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Rory McIlroy: „Jordan spielt phänomenal“

13. Aug 2015
Rory Mcllroy auf der Pressekonferenz vor dem Major in Whistling Straits. (Foto:getty)
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Mcllroy optimistisch, Spieth voller Hoffnung: Die Pressekonferenzen vor der PGA Championship in Whistling Straits.

Auf den Pressekonferenzen  vor dem letzten Major des Jahres 2015 in Whistling Straits sprechen die Profis über ihre Erwartungen und Hoffnungen. Während Kaymer noch von 2010 träumt, hofft Spieth auf seinen dritten Majortitel.

Rory McIlroy: „Werde nicht aufhören, Fußball zu spielen“

Optimistisch äußert sich Rory Mcllroy in der Pressekonferenz vor der PGA Championship in Whistling Straits. Nach sechs Wochen Physiotherapie und Rehabilitation sei er wieder fit genug, um am letzten Major Turnier der Saison teilzunehmen.

Mcllroy hatte sich beim Fußballspielen einen Bänderriss am linken Sprunggelenk zugezogen, ist jedoch schneller wieder auf den Beinen, als dies zunächst erwartet wurde. Obwohl ihn seine Verletzung zurück geworfen hat, wird er nicht mit dem Fußballspielen aufhören. „Es ist ein Teil meines Lebens und ich spiele schon, seit ich ein Kind bin, deshalb werde ich nicht damit aufhören“, macht Mcllroy deutlich.


Der Weltranglistenerste muss seine Führung dieses Wochenende allerdings noch verteidigen, denn Jordan Spieth könnte mit einem Sieg noch an Mcllroy vorbeiziehen. „Jordan spielt phänomenales Golf die letzten zwölf Monate“ lobt Mcllroy seinen Konkurrenten. „Letztes Jahr, als ich die Turniere gewonnen hab, war es eine Rory-Ära. Seit seinem Sieg beim Masters ist es eine Jordan-Ära.“ Welche Ära es tatsächlich wird, wird sich wohl spätestens Sonntag entscheiden.

Jordan Spieth: „Ich glaube, dass es sich gut anfühlt!“

Jordan Spieth kann Rory Mcllroy mit einem Sieg bei dem letzten Major der Saison noch den ersten Platz der Weltrangliste streitig machen. „Ich glaube, dass es sich gut anfühlt“, sagt er in der Pressekonferenz vor der PGA Championship. Das Ziel, der Weltranglistenerste zu sein, ist ein Punkt, den er in seiner Karriere noch erreichen möchte und dafür will er alles geben. „Ich weiß noch nicht, wie es sich anfühlt. Rory weiß es, Scott weiß es, Martin Kaymer auch“, nur Spieth selbst ist es noch nicht gelungen, die Führung in der Weltrangliste an sich zu reißen.

Der 21-jährige Texaner hat außerdem die Chance, der dritte Profi zu werden, dem es gelingt, drei Majors in einem Jahr zu gewinnen. Nach den Siegen bei der US Open und dem Masters, kann er sich mit einem Sieg dieses Wochenende auf eine Stufe mit Ben Hogan und Tiger Woods stellen. „Ich hatte Anfang des Jahres das Ziel, alle Majors zu gewinnen, das habe ich nicht geschafft. Aber jetzt habe ich die Möglichkeit noch wenigstens eins zu gewinnen und einen Platz in einer Geschichte zu bekommen, dessen Teil ich gerne wäre.“

Kaymer erinnert sich: „Ich war zunächst geschockt“

Martin Kaymer, der die PGA Championship letztes Mal in Whistling Straits 2010 gewann, schwelgt in Erinnerungen an den Moment, als er die Wanamaker Trophy in den Händen halten durfte. „Ich war super glücklich, dass ich sie hochheben durfte. Allerdings war es schwerer, als ich erwartet hatte, ich bin nicht Hulk“, sagt er lachend.

Doch wirklich bewusst geworden, ist ihm der Sieg erst später: „Ich weiß nicht, ob man in dem Moment wirklich glücklich sein kann. Ich war zunächst geschockt und habe nicht realisiert, was gerade passiert. Aber wenn du am nächsten Morgen beim Frühstück sitzt, wird dir klar, dass du etwas besonderes erreicht hast. Ein großes Ziel deiner Karriere.“ Bei der starken Konkurrenz wird es dieses Jahr nicht leicht für Kaymer, dieses Erlebnis zu wiederholen, aber wenn man einmal die Trophäe in den Händen gehalten hat, würde man wahrscheinlich alles dafür tun, dieses Gefühl erneut erleben zu dürfen.

PGA Championship mit großer Bedeutung für Woods

Für Tiger Woods hat das Major Turnier in Whistling Straits eine große Bedeutung. Nach einer bisher eher weniger erfolgreichen Saison, ist das Turnier eine Art Wegweiser für den 14-maligen Major-Sieger. „Wenn ich gut spiele, spiele ich gut und dann spiele ich weitere Turniere“, sagte er in der Pressekonferenz am Mittwoch. Aber er macht auch deutlich, dass bei einem schlechten Turnier ein hartes Training bevorsteht: „wenn ich nicht gut spiele, werde ich trainieren, um für weitere Events bereit zu sein.“

Jason Day: „Mehr als ein One-Hit-Wonder“

Doch  neben den Favoriten gibt es noch weitere Anwärter auf den Titel. Jason Day, Gewinner der Canadian Open 2015, spricht über Konstanz in seinem Spiel. „Für mich ist es wichtig, hart zu arbeiten, motiviert zu sein und fit zu bleiben. Ich will kein One-Hit-Wonder sein, sondern die ganze Saison gut spielen, nur dann kann es mir auch gelingen, ein Major zu gewinnen.“

DJ: „Wenn man hier gewinnen will, muss alles stimmen“

Und Dustin Johnson, Achter der Weltrangliste, erläutert, was wichtig ist, um das Major in Whistling Straits zu gewinnen: „Um ein Major zu gewinnen, muss alles stimmen. Dein Driver, dein Putter, deine Form. Das Green ist sehr gut, also wenn man einen guten Tag hat, kann man hier gewinnen“.

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