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Golfen ist gesellig, besonders mit Freunden

Vom Welthandballer zum Golfliebhaber. Daniel Stephan erzählt, was ihn am Golfen reizt und warum er auf dem Platz schon mal derbe Sprüche raushaut.

Daniel Stephan hat Spaß auf dem Golfplatz (Foto: Getty)
Daniel Stephan hat Spaß auf dem Golfplatz (Foto: Getty)

Der ehemalige Handballprofi und vielfache Medaillengewinner Daniel Stephan konnte sich nicht vorstellen, dass er sich einmal für das Golfen begeistert. Anfangs jedenfalls nicht. Nachdem er als Jugendspieler 1982 zum OSC Rheinhausen wechselte, blieb er dem Verein zwölf Jahre treu. Anschließend ging es zum TBV Lemgo, wo er zu Deutschlands erstem und einzigen Welthandballer wurde, später Trainer und leidenschaftlicher Golfspieler.

Stephan hat das Golfen schnell schätzen und lieben gelernt. Quasi über Nacht ging es von "Hmm, nicht mein Ding" zu "Golfen ist das Beste, was mir passieren konnte". Noch während seiner aktiven Handballkarriere machte er seine Platzreife – nachdem Freunde und Kollegen ihn dazu überredet hatten.

Einmal kreuz und quer über den Golfplatz

Daniel Stephan bei der Ausübung seines Hobbies. (Foto: Getty)

Daniel Stephan bei der Ausübung seines Hobbies. (Foto: Getty)

"Das beste was mir passieren konnte, war mit dem Golfspielen anzufangen", sagte Daniel Stephan im Interview mit Golf Post. Er genieße es acht, neun, zehn Kilometer über den Platz zu laufen, vier Stunden lang zu spielen und wenn es schlecht war, noch einen elften Kilometer dran zu hängen. Der ehemalige olympische Silbermedaillengewinner sei übrigens stets mit Freunden auf dem Platz unterwegs und nutzte diese Gelegenheit gerne für ein paar schadenfrohe Kommentare, die in der Regel prompt erwidert würden.
Zudem stelle er sich gerne Duellen wie "Handballer gegen Fußballer". Seine Theorie: "Die Fußballer haben ja mehr Zeit als die Handballer, also auch ein besseres Handicap." Sagt's und lacht dabei herzlich.

Steckbriefe_DanielStephan

Golfen half Daniel Stephan beim Handballspiel

Physisch helfe Golfen kaum sein Handballspiel zu verbessern, psychisch dagegen schon. Golf sei bestens geeignet genau die mentale Stärke aufzubauen, die beim Handball von Vorteil ist. Außerdem mit Frust umzugehen und sich immer wieder auf's Neue zu konzentrieren. "Im Golf lernt man natürlich auch viel Demut", gesteht der gebürtige Rheinhausener mit einem lachenden Unterton gegenüber Golf Post. "Beim Golf muss alles präziser sein."

So spiele Glück beim Handball eine deutlich größere Rolle als beim Golf, denn hier gebe es keine Teamkameraden, die einen Fehlschlag positiv verwerten könnten. Trotz allen Ehrgeizes den Daniel Stephan beim Handball an den Tag gelegt hat, Golf solle für ihn auch weiterhin nur ein Spaß sein.


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