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Die Greenfee-Börse: Bei Wind und Wetter spielt sich’s günstig

19. Dez 2013
GreenEagle geht an die GreenFeeBörse. (Foto: Getty)
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Weniger Greenfee bei schlechtem Wetter? Ab jetzt ist es möglich – ein Hamburger Club geht an die Greenfee-Börse.

Die Startzeit ist gebucht, das Bag gepackt und die Flightpartner startklar – als sich plötzlich der Himmel zuzieht. Beim leidlichen Spiel im Nieselregen schleichen sich häufig Zweifel ein, ob der hohe Preis fürs Greenfee bei solchen und ähnlichen Witterungsverhältnissen tatsächlich gerechtfertigt war.


Wetter und Platzbelegung bestimmen das Greenfee

Dass man sich über schlechtes Wetter nicht unbedingt ärgern muss, sondern es sogar nutzen kann, um das Sparschwein für einen neuen Schlägersatz zu füllen, zeigt jetzt ein Pilotprojekt. Der Hamburer Golfclub GreenEagle macht vor, wie aus Nachteilen Vorteile werden und geht  an die Greenfee-Börse. Hier variiert der Greenfee-Preis je nach Witterungsverhältnissen, Platzbelegung, der aktuellen Uhrzeit sowie der Zeit der Dämmerung.

Auf zehn Euro kann der Preis an der Greenfee-Börse sinken

Es seien sogar Greenfees von bis zu zehn Euro möglich, verspricht der Club auf seiner Homepage. Ansehen kann man sich den aktuellen Greenfee-Kurs in einem Börsendiagramm auf der clubeigenen Seite. Für jeden Tag ist außerdem das reguläre Basis-Greenfee als Höchstgrenze festgelegt, die nicht überschritten werden darf – unabhängig davon, wie traumhaft das Wetter oder wie groß der Ansturm auf den Platz ist. Allerdings kann sich der Kurs stündlich ändern, sodass es ratsam ist, noch einmal eine prüfenden Blick ins Internet zu werfen, bevor es auf den Platz geht. Ob andere Clubs sich ein Beispiel nehmen und sich das Modell der Greenfee-Börse durchsetzt, wird die Zukunft zeigen.

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