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British Masters: Marcel Siem spielt sich in die Top 10

15. Okt 2016
Marcel Siem macht in England erstmals seit seiner Rückkehr aus der Verletzungspause konstant eine gute Figur. Am Moving Day gar eine hervorragende. (Foto: Getty)
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Marcel Siem und Bernd Wiesberger drehen am Moving Day richtig auf, aber auch der Führende Alex Noren bleibt nicht untätig.

Alex Noren dominiert bei einem der letzten Turniere vor der Final Series mit 16 Schlägen unter Par. Damit führt er das Feld in den Finaltag, mit drei Schlägen Vorsprung zum Zweitplatzierten Richard Bland und dem bei -12 drittplatzierten Trio, bestehend aus Bernd Wiesberger, Peter Hanson, Richard Sterne und Tommy Fleetwood.

Ebenso wie sein Kollege Bernd Wiesberger wusste Marcel Siem den gänzlich Eagle-befreiten Moving Day beim British Masters wahrlich gekonnt für sich zu nutzen und macht es sich in den Top 10 bequem. Auch Florian Fritsch lieferte eine solide Vorstellung ab, kann sich aber keinesfalls zurücklehnen. Er liegt gleichauf mit Landsmann Max Kieffer im Mittelfeld.


Aller guten Dinge sind drei?

Alex Noren kann auf eine hervorragende Saison zurückblicken, schon bevor diese überhaupt zu Ende ist: Zwei Siege konnte er feiern, einmal schlitterte er knapp an einem vorbei und auch ansonsten landete er häufig in den Top Ten oder nur knapp außerhalb. Aber der Schwede glaubt offenbar nicht an das Sprichwort, dass man aufhören soll, wenn es am schönsten ist, und macht es sich lieber noch schöner – bevorzugt mit einem dritten European-Tour-Sieg für diese Saison. Immerhin ist mit dem neunten Platz im Race to Dubai auch das obere Ende noch nicht erreicht und mit Schwung in die Saisonfinals zu starten, hat auch noch niemandem geschadet.

Darum ergänzte der 34-Jährige seine 67 zum Auftakt und seiner gestrige 65 mit einer weiteren 65er Runde und hat damit das Turnier für den Moment fest in der Hand.

Marcel Siem pirscht sich in Spitzennähe

Anfang September erst war Marcel Siem aus der verletzungsbedingten Pause zurückgekehrt, die er von der European Tour hatte machen müssen. Was folgte, waren zunächst einige verpasste Cuts. Bei seinen letzten beiden Turnieren dann schaffte es der Ratinger ins Wochenende, musste sich aber mit einem der hinteren Plätze begnügen. In England jedoch scheint er wieder bei seinem persönlichen Rhythmus angekommen, startete mit Runden von 68 und 69 und von den Top 20 aus ins Wochenende.

Einmal dort angekommen, legte er noch einmal nach – erst bedacht, mit einem vereinzelten Birdie auf der Front Nine, dann mit furiosem Endspurt auf der Back Nine, inklusive sechs weiterer Birdies und eines einzigen Bogeys. Damit bringt er es derzeit auf elf Schläge unter Par und den geteilten siebten Platz und ist damit noch fünf Schläge entfernt vom Führenden Noren.

Bernd Wiesberger schließt auf

Nur einer aus dem deutschsprachigen Quartett kam Alex Noren sogar noch näher: Der Österreicher Bernd Wiesberger, bereits vom geteilten siebten Platz aus in die dritte Runde gestartet, ließ nicht nach und notierte eine blitzsaubere 67. Damit ist er dem Schweden mit vier Schlägen Abstand vom geteilten dritten Platz aus auf den Fersen. Bereits bei seinen drei vorangegangenen Events war der gebürtige Wiener jeweils ins den Top 10 gelandet, einzig ein Sieg fehlt bis dato noch, um den Saisonendspurt perfekt zu machen.

Florian Fritsch und Max Kieffer gleichauf

Für Florian Fritsch geht es zum Saisonende um alles. Im Race to Dubai ist der Deutsche, der stets mit dem Auto zu den Turnieren anreist und deshalb bei weitem nicht alle von ihnen spielen kann, nämlich derzeit auf Platz 111 – nur einen Platz von der ersehnten Tourkarte entfernt – und das auch erst, nachdem er einer durchwachsenen Saison den Kampf angesagt hatte und bei drei seiner letzten vier Turniere in den Top 10 gelandet war. Ein möglichst gutes Ergebnis muss also in England her, ist er doch beim nächsten und letzten regulären Turnier in Portugal nicht im Feld.

Dementsprechend verbissen hatte Fritsch bereits am Freitag um den Cut gekämpft und diesen knapp überstanden, am Moving Day ging es also vorrangig darum, erste Plätze gutzumachen. Und das tat er: Mit einer 68 notierte er seine bisher beste Runde des Turniers und liegt derzeit mit drei Schlägen unter Par auf dem geteilten 46. Platz.

Ebenfalls dort hält sich Max Kieffer auf. Der zeichnet mit der dritten 70er Runde in Folge zwar ein Bild der Konstanz, um außerhalb des Mittelfeldes mitzumischen reicht seine Leistung allerdings nicht aus. Dabei war ein Großteil seiner Runde eigentlich vielversprechender verlaufen, bis zum 15. Loch waren bereits drei Birdies gefallen. Dann allerdings schob der Rheinländer kurz vor Schluss an 15 und 18 noch zwei Bogeys hinterher und verdarb sich damit etwas die Bilanz.

Zwischenstand beim British Masters

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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