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Foos mit guter zweiter Runde in Südafrika, Siem raus

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08. Jan 2016
Guter Auftritt des 18-jährigen Dominic Foos am zweiten Tag in Südafrika: Erster Cut des Jahres geschafft! (Foto: Getty)
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Am zweiten Tag der South African Open schafft Dominic Foos den Cut. Siem verspielt nach der Fortsetzung den Cut.

Die deutschen Starter bei der South African Open, offiziell BMW SA Open hosted by City of Ekurhuleni, haben sich einiges vorgenommen. Frei nach dem Motto „neues Jahr, neues Glück“ wird sich Marcel Siem 2016 voll auf die European Tour konzentrieren und Dominic Foos über die Challenge Tour und nicht wenige Einladungen auf der European Tour versuchen, sich einen besseren Status zu erspielen. Während sich Siem am ersten Tag des Turniers mit einer 70 (-2) in Reichweite der Top Ten (-4) platzierte, musste sich Foos steigern um den Cut zu überstehen. An der Spitze liegen aktuell die Südafrikaner Keith Horn und Branden Grace bei -8.

Über die Länge des ersten Tour-Auftritts von Dominic Foos im Jahr 2016 wurde bereits am Vormittag entschieden. Und der wird zur Freude des 18-Jährigen noch zwei weitere Tage andauern. Nachdem er von +2 aus in die Runde gestartet war, konnte am zweiten Tag zwei Schläge unter Par bleiben und sich somit das Wochenende sichern. Marcel Siem war gerade auf dem zwölften Loch und maximal bunt unterwegs, als die Runde wegen eines Gewitters unterbrochen werden musste.

Marcel Siem mit Score-Karten-Bingo

Exakt zehn Löcher hat Marcel Siem am zweiten Tag der South African Open gebraucht, um beim Score-Karten-Bingo die Reihe voll zu kriegen. Mit sechs verschiedenen Scores auf zehn Löchern war die gesamte Farbpalette abgedeckt: Ein gelbes Eagle, drei rote Birdies, zwei graue Pars, zwei blaue Bogeys und das tiefe schwarz hat er noch nach Doppelbogey und Triplebogey ausdifferenziert – der Stand nach dem elften Loch: Zwei über für die Runde, insgesamt Even Par.

Auch in 2016 gibt es also Dinge, die sich nie ändern werden – so leider auch der Umstand, dass Siem den Cut nach der Fortsetzung des Turniers am Samstagmorgen tatsächlich noch verspielte. Vier Bogeys auf den letzten acht Löchern waren zu viel. Zwei hätte er sich leisten dürfen, um das Wochenende der South African Open zu erreichen. Siem kommentierte es mit einem ironischen „Na super!“ auf Facebook, zeigt sich aber zuversichtlich: „Aber ich packe das, weiter arbeiten und bald gewinne ich wieder.“

South African Open: Dominic Foos im Wochenende

Dominic Foos begann seine zweite Runde mit Birdie-Bogey-Start auf der Back Nine, und legte einen weiteren Schlaggewinn nach, bevor es auf die ersten Neun ging. Hier wiederholte die Bilanz mit zwei Birdies bei einem Bogey und liegt bei Even Par fürs Turnier derzeit auf dem geteilten 42 Platz. Der Cut, aktuell bei +2, sollte ihm im Normalfall nicht mehr gefährlich werden. Die Top Ten ist bei -4 noch in Schlagdistanz und stellt einen guten Ansporn für das Wochenende dar.

Der Österreicher Lukas Nemecz hingegen verpasst in seiner Rookie-Saison bei der South African Open seinen ersten Cut. Nach der Auftakt-77 (+5) am ersten Tag legte der 26-Jährige zwar eine bessere 73 (+1) nach, doch der Blick muss sich bereits vor dem Wochenende auf die kommenden Turniere richten.

Hole-in-One und „Pferdehuf“

Das erste Hole-in-One des Jahres darf gleich im ersten Turnier gefeiert werden. Der Engländer Richard McEvoy locht auf dem 14. Loch, Par 3, aus rund 145 Metern. Und wie das Schicksal manchmal so spielt, schaffte zu Beginn der Nachmittags-Session auch der Franzose La Roux Ferreira am gleichen Loch ein Ass. Bereits am ersten Tag der South African Open gab es außerdem den vielleicht schon unglücklichsten Lip-out des Jahres zu sehen – noch knapper als bei „Spaceman“ Andy Sullivan ist kaum möglich.

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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