European Tour: Champagner-Finale bei Mauritius Open
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European Tour: Champagner-Finale bei Mauritius Open

Siddikur Rahman belohnt sich nicht für ein tolles Turnier. Lukas Nemecz mit versöhnlicher Runde zum Abschluss.

Überschäumender Jubel bei der AfrAsia Bank Mauritius Open: Jeunghun Wang sichert sich denkbar knapp den Turniersieg. (Foto: Getty)
Überschäumender Jubel bei der AfrAsia Bank Mauritius Open: Jeunghun Wang sichert sich denkbar knapp den Turniersieg. (Foto: Getty)

Er spielte drei tolle Runden und konnte am Ende der AfrAsia Bank Mauritius Open doch nicht seinen ersten European-Tour-Sieg feiern: Siddikur Rahman wurde am letzten Loch abgefangen und musste sich mit Rang zwei zufrieden geben. Lukas Nemecz zeigte am Finaltag seine beste Leistung des Wochenendes und fand einen versöhnlichen Abschluss für das Turnier.

Jeunghun Wang sichert sich die AfrAsia Bank Mauritius Open

Auf der Front Nine sah er noch aus wie der sichere Turniersieger, doch am Ende ging Siddikur Rahman noch die Puste aus. Als er sein Tee zum Abschlag an der 16 in den Rasen steckte, betrug der Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger Jeunghun Wang drei Schläge. Es folgte das Doppelbogey und an der 17 ein weiterer Schlagverlust. Wang ließ sich zugleich nicht unter Druck setzen und spielte die Bahnen in Vorgabe. Gleichauf ging es dann an die 18, wo es zur dramatischen Entscheidung kommen sollte.

Rahman zeigte seinen Siegeswillen mit einem mutigen Pitch auf das Grün – doch der Ball küsste nur den Rand des Lochs und fiel zum Leidwesen des Bangladeschers nicht. Der Chip-In hätte das Eagle bedeutet und wohl gleichzeitig den Turniersieg. Wang hingegen zeigte einen gelungenen Bunkerschlag und konnte sich das Birdie sichern. Rahman spielte nur Par und hatte so am finalen Loch das Nachsehen. Unter dem Strich verwies Jeunghun Wang mit seiner abschließenden 72er-Runde die Konkurrenz bei einem Gesamtscore von -6 auf die Plätze. Rahman beendete das Turnier bei -5 auf Rang zwei.

Lukas Nemecz spielt versöhnliche Schlussrunde

An einem Tag, an dem das breite Feld kaum niedrige Scores zustande brachte, zeigte Lukas Nemecz seine beste Runde des Turniers. Dem Österreicher gelang am Finaltag, was ihm in keiner der vorherigen Runden geglückt war und spielte seine Runde unter Par. Im Gesamtklassement hatte dies durchaus beachtliche Auswirkungen: Mit seiner 71er-Abschlussrunde ging es noch einmal 17 Plätze nach oben im Ranking und der 26-jährige Grazer beendete das Turnier unter den Top 50. Bei einem Gesamtscore von +8 stand schließlich Position T41 zu Buche.

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