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Deutsche Meisterschaften AK 50 und AK 65 der Damen und Herren 2018

Spannend ging es bei den Deutschen Meisterschaften AK 50 und AK 65 der Damen und Herren im GC Falkenstein und GC Reichswald zu.

Die neuen deutschen Meisterinnen und Meister der AK 50 und 65. (Foto: DGV)
Die neuen deutschen Meisterinnen und Meister der AK 50 und 65. (Foto: DGV)

Stefan Sachs vom GC Kassel-Wilhelmshöhe und Christoph Städler vom G&LC Semlin am See setzten sich bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklassen (AK) 50 und 65 gegen die Konkurrenz durch. Bei besten äußeren Bedingungen im Hamburger GC Falkenstein spielten vom 18. bis 20. Mai insgesamt 118 Herren um die zwei begehrten Titel.

Sachs und Städler sind die neuen Deutsche Meister: Spannende Finaltage in der AK 50 und AK 65 der Herren

In der AK 50 blieb Stefan Sachs (Handicap 1,6) geduldig und wurde am Ende dafür belohnt. Nach Runden mit 72 und 73 Schlägen auf dem Par-71-Platz lag der neue Deutsche Meister zunächst mit nur einem Schlag Rückstand auf den Titelverteidiger Martin Birkholz vom Krefelder GC (+0,3) auf Rang zwei. Mit der besten Runde des Finaltages schob er sich am Führenden vorbei und sicherte sich seine erste Meisterschaft. „Der Titel kommt für mich völlig unerwartet. Letzte Woche habe ich noch ziemlich schlecht gespielt und daher fehlte zunächst das Selbstvertrauen. Es ist aber alles rund gelaufen und ich habe drei gute Runden gespielt“, sagte Sachs, der sich darüber freute, dass sein Plan am Ende aufging.

Während des letzten Durchganges sorgte zunächst Christian Sommer vom GC Hubbelrath (+0,6) dafür, dass es am Finaltag noch einmal richtig spannend wurde. Doch die kurzfristige Führung des Hubbelrathers, der den Finaltag mit einem Schlag über Par beendete, reichte nicht zum Sieg. Er notierte 220 Schläge für das Turnier und wurde Dritter. Weil auch Birkholz noch Möglichkeiten ausließ, zog Sachs mit drei Birdies nacheinander auf den hinteren neun Löchern an den beiden vorbei und hielt die Führung bis ins Clubhaus. Birkholz wurde mit 217 Schlägen Zweiter, Sachs reichten am Ende 215 zum Sieg.

Neuer deutscher Meister der AK 65 liefert sich spannenden Kampf mit Titelverteidiger

In der AK 65 lieferte sich der neue Deutsche Meister Christoph Städler (1,9) ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit Titelverteidiger Karlheinz Noldt vom GC Hamburg Wendlohe (1,9). Städler war nach zwei Runden mit 77 und 75 als Führender mit einem Schlag Vorsprung in den Finaltag gegangen. Die Entscheidung über den Sieg fiel an der 17. und 18. Bahn, als der Verfolger jeweils einen Schlag mehr brauchte, so dass Städler letztlich mit 226 Schlägen (+13) siegte.



Das Erfolgskonzept des Champions überraschte auf den ersten Blick: „Ich habe etwas Hüftprobleme gehabt und deshalb nur mit 85 Prozent Power gespielt. Ich glaube, das war das Geheimnis, denn ich habe keinen Ball ins Rough geschlagen und den Ball immer im Spiel gehalten. Auf 54 Löchern habe ich so nur ein einziges Doublebogey gespielt. Das hat es letztlich wohl ausgemacht“, sagte Städler, der in seiner langen Laufbahn bereits Deutsche Meistertitel bei den Junioren, den Herren und den Senioren sammelte.

Karlheinz Noldt wurde unangefochten mit insgesamt 229 (+16) Schlägen Zweiter, auch, weil Waldemar Krüger vom Bochumer GC (3,3) sich am Finaltag früh aus der Verfolgergruppe verabschiedete und nach einer 85 Dritter der Gesamtwertung wurde und insgesamt auf 238 (+25) Schläge kam. Mit Veit Pagel (240, +27), Jost Hellmann (244, +31) und Hanns-Joachim Pagel (245, +32) platzierten sich gleich drei Spieler des Hamburger GC in den Top Ten.

