen. Matt Wallace, Eddie Pepperell und Tommy Fleetwood führen das enge Feld auf der European Tour mit fünf Schlägen unter Par an. Nur einen Schlag dahinter tummelt sich die internationale Konkurrenz.

Wackeliger Start für deutsche Teilnehmer

Martin Kaymer und Marcel Siem teilen sich nach ihrer ersten Runde den 41. Platz. Martin Kaymer startete schwach mit zwei Bogeys in seine erste Runde auf englischem Boden. Auf seinen ersten Versuch, sich mit einem Birdie zurückzukämpfen, folgte ein weiterer Schlagverlust. Erst auf der Back Nine vermied er weitere Schlagverluste und spielte sich mit zwei Birdies zurück auf Even Par. Marcel Siem startete wesentlich besser und notierte an seiner ersten Bahn direkt ein Birdie. Er spielte sich nach einer Reihe von Pars auf zwei Schläge unter Par, kassierte daraufhin aber ein Doppelbogey.

Für Maximilian Kieffer ging es auf und ab in der ersten Runde. Letztendlich überwogen bei ihm aber die Bogeys und er beendet seine Runde mit zwei Schlägen über Par und muss auf dem geteilten 79. Platz aber um den Cut kämpfen.

Deutlich besser als für die deutsche Brigade lief es für Matthias Schwab. Der Österreicher spielte eine 70er Runde und hat damit auf dem geteilten 21. Platz eine wesentlich bessere Ausgangslage für die kommenden Turnierrunden.

Englisches Trio hat die Nase auf der European Tour vorne

An der Spitze des Turniers stehen gleich drei Engländer, die ihre internationalen Kollegen hinter sich gelassen haben. Matt Wallace setzte als Erster ein Zeichen und begann seinen Weg an die Spitze mit einem Eagle am zweiten Loch. Von gelegentlichen Schlagverlusten ließ er sich nicht aufhalten. Das Bogey am letzten Loch kostete ihn rückblickend jedoch die alleinige Führung.



Eddie Pepperell gestaltete sein Rennen um die Spitzenposition etwas ungewöhnlicher. Es begann mit einem absolut verrückten Hole-in-One an Loch 9 und es folgten direkt darauf ein Birdie und ein Eagle. So etwas sieht man auch nicht häufig.

Dritter im Bunde ist Tommy Fleetwood, der mit seinem Ryder-Cup-Partner Francesco Molinari auf die Runde ging. Fleetwood konnte zwar kein Eagle aufweisen, wie seine Landsmänner, überzeugte aber mit sechs Birdies und weniger Schlagverlusten als seine Kollegen. Doch auch bei ihm fehlte es nicht an Abenteuer. Sein Abschlag landete in einem Getränkehalter. Bleibt abzuwarten, ob sich einer der drei Lokalmatadore bis zum Finale an der Spitze halten kann.

Justin Rose hat in dieser Woche die Position des Gastgebers inne. Damit fiel ihm die Wahl des Austragungsortes zu. Den Walton Heath GC wählte er, weil es einer er wahren Heide-Kurse sei, wie der Golfplatz, auf dem er aufgewachsen sei, erzählte Rose der European Tour. So richtig in Fahrt kam der FedExcup-Sieger in der ersten Runde aber nicht. Nach vier Bogeys in Folge sah er sich einer schwierigen Aufgabe gegenüber, um zurück zu Even par zu finden. Zwar spielte er auch drei Birdies hintereinander, letztendlich blieb es aber bei einer 74er Runde und dem geteilten 79. Platz.

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