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Die Qualifikation für den Ryder Cup: Alles auf null!

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26. Aug 2013
Jeder Golfer möchte einmal den Ryder Cup gewinnen. Doch um ins Team zu kommen braucht es gute Leistungen und Konstanz. (Foto: Getty)
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Heute startet die Ryder-Cup-Qualifikation für 2014. Was Martin Kaymer und Marcel Siem leisten müssen, um dabei zu sein.

Es geht wieder los, alles auf Anfang. Am 26. August 2013 beginnt die Qualifikation für die 24 wohl begehrtesten Plätze im internationalen Profigolf von Neuem. Der Ryder Cup 2014 findet vom 23. bis zum 28. September 2014 mit den besten Spielern beider Seiten des Atlantiks in Gleneagles statt. Beim Ryder Cup dabei zu sein ist der Traum eines jeden Profis – Marcel Siems Worte stehen für sich: „Das ist der Grund warum wir auf die Range gehen, warum wir jeden Morgen aufstehen. Wir wollen den Ryder Cup gewinnen.“


Paul McGinley will deutsche Mentalität für Ryder Cup

„Ich erwarte, dass Martin im Team sein wird. Ich will Martin im Team haben. Marcel Siem ist auch ein guter Spieler, der eine gute Form gezeigt hat und ein Kandidat ist. Generell ist die deutsche Mentalität eine sehr gute Mentalität für einen Team-Wettbewerb wie den Ryder Cup. Es ist eine starke Mentalität, deshalb sind deutsche Spieler im Team sehr willkommen.“ So äußerte sich Ryder-Cup-Captain Paul McGinley im Zuge der British Open gegenüber den Kollegen von Spox über die beiden potenziellen deutschen Teilnehmer Martin Kaymer und Marcel Siem. Und dass die beiden dabei sein wollen ist klar. Aber wie gelangt man in die Mannschaft?

Für das europäische Team können sich die Rheinländer über einen von drei möglichen Wegen qualifizieren. Der erste Weg führt über die sogenannte Ryder Cup European Points List. In dieser Wertung werden die Gewinne der Spieler bei Events des Race to Dubai, der Saisonwertung der European Tour, eins zu eins in Punkte übersetzt. Am 31. August 2014 sind die ersten vier Spieler dieser Liste automatisch für den Ryder Cup qualifiziert.

Zwei Listen und der Captain’s Pick

Die zweite Möglichkeit gibt es über die offizielle Weltrangliste. Insgesamt fünf weitere Plätze werden an die in der Weltrangliste am besten platzierten Europäer vergeben, vorausgesetzt, sie sind nicht schon über die Ryder Cup European Points List qualifiziert. In diesem Fall würde die Platzvergabe entsprechend weiterrutschen und der sechstbeste Europäer in der Weltrangliste wäre der Glückliche.

Die letzte Chance auf einen der heißbegehrten Plätze ergibt sich dann über den sogenannten Captain’s Pick. Paul McGinley hat als Kapitän des europäischen Teams das Recht, die drei ausstehenden Plätze zu füllen, wie immer er mag. In diesem Zusammenhang ist eine Aussage wie „Ich will Martin im Team haben“ natürlich eine willkommene Rückendeckung für den 28-jährigen Kaymer, falls es über die ersten beiden Wege nicht klappen sollte.

Ryder Cup Qualifikationskriterien der USA

Die Qualifikation für den Ryder Cup in den USA unterscheidet sich vom europäischen System. Die Anzahl der Captain’s Picks in Amerika war seit 2008 auf vier festgelegt. Für den Ryder Cup 2014 hat US-Kapitän Tom Watson beschlossen, seine Auswahl um einen Platz zu reduzieren und nur noch drei Spieler frei zu wählen. Die restlichen neun Plätze ergeben sich über das US Ryder Cup Points System 2014.

Darin laufen alle gewonnenen Preisgelder der Spieler aus Major Championships (2013 und 2014) und  allen PGA-Tour-Turnieren ab Oktober 2013 ein. Über ein recht kompliziertes Umrechnungssystem ergeben sich die neun US-amerikanischen Spieler, die im traditionsreichen Gleneagles gegen das tapfere europäische Team um Ruhm und Ehre wettkämpfen werden.


Ryder Cup Team Europa

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Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
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