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Deutsche Bank Championship: Brendon de Jonge in Führung

04. Sep 2015
Brendon de Jonge aus Simbabwe hat sich in Runde eins an die Spitze gespielt. (Foto: Getty)
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Brendon de Jonge führt nach der Auftaktrunde das Feld an, Alex Cejka liegt auf Rang T26.

Mit dem Auftakt der Deutsche Bank Championship hat der Kampf um die Tickets zum nächsten FedExCup-Playoff begonnen. In Führung liegt nach einer 65 zum Auftakt Brendon de Jonge aus Simbabwe bei sechs Schlägen unter Par. Er hat damit zwei Schläge Vorsprung vor einem äußerst gefährlichen, neunköpfigen Verfolgerfeld rund um den US-Amerikaner Rickie Fowler und den Schweden Henrik Stenson sowie die beiden Engländer Luke Donald und Ian Poulter, die allesamt eine 67 auf der Scorekarte unterschrieben. Alex Cejka hat bislang gute Karten, bei dem Event, das wegen eines Feiertages in den Vereinigten Staaten von Freitag bis Montag ausgetragen wird, den Sprung zurück unter die ersten 70 Spieler im FedExCup-Ranking und damit ins Feld der BMW Championship zu schaffen. Jordan Spieth hingegen ist auf dem besten Wege, erneut den Cut zu verpassen.

Alex Cejka besticht mit Konstanz

Spektakulär war die Runde von Alex Cejka zwar nicht, aber der an Tee 10 gestartete 44-Jährige bestach mit seiner Konstanz. Während ein beträchtlicher Teil der Konkurrenz während der Vormittagsflights schon nach der Front Nine in den schwarzen Zahlen über Par hing, pendelte sich der gebürtige Tscheche nach seinen ersten neun Löchern nach einem Birdie und einem Bogey bei Even Par ein. Auch auf der Back Nine hielt er es mit möglichst wenig Abweichungen vom Par. Auf seiner recht unauffälligen Scorekarte ist an der 4 ein weiteres Birdie zu finden, wo er den Ball, der zunächst im Bunker vor dem Grün gelandet war, gleich mit dem zweiten Schlag präzise in Lochnähe beförderte. Aus etwa 30 Zentimetern Entfernung fiel der Putt somit der Schlaggewinn an dem Par 4.

Mit insgesamt einem Schlag über Par rangierte Cejka somit unmittelbar nach seiner Runde auf dem geteilten neunten Platz. Er war nach Martin Kaymers gescheitertem Versuch, in letzter Minute doch noch genügend FedExCup-Punkte für eine Teilnahme bei den Playoffs zu sammeln, als einziger Deutscher in die Saisonfinals der PGA Tour gestartet. Am Ende des Turniertages reichte es nach den ordentlichen Leistungen der Nachmittagsflights zwar nur noch für Position T26, doch wenn Cejka es schafft, diese Position zu halten oder im Laufe der drei die kommenden drei Runden noch Plätze gutzumachen, ist ihm zumindest die Teilnahme am nächsten Playoff sicher.

Rory McIlroy fünf Schläge entfernt von der Spitze

Der frisch aus einer erneuten einwöchigen Erholungspause für seinen Knöchel zurückgekehrte Rory McIlroy beendete seinen Auftakt bei der Deutsche Bank Championship neben dem Deutschen Alex Cejka. Zwar hatte der Nordire für eine Weile bei drei Schlägen unter Par gelegen und damit gute Chancen gehabt, sich unter den Verfolgern zu platzieren, doch dann beendete er seine Runde mit zwei aufeinanderfolgenden Bogeys, weil der 26-Jährige beim Putten seine liebe Mühe hatte. Dieser ärgerliche Fauxpas bringt ihm vorerst ganze fünf Schläge Abstand zum Führenden ein.

Jordan Spieths Cut erneut in Gefahr

Zwar ist Jordan Spieth zur Deutsche Bank Championship wieder mit seinen alten Eisen angetreten, nach ein Wechsel auf neuere Modelle ihm in der vergangenen Woche einen verpassten Cut bei The Barclays beschert und ihn damit die Weltranglistenführung gekostet hatten, doch auch seine gewohnten Schläger scheinen an seiner mäßigen Performance nichts ausrichten zu können. Bereits nach der ersten Runde gerät für den Goldjungen, der in diesem Jahr bereits zwei Majortitel und zwei reguläre PGA-Tour-Titel einfuhr, erneut das Wochenende in Gefahr. Mit einer bogeyschwangeren 75er Runde liegt der 22-jährige Texaner derzeit bei vier Schlägen über Par auf dem geteilten 80. Rang.

Jason Day geteilter Elfter

Ganz anders hingegen erging es Jason Day, der derzeit einen echten Lauf zu haben scheint. Er begann seine Runde mit drei Birdie in Folge, führte zeitweise das Feld bei vier Schlägen unter Par an und scheint bereits seinen dritten Sieg in Folge – seinen vierten in den letzten fünf Starts – im Visier zu haben. Immerhin könnte ihm ein Triumph in Norton bei entsprechendem Abschneiden seiner Konkurrenten um die Spitze, Jordan Spieth und Rory McIlroy, Platz eins der Weltrangliste einbringen. Derzeit ist er allerdings auf dem geteilten elften Platz noch drei Schläge von Spitzenreiter Brendon de Jonge entfernt – die gilt es für den Australier an den kommenden Tagen zunächst  aufzuholen.

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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