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Deutsche Golf Liga: Im Finale werden die Karten neu gemischt

Das Final Four der Deutschen Golf Liga wartet in diesem Jahr mit Überraschungsteams und Topfavoriten auf.

Deutsche Golf Liga Final Four 2018 GC St. Leon-Rot
Die Damen vom GC St. Leon-Rot gehören wieder zu den Topfavoriten und wollen ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. (Foto: Getty)

Am 18. und 19. August kämpfen beim Final Four der Deutschen Golf Liga (DGL) im Kölner Golfclub die acht besten deutschen Golfteams um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Bei den Damen trifft der Titelverteidiger vom GC St. Leon-Rot im ersten Halbfinale auf den G&LC Berlin-Wannsee, in der Parallelbegegnung will sich der Hamburger GC gegen den Münchener GC durchsetzen. Bei den Herren heißen die Partien, die im Lochspiel-Modus ausgetragen werden, GC St. Leon-Rot gegen den Frankfurter GC und GC Hösel gegen den GC Mannheim-Viernheim.

Gestartet wird an beiden Tagen um 7:30 Uhr mit den Vierern, ab 13 Uhr beginnen die Einzel-Matches. Der Eintritt ist frei und Zuschauer finden zahlreiche Parkplätze am Möbelhaus Segmüller (Allee 1, 50259 Pulheim), von wo aus ein Shuttle-Service angeboten wird. Neben einem spannenden Titelrennen erwartet die Zuschauer ein buntes Rahmenprogramm, dessen Highlight am Samstag die 2. German Long Drive Championships sind.

GC St. Leon-Rot – G&LC Berlin-Wannsee

Das erste Halbfinale bei den Damen zwischen dem GC St. Leon-Rot und dem G&LC Berlin-Wannsee ist die gleiche Begegnung wie im vergangenen Jahr. 2017 gewann das Team von Trainer Pascal Proske am Ende den Titel. „Im Final Four werden die Karten wieder komplett neu gemischt. Seit dem Sieg im vergangenen Jahr ist unser Ziel klar. Wir wollen den Titel verteidigen. Dabei wird der Kader aus denen bestehen, die schon während der ganzen Saison zum Einsatz kamen“, sagt Pascal Proske, der weiß, wie er den Gegner im Halbfinale einschätzen muss. „Wir haben großen Respekt vor Berlin-Wannsee. 2017 mussten wir gegen sie ins Stechen. Das wird super spannend.“

Die Gegnerinnen haben also noch eine Rechnung offen. Berlins Trainer Mario Hansch sieht die Rollen im Halbfinale klar verteilt: „Als Außenseiter ins Final Four zu gehen, macht es allen anderen schwerer als uns. Die ganze Saison war durchwachsen mit fantastischen Spieltagen und Spieltagen, an denen es nicht so gut lief. Aber Matchplay liegt uns.“



Hamburger GC – Münchener GC

Die Spielerinnen des Hamburger GC haben fast eine perfekte Saison gespielt. Mit 24 von 25 möglichen Punkten dominierten sie die 1. Bundesliga Nord. Im Halbfinale treffen sie nun auf den Münchener GC. Auch diese Begegnung fand schon 2017 statt. Christian Lanfermann, der Trainer des HGC, lässt keinen Zweifel daran, dass sein Team in diesem Jahr den Titel holen will. „Die Mädels sind einfach heiß darauf, Golf zu spielen. Dadurch, dass Esther Henseleit in diesem Jahr dabei sein kann, sind wir in der Breite noch besser aufgestellt. Wir haben schon das ganze Jahr über einen unglaublichen Teamgeist. Wir fahren nach Köln, um zu gewinnen.“

Die Münchener haben sich mit einer soliden Saisonleistung den Platz beim Final Four gesichert. MGC-Coach David Grasskamp freut sich über die zweite Qualifikation in Folge. „Ich bin total stolz auf die Mädels und freue mich auf Köln. Im letzten Jahr mussten wir uns mit dem vierten Platz begnügen. Das ist Ansporn genug, dass wir dieses Mal noch besser auftreten und eine Plakette mit nach Hause bringen. Die Stimmung ist fantastisch und der Münchener Golf Club steht wie kein anderer für das Wort Team.“

GC Hösel – GC Mannheim-Viernheim

Bei den Männern spielen im ersten Halbfinale der GC Hösel und der GC Mannheim-Viernheim gegeneinander. Dabei ist der Aufsteiger aus Hösel die Überraschungsmannschaft der Saison. Die Mannschaft von Christian Niesing spielte dabei in der 1. Bundesliga Nord der Männer äußerst souverän und sorgte mit Platz eins für großes Staunen bei der Konkurrenz. „Mit dem Sieg in Hubbelrath sind wir extrem gut gestartet, darauf folgten stabile Leistungen mit einem absoluten Highlight in Berlin am letzten Spieltag. Die Mannheimer sind schon seit Jahren sehr erfolgreich. Darum liegt die Favoritenrolle ganz klar bei Ihnen. Wir sind sehr stolz darauf, das Final Four erreicht zu haben und spielen ohne Zielformulierung“, sagt Hösels Trainer, Christian Niesing.



Der GC Mannheim-Viernheim hat wohl das spannendste Programm hinter sich. Erst am letzten Spieltag gelang es den Jungs von Ted Long Platz zwei der Südstaffel zu verteidigen und ins Final Four einzuziehen. Die Rolle des Favoriten sieht Coach Ted Long noch nicht so klar verteilt. „Wir werden vielleicht auf bis zu fünf Spieler verzichten müssen. Mein Sohn Hurly spielt bei den U.S. Amateur und würde nur im Falle eines frühzeitigen Ausscheidens dabei sein können. Aber wir freuen uns trotzdem auf tolle Gegner und einen fairen Wettbewerb in Köln. Meine Jungs werden voll motiviert sein.“

GC St. Leon-Rot – Frankfurter GC

Im zweiten Halbfinale der Männer treffen mit dem GC St. Leon-Rot und dem Frankfurter GC zwei Teams aufeinander, die im vergangenen Jahr nicht dabei waren. Den St. Leon-Rotern reichten am letzten Spieltag zwei Punkte zu Platz eins. Coach Marco Schmuck ist zuversichtlich, dass im Halbfinale noch nicht Schluss ist. „Wir haben großen Respekt vor Frankfurt. Unsere Gegner sind stark, aber wir brauchen uns vor niemanden zu verstecken. Wir sind gut vorbereitet, topmotiviert und wollen allen zeigen, wofür wir jetzt ein Jahr lang gearbeitet haben.“

Die Frankfurter sind das zweite Überraschungsteam der Saison. Sie haben sich für das Final Four am letzten Spieltag noch völlig unerwartet qualifiziert. Jan Förster, der Trainer der Frankfurter ist daher schon jetzt äußerst zufrieden mit seiner Mannschaft. „Wir haben schon einen riesen Schritt gemacht, um überhaupt hierher zu kommen. Jetzt, wo wir hier sind, wollen wir etwas die Großen ärgern. Wir als Team des Frankfurter GC wollen unseren Teamspirit in die Finals bringen.“

Text: Deutscher Golf Verband

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