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EA Sports klärt Nachfolge von Tiger Woods

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04. Nov 2013
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Die Diskussionen um einen Nachfolger von Tiger Woods bei EA Sports können beendet werden: Es wird keinen geben.

Es ist eine Enttäuschung für alle, die auf Martin Kaymer als neues Gesicht von EA Sports gehofft haben. Der kanadische Spielehersteller will zunächst keine neue Kooperation mit einem Topspieler der Tour eingehen. Man will sich in Sachen Golfsport neu orientieren, heißt es von Seiten des Konzerns.


Fokus auf die Plätze

Der Vorstandsvorsitzende von EA Sports, Andrew Wilson, sagte in einem Interview mit der amerikanischen Zeitung Sports Business Daily, man wolle sich künftig weniger über einen bestimmten Spieler identifizieren, sondern den Fokus auf die Spielstätten legen und das besondere Ambiente auf dem Golfplatz hervorheben: „Für uns geht es vor allem darum, dem Gamer die Möglichkeit zu geben, großartige Turniere auf tollsten Plätzen der ganzen Welt zu spielen“. Wilson stellte klar, dass der Konzern damit auf dem Weg sei, das „gesamte Golfsegment zu remodellieren“.

Neuer Weg ohne Tiger

Wie schon bei der Bekanntmachung der Trennung in der letzten Woche, hob Wilson hervor, wie dankbar EA Sports für die Zusammenarbeit mit Tiger Woods sei: „Wir sind riesige Tiger-Fans, er war für viele Menschen der Grund dafür, sich mit Golf zu beschäftigen“. Weitere Informationen zum neuen Golfspiel waren Wilson allerdings nicht zu entlocken, weder der Erscheinungstermin noch der genaue Name wurden verraten. Klar ist nur, dass die Kooperation mit der PGA Tour zunächst bestehen bleibt, auch ohne Tiger. Die Messlatte für das das neue Golfspiel ist hoch, bei „Tiger Woods PGA 14“ kann man bereits zwischen 20 aktuellen Golfplätzen und sechs historischen Austragungsorten, den sogenannten „Classics“, wählen. Bei EA Sports hofft man, mit dem neuen Golfspiel den Generationswechsel auf PlayStation 4 und Xbox One zu überstehen und an die guten Verkaufszahlen der vorherigen Spiele anzuknüpfen.

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Jochen Barth

Jochen Barth - Freier Autor

ist frisch vom Golfvirus infiziert und arbeitet fleißig an seinen Grundlagen: Abschlag, Chip und Putt. Jochen hat sich vor seiner Zeit bei Golf Post mehr mit dem runden Leder als mit dem kleinen Golfball beschäftigt, seitdem er allerdings Adam Scott zugeschaut hat, ist er großer Fan.

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