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Florian Fritsch hält Kontakt zu Top 10 in Tschechien

20. Aug 2016
Florian Fritsch spielt beim D+D Real Czech Masters auch nach der dritten Runde weiter vorne mit. (Foto: Getty)
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Florian Fritsch spielt beim Czech Masters weiter ein gutes Turnier, eine Topplatzierung ist möglich. Maximilian Kieffer muss derweil kämpfen.

Die beiden deutschen Akteure im Feld des D+D Real Czech Masters im tschechischen Prag haben am Moving Day einen Tag mit ganz unterschiedlichen Gefühlslagen erlebt. Notierte Florian erneut eine gute Runde mit weiterhin Kontakt zur Top 10, dürfte Maximilian Kieffer die dritte Runde sicher gerne schnell vergessen wollen.

Solide und unaufgeregt – Florian Fritsch beim Czech Masters

Florian Fritsch hatte bereits in den beiden Auftaktrunden gezeigt, dass er auf der European Tour gute Ergebnisse erzielen kann, einzig fehlte ihm in der bisherigen Saison häufig das Quäntchen Glück, diese tatsächlich ins Clubhaus zu bringen. Schnell erspielte sich der Deutsche auch im dritten Durchgang gute Birdiechancen. Nachdem der Ball gleich zu zwei frühen Schlaggewinnen im Loch verschwand, schickte sich Fritsch an den Sprung in die Top 10 zu schaffen.


Ein etwas ungenauer Abschlag an Loch 7 resultierte dann jedoch im ersten Bogey des Tages. Davon unbeeindruckt beendete Florian Fritsch die Front Nine kurz darauf mit einem Schlag unter Par. In der Folge verpasste er es allerdings, die Annäherungen näher an die Fahne zu bekommen und weitere, sichere Birdiechancen herauszuarbeiten. Wenn der Putter dann nicht heiß läuft und auch mal lange Putts fallen, bleibt es bei einer wie von Fritsch ins Clubhaus gebrachten, soliden Back Nine mit Par. Insgesamt bedeutete das nach drei gespielten Runden beim Czech Masters sehr gute fünf unter Par. Auf dem geteilten 15. Platz liegend hat es Florian Fritsch damit im morgigen Finale in der eigenen Hand, den Sprung in die Top 10 zu meistern.

Schneemann kostet Max Kieffer bessere Platzierung

Deutlich weiter hinten im Leaderboard fand sich derweil Maximilian Kieffer wieder. Denkbar knapp mit einem Schlag über Par den Cut geschafft, folgte auf den erhofften Angriff nach vorne eine etwas ernüchternde 75er Runde. Anders als sein Landsmann Fritsch, fand sich Kieffer dabei zu oft in Drucksituationen wieder, anstelle von Birdies das Par retten zu müssen. Dies führte zu einem Ergebnis von eins unter Par nach der Front Nine.

Ein sogenannter „Schneemann“ – eine acht am Par 5 – kostete Kieffer schließich endgültig ein gutes Ergebnis. Es folgte zwar noch eine kleine Schadensbegrenzung per weiterem Birdie, am Ende unterschrieb der Deutsche aber einen Score von insgesamt vier über Par, geichbedeutend mit dem geteilten 81. Platz.

Zwischen den beiden Deutschen positionierte sich noch Lukas Nemecz. Der Österreicher erreichte das Clubhaus mit einer Even-Par-Runde, nach einem Wechselbad der Gefühle mit zahlreichen Birdies und Bogeys in teils direkter Folge. Mit einem Schlag unter Par geht er vom geteilten 52. Platz aus in den letzten Durchgang.

Ganz vorne bleibt das Rennen um den Titel des Czech Masters weiter spannend, da alle Kanditaten zwischenzeitliche Schwächephasen einlegten. Trotzdem geht Titelverteidiger Thomas Pieters aus Belgien bei -12 mit zwei Schlägen Vorsprung in die Finalrunde. Erster Verfolger ist der Amerikaner Paul Peterson, der mit der besten Runde des Tages (64/-8) einen großen Sprung an die Spitze machte.

Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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