Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 8: Heute ein Garmin GPS Golf-Band gewinnen Mehr Informationen

Zwei Abenteuer in einem: Golfreisen mit Wein und Wanderstock

Autor:

19. Mai 2015
Zwei Männer auf dem Gebirgspass des Pique-Longue in den französischen Pyrenäen an der Grenze zu Spanien. (Foto: Getty)
Artikel teilen:

Jakobsweg, Surfboard oder ein Skirennen – im Golfurlaub? Außergewöhnliche Alternativen zur gewöhnlichen Golfreise.

Es gibt viele Arten Golfurlaub zu machen – die klassische Pauschalreise mit Golf Unlimited und dem Bungalow direkt am Platz, die Trainingsreise mit zwei Einheiten plus 18 Loch pro Tag, die Turnierreise, wo man sich bei den Pros was abschauen kann. Im Folgenden stellen wir jedoch Alternativen vor, die sich durch ihre besondere Kombination vom Rest abheben: Ob Ski und Golf, Jakobsweg oder Surfen verbunden mit dem Spiel auf den Grüns – es lohnt sich.

Ein spezieller Biathlon: Ski & Golf WM

Am 13. Mai 2015 ging die Ski & Golf Weltmeisterschaft in Zell am See in eine neue Runde: Zum zwölften Mal messen sich Amateure und Olympiasieger in der außergewöhnlichen dualen Kombination, die in dieser Form einmalig ist. Ausgetragen wird der Wettkampf im Team-Modus, es wird nach Altersgruppen und Fähigkeiten unterschieden. Den ersten Teil macht der Riesenslalom auf dem Kitzsteinhorn aus – zu den ehemaligen Siegern des Gletscherrennens gehören zum Beispiel Marcel Hirscher und Bode Miller.


Anschließend geht es auf den Golfplatz, jeweils eine Runde auf den beiden Plätzen des Golfclubs Zell am See-Kaprun. In den 340 Euro Startgeld sind enthalten: Drei Greenfees (zwei Wettkampftage sowie eine Trainingsrunde), WM Akkreditierung, Startnummer Ski, Tageskarte Skipass fürs Kitzsteinhorn, Titleist WM Bälle, Rundenverpflegung und ein Cocktail zur Siegerehrung. Der Preis für die Unterkunft kommt noch hinzu. Im Partner-Hotel „Hotel am Hirschen“ beispielsweise kostet die Junior-Suite in dieser Zeit 72 Euro pro Person und Tag – für Fans des Golf- und Skisports ein tolles Erlebnis, also vormerken für nächstes Jahr.

Golf und Wein, kann’s besser sein?

Die Toskana ist der Locus Amoebus dieses Angebots: Wedge und Wein, eine Kombination, mit der man de facto nicht falsch liegen kann. Für die Genießer unter den Golfern hat diese Reise kulinarische und sportliche Leckerbissen parat. Zwischen Siena und Maremma werden zunächst auf den schönsten Plätzen der Region die Schläger geschwungen, bevor es anschließend auf traditionsreichen Weingütern an die geschwungenen Gläser geht.

Ein Besuch in den mittelalterlichen Städten der Umgebung darf nicht fehlen, und der Clou an der ganzen Geschichte: Sie werden von Christian Wenger begleitet, einem renommierten Sommelier und Weinexperten, von dem auch ausgewiesene Kenner sicherlich noch etwas lernen werden. Nicht nur für Feinschmecker geeignet und definitiv eine tolle Kombination.

Der passende Slogan dieser Reise: "Ich schwing dann mal weg." (Foto: golfreisen-hotels.de)

Der passende Slogan dieser Reise: „Ich schwing dann mal weg.“ (Foto: golfreisen-hotels.de)

Jakobsweg – Golfschläger und Wanderstock

Von Bilbao aus geht es bei dieser etwas anderen Golfreise die Route des berühmten Jakobsweges entlang. Doch bevor es richtig losgeht, ist zuerst noch Kultur angesagt, und zwar geht es in das weltberühmte Guggenheim Museum. Von hier aus wandeln die Teilnehmer zunächst auf den Spuren von Seve Ballesteros und spielen eine Runde in dessen Heimatort Pedreña. Nach einer weitern Runde in Pamplona werden die Schläger in die Ecke gestellt und gegen die Wanderstöcke eingetauscht: Fünf Tage lang wird ein Teil des Jakobsweg beschritten, auf 105 Kilometern gibt es die Mythen des uralten Pilgerwegs zu entdecken.

Nach diesem sportlichen Trip, für den man nicht überdurchschnittlich sportlich sein muss, winkt in Logroño, der Hauptstadt des Rioja, die Belohnung: Auf dem Izki und dem Rioja Alta steht wieder Golf auf dem Programm, zusätzlich ein Besuch des bekannten Weinguts CVNE.

