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McGinley & Watson: Die Qual der Wahl bei den Vierern

23. Sep 2014
Für die beiden Kapitäne stehen die wichtigen Entscheidungen um die Zusammensetzung der Teams für die Vierer an. (Foto: Getty)
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Paul McGinley und Tom Watson müssen sich entscheiden. Welche Spielerkombinationen in den Vierern bringen den Teams sichere Punkte?

Vor jedem Ryder Cup ist es ein taktisches Geplänkel. Natürlich haben beide Kapitäne ihre Teams für die Vierer an den ersten Tagen des Ryder Cups bereits im Kopf. Allerdings wäre es aus strategischer Sicht nicht besonders clever, genau diese Spielerkombinationen in den Proberunden bereits zu offenbaren. Der Kapitän des europäischen Teams Paul McGinley schickt am Dienstag vier Flights mit jeweils drei Spielern auf die erste Runde in Gleneagles.

Zwei beliebte Partner,mit denen jeder gerne im Vierer spielen würde, sind ohne Zweifel die Nr. 1 der Welt Rory McIlroy und „Mr. Ryder Cup“ Ian Poulter. Rory McIlroy geht heute mit Sergio Garcia und Martin Kaymer auf die Runde. Eventuell ein geschickter Schachzug von McGinley, um den möglichen Partner von McIlroy noch geheim zu halten. Kaymer und Garcia sind hingegen gute Freunde und würden mit Sicherheit ein starkes Team abgeben.


Das Fragezeichen an der Seite von Rory McIlroy

Welcher Spieler zusammen mit dem Nordiren auf die Runde gehen wird ist also noch unklar. McGinley hält sich bedeckt und wartet wohl noch die Form der Spieler auf den Proberunden in Gleneagles ab. Angebote gibt es reichlich: So bekundete Graeme McDowell, Landsmann und guter Freund von McIlroy, dass er sehr gerne mit dem Weltranglistenersten in den Ryder Cup starten würde. G-Mac und „Rors“ spielten bereits in Medinah zusammen, holten in drei Einsätzen allerdings nur einen Punkt. Die nordirische Variante beim letzten Ryder Cup hat deshalb nicht zwingend genügend Argumente gesammelt, um eine neuerliche Chance zu erhalten.

Englisches Duo beim Ryder Cup durchaus möglich

Ein weiterer Dreier-Flight auf der Proberunde besteht aus Ian Poulter, Justin Rose und Stephan Gallacher. Beim Ryder Cup 2012 in Medinah waren Rose und Poulter ein super Team und holten in den Vierern zwei von möglichen zwei Punkten für das europäische Team. Zusammen sind die beiden Engländer eine fast unschlagbare Kombination. Auch beim Ryder Cup in Gleneagles wollen Rose und Poulter diesen Geist am leben halten und Punkte für für ihr Team sammeln.

US-amerikanisches Pendant noch ungeschlagen

Ähnlich verhält es sich beim Dream-Team der USA. Dieses besteht aus „Phil the Thrill“ Mickelson und Keegan Bradley und ist in dieser Zusammensetzung noch ungeschlagen beim Ryder Cup. In Medinah lebten die Zwei den Spirit des Turniers und holten mit ihren emotionalen und spielerisch starken Auftritten alle drei möglichen Punkten für das US-Team in den Vierern. Vermutlich werden Mickelson und Bradley auch in diesem Jahr zusammen an den Start gehen.

Bubba ist eben Bubba

Bubba Watson ist hingegen zwar Masterssieger, eventuell aber schwer vermittelbar. Er ist eher der Typ Einzelkämpfer und sticht aufgrund seiner Exzentrik phasenweise aus dem Team der USA heraus. Beim letzten Ryder Cup spielte er stets gemeinsam mit Webb Simpson, der im Gegensatz zu Watson ein echter Ruhepol ist. In Medinah holte diese Kombination zwei von drei Punkten und war damit sehr erfolgreich. Gerade im Fourball ist Bubba Watson eine Waffe, da er mit seiner Länge immer versuchen kann das Birdie zu spielen. Mit Webb Simpson steht ihm ein konservativer Tee-to-Hole Spieler zur Seite, der das Loch auf Par spielt und so absichert.

Springen zwei Rookies gemeinsam ins kalte Wasser

Im europäischen Team sind mit Jamie Donaldson und Stephan Gallacher derweil gleich zwei Rookies dabei. An den ersten beiden Tagen müssen alle Spieler mindestens einmal eingesetzt werden. Aus diesem Grund wäre eine Paarung genau dieser beiden Spieler durchaus interessant. Beide erweisen sich mit Sicherheit als hoch motiviert und hätten so die Chance zusammen die Grundlage für eine erfolgreiche Ryder-Cup-Geschichte zu legen.


Die Qual der Wahl bei den Vierern

Jan-Henrik Schwarz

Jan-Henrik Schwarz - Freier Autor für Golf Post

Jan-Henrik ist seit vier Jahren begeisterter Golfer und freut sich als Hamburger die vielen noch unbekannten Golfplätze in Deutschland zu erkunden. Sein aktuelles Handicap liegt bei 11,8. Das Trainingspensum wird allerdings weiter angezogen, um noch einstellig zu werden.
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