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Czech Masters: Deutsch-österreichisches Duo kratzt an den Top 10

Während ein Engländer die Führung innehat, nehmen Bernd Ritthammer und Martin Wiegele die oberen Ränge ins Visier.

31. Aug 2017
Bernd Ritthammer und Martin Wiegele haben sich zum Auftakt in Tschechien aussichtsreich platziert. (Foto: Getty)


Nach dem ersten Tag in der tschechichen Hauptstadt Prag liegt der Engländer Callum Shinkwin mit sechs Schlägen unter Par in Führung - eine Position, auf der er sich nicht ausruhen darf, denn mit nur einem Schlag Abstand folgt ihm ein internationales Trio: Sein Landsmann James Heath liegt gemeinsam mit dem Südafrikaner Dylan Frittelli und dem Schweden Pontus Widegren auf der Lauer, um den Spitzenreiter wenn möglich gleich in der nächsten Runde vom Thron zu stoßen.

Auch der Deutsche Bernd Ritthammer und der Österreicher Martin Wiegele warten nur wenige Schläge entfernt knapp außerhalb der Top 10 auf ihre Chance, während Martin Kaymer nur sein Stolpern gegen Rundenende von der Topposition fernhielt.

Ritthammer und Wiegele lauern auf die Top 10

Bernd Ritthammer erspielte sich zum Turnierauftakt des Czech Masters gute Chancen, womöglich seine erste Top-10-Platzierung der laufenden European-Tour-Saison einzuheimsen. Dank einer ausgeglichenen Front Nine und einer bogeyfreien Back Nine, die stattdessen drei Birdies aufzuweisen hatte, spielte sich der 30-Jährige ebenso in Schlagdistanz zu den vorderen Zehn wie sein deutschsprachiger Kollege Martin Wiegele, der in dieser Saison bereits einen Challenge-Tour-Sieg zu verzeichnen hat. Mit drei Schlägen unter Par liegen die beiden gleichauf auf dem geteilten 13. Platz.

Martin Kaymer verliert auf den letzten Metern an Boden

Ähnlich aussichtsreich war zunächst die Runde von Martin Kaymer verlaufen, der auf den ersten zwölf Löchern mit fünf Birdies und einem vereinzelten Bogey auf einem guten Weg war, die Spitze zu stürmen. Ausgerechnet auf der zweiten Hälfte seiner Back Nine verhagelten ihm ein Bogey an der 15 und ein Doppelbogey an der 16 den Score, sodass er sich vorerst mit einem Schlag unter Par und dem geteilten 45. Platz begnügen muss. Schon seit Monaten notiert der Mettmanner mittelprächtige Ergebnisse, eine Topplatzierung ist seit Februar außer Sichtweite - auch wenn der 32-Jährige sicher vorhat, das an den kommenden Turniertagen zu ändern.

Auch Sebastian Heisele hatte sich nach seiner blitzsauberen Front Nine, die er mit zwei Birdie zierte, wohl ein vielversprechenderes Ergebnis erhofft als die Parrunde, die für ihn schließlich zu Buche stand. Zwar konnte er am vorletzten Loch noch einen weiteren Schlaggewinn verbuchen, zuvor allerdings musste er gleich drei Bogeys verschmerzen. Derzeit liegt er damit auf dem geteilten 55. Rang.

Rest der deutschen Riege im Kampf um den Cut

Für die übrigen drei deutschen Teilnehmer verlief der Auftakt im Nachbarland holpriger. Florian Fritsch (+1 | T79) hatte bereits in der vergangenen Woche nicht auf seinem Top-10-Ergebnis beim Paul Lawrie Match Play aufbauen können und startete ebenso mit einem Ergebnis über Par wie Christian Bräunig (+2 | T101), auf dessen Top-3-Platzierung in Irland ebenfalls in der vergangenen Woche mit einem verpassten Cut nicht der gewünschte Anschluss gefolgt war. Aus ihrer jetzigen Lage haben beide allerdings noch gute Chancen, ihre anfänglichen Fehler in der darauffolgenden Runde vergessen zu machen.

Alexander Knappe indes notierte zum Auftakt gleich eine fatale 77 und ist mit fünf Schlägen über Par ebenso in der Bringschuld einer grandiosen zweiten Runde wie Martin Wiegeles Landsmann Rene Gruber (+4 | T131), wenn er es ins Wochenende schaffen will.

Alle aktuellen Ergebnisse des D+D Real Czech Masters

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1 LESER-KOMMENTAR

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  1. Der Artikel ist untererdisch, nur eine Beschreibung der Scorecard und Erzählung der vergangenen Erfolge. Kein Kommentar der Spieler, keine Beschreibung der der Ereignisse, z.B. warum ein Doppelbogey von Kaymer, etc.
    Da gehe ich doch lieber gleich auf die Seite der European Tour,

    Antworten

Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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