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Irish Open: Marcel Siem verpasst mit den letzten Schlägen den Cut

Sechs Deutsche und der Titelverteidiger Rory McIlroy scheitern an dem tiefen Cut der Irish Open. Ein Italiener sichtet einen Albatross.

Marcel Siem verpasst knapp den Cut der Irish Open. (Foto: Getty)
Marcel Siem verpasst knapp den Cut der Irish Open. (Foto: Getty)

Die deutschen Profis taten sich schwer mit dem Links-Kurs der Irish Open. Das kündigte sich bereits durch die mäßigen Leistungen am Vortag an und der Trend setzte sich am Freitag weiter fort. Keiner der sechs deutschen Teilnehmer schaffte es ins Wochenende, auch wenn Alexander Knappe und Marcel Siem bis kurz vor Ende der Runde noch hoffen durften. An der Spitze behaupten sich weiterhin Benjamin Herbert und Daniel Im, die mit ihren 64er Runden an Tag 1 ordentlich vorgelegt hatten. Matteo Manassero schoß einen seltenen Vogel ab.

Alexander Knappe trotz Eagle nicht im Wochenende

Sah es in der ersten Runde der Irish Open nicht gut aus für Alexander Knappe, änderte sich dies deutlich am Freitag. Mit einem Eagle und einem Birdie machte er bereits zu Beginn seiner Runde ordentlich Boden gut und lag vorerst auf der sicheren Seite. Zumindest so lange, bis er durch zwei Bogeys wieder aus dem Cut heraus fiel. Die zwei Schläge konnte Knappe auf seinen zweiten neun Löchern zwar wiedergutmachen, insgesamt drei Schläge unter Par reichten aber nicht fürs Wochenende, als der Cut kurz vor Ende der Runde auf vier Schläge unter Par stieg.

Daran scheiterte auch Marcel Siem mit seinem Balanceakt aus Birdies und Bogeys. Nach den ersten neun Löchern lag er ausgeglichen bei Even Par für den Tag. Auf der Back Nine konnte der Mettmanner dann Gas geben und lochte drei Birdies hintereinander ein. Zwei Schläge verlor er auf den letzten Bahnen aber wieder und diese kosteten ihm das Wochenende. Siem und Knappe beenden das Turnier auf dem geteilten 66. Platz.

"Schuld" daran war Sam Walker, der am letzten Loch aus 26 Metern zum Birdie einlochte, auf den geteilten 53 Platz stieg und so 15 Spieler, inklusive Siem und Knappe, aus dem Wochenende warf. Dazu gehörte auch Pablo Larrazabal, der Walker auf Twitter versprach, sich irgendwann zu revanchieren.



Sechs Deutsche verpassen den Cut

Maximilian Kieffer hatte eine der besten deutschen Auftaktrunden, konnte diese aber nicht in einen Platz im Wochenende verwandeln. Obwohl er eine Even-Par-Runde spielte reichte es für den 27-Jährigen mit zwei Schlägen unter Par nicht fürs Wochenende. Ebenso ging es Bernd Ritthammer, der in der zweiten Runde nicht unter Even Par kam und auf dem geteilten 105. Platz das Turnier verlies. Sebastian Heisele verabschiedete sich mit einer 74er Runde aus dem Turnier.

Florian Fritsch gab noch mal alles, um seine 75er Runde auszugleichen. Er hatte am Vortag bereits genug Schlagverluste gesammelt und verzichtete deshalb komplett auf Bogeys in der zweiten Runde. Vier Birdies brachten ihm aber nur die beste deutsche Tagesleistung, nicht aber einen Platz im Wochenende. Stattdessen musste er sich mit dem geteilten 94. Platz begnügen.

Tiefe Scores bei der Irish Open, Rory McIlroy kann nicht mithalten

Am aktiven Turnier wird auch Rory McIlroy nicht mehr teilnehmen. Mit Runden von 72 und 73 Schlägen lag der Nordire und Titelverteidiger weit außerhalb des Cuts. Diesen verpasste er schon vergangene Woche bei der Open de France. Es ist das erste Mal in zwei Jahren, dass er auf der European Tour zwei aufeinanderfolgende Cuts verpasst. In seiner Funktion als Gastgeber wird er der Irish Open am Wochenende natürlich erhalten bleiben.



Während die deutschen Profis und Rory McIlroy trotz guter Bedingungen ihre Schwierigkeiten hatten, scorten die anderen tief. 13 Schläge unter Par haben die beiden Führenden Benjamin Herbert und Daniel Im jeweils auf dem Leaderboard stehen. Der Amerikaner Im leistete sich nur ein einziges Bogey auf den gesamten 36 Löchern. Dahinter lauerte aber weiterhin Jon Rahm, dem am zweiten Tag in Folge ein Eagle gelang. Dazu gesellten sich sechs Birdies und nur aufgrund von drei Schlagverlusten zog er nicht an der Spitze vorbei.

Zwar erreichte er nicht die Spitze, eine besondere Leistung gelang Matteo Manassero aber auch. Der Italiener spielte ein Albatross am siebten Loch. Mit einem Eisen-3 lochte er an dem Par-5 aus 230 Metern ein. Vor dem Wochenende lag er damit auf dem geteilten 30. Platz.

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