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Danny Willett spielt Platzrekord – Marcel Siem stabilisiert sich

Mikko Ilonen verteidigt seine Führung, doch Star des Tages ist Danny Willett, dem ein Platzrekord inklusive Hole-in-One gelingt. Siem ist mit dem Kopf bei seiner Frau.

Nach langwierigen Verletzungen ist Marcel Siem wieder da - und voll auf Angriff gepolt. (Foto: Getty)
Marcel Siem will die Qualifikation für die British Open. Das wird nach seiner 71 am Moving Day eng, im Finale müsste er eine Runde von -10 spielen. (Foto: Getty)

Der Finne Mikko Ilonen verteidigt auch am dritten Tag der Irish Open 2014 seine Führung. Zwei Schläge unter Paar reichten ihm, um seine Führung vor Danny Willett zu verteidigen. Der Engländer machte mit neuem Platzrekord (acht unter Paar) und einem Hole-in-One an der Sieben einen großen Sprung um 24 Plätze im Leaderboard. Damit hat er nun allerbeste Chancen, sich für die British Open zu qualifizieren. Graeme McDowell ist nach einer 69-Runde nun alleiniger Dritter.

Marcel Siem hat kein Glück

Marcel Siem konnte sein Spiel zwar gegenüber dem Vortag deutlich stabilisieren, verpasste es aber, sich wieder an seinen starken zweiten Platz vom ersten Tag heranzuarbeiten. Nach Birdies auf der vierten und siebten Bahn erspielte sich Siem eine gute Ausgangslage. Am achten Loch gelang ihm ein "eigentlich perfekter Drive. Nur dann hat sich der Wind gedreht und der Ball blieb in der Bunkerkante stecken." Siem schloss das Loch mit einem Bogey ab.

Nach einem weiteren Bogey auf der zehnten Bahn, bei dem Siem den Ball zunächst aufs Rough, von da aus dann ins Wasser schlug, verbesserte er seine Scorekarte durch Birdies am zwölften und 14 Loch auf -2. Mit seinem "soliden" Spiel bis zum 16. Loch zeigte sich Siem zufrieden. "Und dann habe ich auf der 16 wieder einen schlechten Schlag und liege tot am Baum." Das Ergebnis: ein weiteres Bogey. Auf der vorletzten Bahn verlor der letzte verbliebene Deutsche einen weiteren Schlag und kam even Par für den Tag zurück ins Clubhaus.

Pech im Spiel, Glück in der Liebe

Gänzlich unzufrieden war Siem trotzdem nicht. "Aber es ist einfach nicht auszuhalten, dass ich mein gutes Spiel irgendwie nicht auf die Scorekarte kriege. In meinem Kopf bin ich eigentlich schon zu Hause." Denn Siems Frau Laura erwartet kommende Woche das zweite Kind. Abseits des Golfplatzes gab es noch weitere gute Nachrichten für Siem. Sein Ehering, den er am ersten Turniertag verloren hatte, wurde wiedergefunden. Vielleicht hat er am Sonntag auch auf dem Platz wieder etwas mehr Glück.

Zum Leaderboard der Irish Open


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