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EA Sports und Tiger Woods beenden Partnerschaft

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29. Okt 2013
Tiger Woods und EA Sports gegen künftig getrennte Wege. (Foto: EA Sports)
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EA Sports hat überraschend die Kooperation mit Tiger Woods beendet. 15 Jahre Zusammenarbeit sind somit Geschichte.

Paukenschlag in der Gaming-Szene: EA Sports und Tiger Woods haben überraschend ihre langjährige Partnerschaft beendet. „Tiger Woods PGA Tour ’99“ war das erste Spiel von EA Sports und Tiger Woods und markierte den Beginn einer Erfolgsstory für beide Seiten. In 15 Jahren wurden Spiele im Wert von 771 Millionen Dollar verkauft, anfangs nur auf PC und der Sony Playstation, später stieg auch Nintendo ein.

EA Sports und Tiger Woods eine Erfolgsgeschichte

Wood’s Agent Mark Steinberg spricht angesichts der Erfolgsgeschichte von Woods und EA Sports von „einem unglaublichen Lauf“ und bedauert die Entscheidung von EA Sports, sich neu orientieren zu wollen. Er kündigt allerdings an, dass man sich ebenfalls weiterentwickeln möchte und offen für Verhandlungen mit anderen Spieleherstellern sei.


Sponsorenflucht geht weiter

Mit EA Sports verlässt ein weiterer Sponsor den erfolgreichsten Golfer des vergangenen Jahrzehnts. Im Zuge der Aufdeckung seiner privaten Eskapaden im Jahr 2009 haben schon Gatorate, Tag Heuer, AT&T und Accenture die Zusammenarbeit mit Woods beendet. Lediglich Nike und NetJets begleiteten Woods durch die schwierigste Phase seiner Karriere und stehen bis heute an seiner Seite. Von EA Sports gab es keinen Hinweis darauf, dass die Gründe für die Trennung mit seinem negativen Imagewandel zu tun haben. Im Gegenteil.

EA Sports betont gute Zusammenarbeit mit Tiger Woods

Nähere Gründe für das Ende der Kooperation erfährt man auch nicht vom Vizepräsidenten des Unternehmens. Er unterstreicht in einem Interview mit dem amerikanischen Sender ESPN die gute Zusammenarbeit und spricht von einer „einvernehmlichen Entscheidung“. Der Erfolg von „Tiger Woods PGA Tour“ sei auf dem amerikanischen Markt „höchstens mit der Madden Serie zu vergleichen“. Der Name „PGA Tour“ soll dem Spiel erhalten bleiben. Über mögliche Nachfolger des Tiger’s kann nur spekuliert werden. Vielleicht wäre Martin Kaymer ja ein geeigneter Kandidat?

Jochen Barth

Jochen Barth - Freier Autor

ist frisch vom Golfvirus infiziert und arbeitet fleißig an seinen Grundlagen: Abschlag, Chip und Putt. Jochen hat sich vor seiner Zeit bei Golf Post mehr mit dem runden Leder als mit dem kleinen Golfball beschäftigt, seitdem er allerdings Adam Scott zugeschaut hat, ist er großer Fan.

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