Die beiden neuen Deutschen Meister, Stefan Sachs und Christoph Städler, erhielten den begehrten Wanderpokal ihrer Altersklasse und einen Gutschein für ein maßgeschneidertes Siegerjackett von Kuhn Maßkonfektion.



Souveräne Siege für neue Deutsche Meisterinnen: Kiefer und Kaufmann dominieren die Altersklassen 50 und 65

Stephanie Kiefer vom G&LC Kronberg und Marion Kaufmann vom GC Neuhof sind die neuen Deutschen Meisterinnen der Altersklassen (AK) 50 und 65. Beide waren als Führende in den Finaltag bei den Deutschen Meisterschaften gegangen, die vom 18. bis 20. Mai im GC am Reichswald stattfanden.

Kiefer war auf dem Par-72-Platz mit einer 78 in das Turnierwochenende gestartet, ließ am zweiten Tag eine 73 folgen, wodurch sie als Spitzenreiterin in die Finalrunde ging. Eine weitere Runde mit 73 brachte ihr am Ende den Sieg. Mit 224 Schlägen bei 8 über Par lag sie 10 Schläge vor der zweitplatzierten Susanne Lichtenberg vom Krefelder GC. „Ich bin überglücklich. Ich hatte mich schon gefreut, als ich gehört hatte, dass die Deutschen hier ausgetragen werden. Das ist einer meiner Lieblingsplätze. Insofern ist dieser Sieg ganz besonders schön für mich“, so Stephanie Kiefer.

Caroline Effert vom Aachener GC, die mit drei Schlägen Rückstand als Zweite in den Finaltag ging, beendete diesen mit einer 83er Runde und landete auf Platz drei. Sie wurde noch von der amtierenden Europameisterin der AK 50, Susanne Lichtenberg, eingeholt, die sich mit einer 77 und insgesamt +18 nur der Siegerin geschlagen geben musste. Titelverteidigerin Patricia Stoehr vom G&LC Berlin-Wannsee belegte nach Runden mit 82, 81 und 86 Schlägen den 17. Platz (249, +33). Anja Lundberg (GC Neuhof), die nach Tag eins noch in Führung gelegen hatte, fiel nach einer 91 und gesamt 32 über Par noch auf Rang 16 zurück.





Marion Kaufmann holt sich die Meisterschaft der AK 65

In der AK 65 dominierte Marion Kaufmann vom GC Neuhof von Beginn an. Nach einer 86 und einer 85, steigerte sie sich am Finaltag noch einmal und sorgte mit einer 83 und +38 für einen ungefährdeten Sieg. „Es freut mich ungemein, dass ich es nach 17 Jahren im Seniorenbereich endlich geschafft habe, diese Meisterschaft zu gewinnen“, sagte Kaufmann. Heidi Matzke vom GC Sylt spielte mit einer 82 am Finaltag das beste Ergebnis des Turniers, was ihr am Ende Platz zwei mit 259 Schlägen und +43 vor Claudia Rassmann vom Frankfurter GC (260, +44) einbrachte.

Am Finaltag regnete es kurz zu Beginn der entscheidenden Runde, doch insgesamt fanden die Meisterschaften bei sehr guten Bedingungen statt. „Der Platz ist nicht leicht, aber sehr fair – und die Grüns waren in einem sehr guten Zustand“, sagte AK-50-Siegerin Stephanie Kiefer. Neben der Qualität des Platzes lobte Jörg Schlockermann, Vorstand Kommunikation des Deutschen Golf Verbandes, auch das Können der Spielerinnen. „Was die Damen auf der Finalrunde gezeigt haben, war beeindruckend. Die Zuschauer haben im GC am Reichswald tolles Golf auf einem tollen Platz gesehen“, sagte Schlockermann, der im Anschluss die Siegerehrung der Damenkonkurrenzen übernahm.

Er übergab den Siegerinnen, Stephanie Kiefer und Marion Kaufmann, jeweils einen Wanderpokal und einen Gutschein für ein maßgeschneidertes Siegerjackett von Kuhn Maßkonfektion.

Text: Deutscher Golf Verband

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