Karibisches Golf mit Manuel de los Santos

Manuel de los Santos hat viel zu erzählen. (Foto: golfreisen-hotels.de)

Manuel de los Santos hat viel zu erzählen. (Foto: golfreisen-hotels.de)

Diese Reise zeichnet sich nicht vornehmlich durch die Destination aus, die besucht wird, wobei die ohne Frage auch ein Leckerbissen ist. In erster Linie geht es um einen Menschen, einen, der Höhen und vor allem Tiefen im Leben durchgemacht hat, und dessen Geschichte man nicht vergisst. Manuel de los Santos stand kurz vor einer Karriere als Profi-Sportler, als er ein Bein verlor. Er begleitet die Teilnehmer dieser Golfreise in seine Heimat, teilt seine Erfahrungen mit ihnen und zeigt ihnen nicht nur die schönsten Golfplätze der Dominikanischen Republik, sondern ebenso, wie man sie meistert: De los Santos spielt ein 4er-Handicap.

Zwischen karibischen Weltklasse-Plätzen und herrlichen Stränden wohnen die Reisenden im Luxusresort Casa de Campo. Das Besondere daran: Der Golfplatz „Teeth of the Dog“ hat sieben Bahnen, die direkt an den Felsen der dominikanischen Küste verlaufen. Und was wäre ein Besuch auf der Rum-Insel ohne Rum: In der Hauptstadt Santo Domingo steht ein Besuch in der Barceló Rum-Destillerie an.

Eine natürliche Symbiose – Golf und Surfen

Simon Dyson (links) und Kelly Slater 2009 mit dem Titel der Alfrd Dunhill Championship in St. Andrews. (Foto: Getty)

Simon Dyson (links) und Kelly Slater gewannen 2009 bei der Alfrd Dunhill Links Championship den Titel in St. Andrews. (Foto: Getty)

Golf und Surfen galten lange Zeit als gegensätzliche Enden des Sport-Spektrums: Golf, verschrien als Freizeitbeschäftigung der oberen 10.000, im Gegensatz zum Surfen, das mit dem ungebundenen Lifestyle im Hier und Jetzt Ausdruck einer Gegenkultur sein wollte. Doch haben Golf und Surfen nicht erst seit Kelly Slater – der elfmalige Surfweltmeister spielt ein 3er-Handicap und hat zusammen mit Kumpel Simon Dyson schon die Alfred Dunhill Links Championship gewonnen – einiges gemeinsam: Die ewige Suche zum Beispiel, auf den Fairways nach der perfekten Runde, am Strand nach der perfekten Welle, oder das Einswerden mit den Elementen. Förderlich für die Symbiose von beidem ist sicherlich, dass es an den schönsten Küsten der Welt nicht selten auch die schönsten Golfplätze gibt – warum also nicht?

Auf Hawaii zum Beispiel vereinen sich die heißesten Surfspots des Planeten mit traumhaften Golfplätzen, und die Unterkunft ist meist auch nicht von schlechten Eltern – die Preise allerdings ebenfalls. Eine Woche im Turtle Bay Resort, 60 Kilometer nördlich von Honolulu, im „Ocean View King“-Zimmer mit Golf Unlimited kostet schnell mal zweieinhalbtausend Euro, nimmt man private Surfstunden in der Hans Hedemann Surf School nebenan und den Flug dazu, wird klar: Golf und Surfen ist nichts für jede Geldbörse, zumindest auf Hawaii – aber sicherlich eine tolle Kombination.


Golf auf Hawaii - Einfach nur, weil's so schön ist!

Die hier vorgestellten Golfeisen Golf & Wein, Golf & Jakobsweg und Golf mit Manuel de los Santos sind Jubiläums-Angebote des Golfreiseveranstalters Golfreisen-Hotels. Weitere Informationen zur Golf & Ski WM und der Hawaii-Reise finden Sie auf den jeweiligen Websites.

Golfreise zu langweilig? – Für Waghalsige

Wem die bisherige Auswahl nicht genug Nervenkitzel bietet, für den hätten wir noch eine Adrenalin-Alternative parat – in diesem Fall: Bitte NICHT anschnallen!

Powered byTypeform

Mehr zum Thema Golfreisen:

Oliver Felden

Oliver Felden - Freier Autor für Golf Post

Während seines Studiums der Sportwissenschaft und Germanistik kam er über das Crossgolfen auf die gemähten Wiesen der Republik. Seine Waffen sind die kurzen Eisen, doch der Putter bringt ihn noch viel zu oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Seine Abschlussarbeit hatte den Titel: "Golf in der Schule - Bildungspotenziale und Grenzen".
Sie finden mich auch auf: Google+

Alle Artikel von Oliver Felden

1 LESER-KOMMENTAR

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab

Schlagwörter: ,

Aktuelle News