Aktuell. Unabhängig. Nah.

European Tour: Rory McIlroy dominiert, Max Kieffer schafft den Cut

Martin Kaymer rutscht aus dem Cut bei der BMW PGA Championship, Rory McIlroy ist nicht zu bremsen und Maximilian Kieffer darf sich aufs Wochenende freuen.

Rory McIlroy führt das Feld der BMW PGA Championship in Wentworth, Hauptquartier der European Tour, an. (Foto: Getty)
Rory McIlroy führt das Feld der BMW PGA Championship in Wentworth, Hauptquartier der European Tour, an. (Foto: Getty)

In Runde zwei der BMW PGA Championship spielten die Briten mächtig auf, um ihren Heimvorteil beim Flaggschiffevent der European Tour geltend zu machen. Mit drei Schlägen Vorsprung übernahm Rory McIlroy die Spitze in Wentworth, gefolgt von zwei Engländern - Sam Horsfield, der sich den zweiten Platz mit Sebastien Gros teilt, und Tommy Fleetwood auf Platz drei. Die Deutschen konnten nicht so überzeugen, wie noch am ersten Tag.

European Tour: Max Kieffer als einziger Deutscher im Cut

Maximilian Kieffer konnte mit den tiefen Scores in der zweiten Runde nicht ganz mithalten, schlug sich aber wacker und sicherte sich als einziger Deutscher einen Platz im Wochenende des ersten Turnier der Rolex Series 2018. Kieffer begann seine 71er Runde mit einem Bogey an Loch 3, lies aber schnell Birdies folgen, zwei an der Zahl. Mit einem Schlag unter Par ging er auf die Back Nine, wo sich Birdies und Bogeys in Waage hielten und er das Ergebnis auf dem geteilten 30. Platz ins Clubhaus brachte.

Martin Kaymer rutscht aus dem Cut

Auch Martin Kaymer war auf dem Weg zu einer soliden Runde. Die verlief auf der Front Nine genau so,wie Max Kieffer es ihm später nachmachen würde: Ein Bogey an Loch 3, zwei Birdies an der 4 und der 6. Mit einem Birdie ging Kaymer auf den zweiten Neun kurzzeitig auf zwei Schläge unter Par, der Mettmanner notierte am nachfolgenden Loch aber direkt ein Bogey. Der Cut schien ihm aber immer noch sicher. Kritisch wurde es erst an Loch 17, auf dem Martin Kaymer acht Schläge brauchte. Die resultierende 74er Runde warf ihn auf einen Score von Even Par zurück, mit dem er den Cut um einen Schlag verpasste.

Marcel Siem muss ebenfalls seine Koffer packen. Das Finish mit drei aufeinanderfolgenden Birdies des 37-Jährigen reichte nicht aus, um seine vorhergehende 76er Runde wettzumachen, auch wenn Siem in der zweiten Runde mit 70 Schlägen einen Schlag besser war als Max Kieffer. Siem beendet das Turnier auf dem geteilten 96. Platz.

Rory McIlroy an der Spitze der BMW PGA Championship

"Das war die beste Runde, die ich je gesehen habe." So äußerte sich Alex Noren über die fantastische 65er Runde seines Flightpartners Rory McIlroy und fügte scherzhaft hinzu: "Ich glaube, ich gebe Golf auf." Fehlerfrei flog der Nordire über den West Course des Wentworth Club, brauchte aber etwas, um in die Gänge zu kommen. Drei Birdiechancen lies er auf den ersten drei Löchern liegen, mit einem Chip-in an Loch 4 fiel sein erster Schlaggewinn des Tages. Es folgten noch zwei weitere auf der Front Nine, bevor McIlroy auf der Back Nine einen Gang höher schaltete.

Rory beeindruckte mit einer Serie aus vier Birdies, die von der European Tour als "vintage McIlroy" bezeichnet wurde. Vom Tap-in nach einem äußerst gelungenen Abschlag an der 14 bis zum versenkten Putt aus elf Metern an Loch 15 war hier alles dabei. McIlroy selbst bezeichnete die Runde gegenüber der European Tour als eine seiner besten Golfrunden in diesem Jahr.

"Am ersten Abschlag werde ich morgen daran denken, was ich heute gemacht habe und versuchen, mich an die selben Gedanken zu halten und die selben Schwünge zu machen." Mit drei Schlägen führt McIlroy vor seinen Verfolgern und denkt schon - hoffentlich nicht zu verfrüht - daran, was am Sonntag passieren könnte. "Ich habe hier schon einmal gewonnen und weiß, wie sich das anfühlt. Ich würde hier gerne wieder gewinnen und wenn das einen Sommer, wie ich ihn 2014 hatte, ankurbeln würde, wäre ich ganz dafür."

Ein Wörtchen mitreden will da aber noch Race-to-Dubai-Sieger Tommy Fleetwood. Nach seiner 66er Runde liegt der Engländer auf dem vierten Platz. Damit hat er von 22 Runden, die er diese Saison auf der European Tour gespielt hat, 20 Mal Par oder besser gespielt. "Ich hatte heute einige gute Chancen, habe aber meine Eisen nicht ganz so gut geschlagen, wie ich gerne würde", sagte Fleetwood im Interview mit der European Tour.

Hole-in-one vor Heimpublikum

Ein weiterer Engländer, der sich vom Heimpublikum antreiben lies, war Paul Waring. Er lochte an der fünften Bahn mit einem Eisen-5 zum Ass ein. Er beließ es nicht dabei und notierte zusätzlich zu vier Bogeys und vier Birdies noch ein Egale auf seiner zweiten Runde bei der BMW PGA Championship und kam mit 68 Schlägen ins Clubhaus.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Geben Sie uns doch ein kurzes Feedback.

Gaming, Burger & Fun - Dein Golf-Erlebnis in der Golf Lounge Hamburg

Gewinne für Dich und drei deiner Freunde zwei Stunden Gaming samt Burgern und jeder Menge Action und Spaß in der Golf Lounge in Hamburg. Jetzt mitmachen!

Gewinnen Sie die perfekte Auszeit inkl. unlimited Golf im DAS LUDWIG

Gewinnen Sie zwei Übernachtungen im DAS LUDWIG Fit.Vital.Aktiv.Hotel für zwei Erwachsene inkl. Halbpension und einmal Golf-unlimited-Greenfee pro Person. Jetzt Gewinnspielfrage beantworten und Urlaub machen.

Werde jetzt Teil der besten Golf-Community Europas und profitiere von exklusiven Vorteilen, spannenden Events und aufregenden Aktionen in der Golf Post Community!
1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Es ist schon ein traurig wenn man den stetigen Abstieg des früheren Golfstars Kaymer die letzten Jahre Woche für Woche miterleben muß. Ich hoffe nur daß er es endlich einmal selber merkt und nicht wieder sagt er habe gut gespielt und befinde sich auf dem richtigen Weg. So lange er dies von sich meint wird der Abwärtstrend wohl weiter anhalten. Jetzt noch mit dem Gedanken zu spielen im Ryder-Cup dabei zu sein ist wohl ziemlicher Witz !

    Antworten

Alexandra Caspers
Alexandra Caspers - Freie Autorin bei Golf Post

Als sich ihre Familie und ihr Bekanntenkreis nach und nach mit Golffieber infizierte, gab es für Alexandra auf lange Sicht kein Entkommen. Jetzt taucht sie neben ihrem Germanistik-Studium selbst in die Welt des Golfsports ein.

Alle Artikel von Alexandra Caspers

Aktuelle Deals der Woche