Crowdfunding: Fünf Golf-Projekte, die durch Fans finanziert wurden
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Fünf Golf-Projekte, die durch Fans finanziert wurden

Crowdfunding bietet die Möglichkeit, Projekte mit der Hilfe von Privatpersonen zu finanzieren. Dadurch profitieren Golfer von diesen fünf Innovationen.

Per Crowdfunding machen Golf-Fans einiges möglich. (Foto: Getty)
Per Crowdfunding machen Golf-Fans einiges möglich. (Foto: Getty)

Jedes Produkt, jedes Geschäft fängt mit einer Idee an. Dank der sich immer weiterentwickelnden technischen Möglichkeiten sind immer neue Einfälle und Innovationen möglich, auch im Golfsport. Um die Finanzierung dieser Ideen zu ermöglichen, wird Crowdfunding, zu deutsch Schwarmfinanzierung, immer beliebter. Crowdfunding-Kampagnen erlauben es, gezielt die Gruppe anzusprechen, die sich für das neue Projekt besonders interessieren könnte und von einer Investition in diese Bereich selbst profitiert. Vom neuartigen Tee bis zum ganzen Golfplatz - Grenzen sind für Crowdfunding-Projekte keine gesetzt.

Wie funktioniert Crowdfunding?

Crowdfunding richtet sich an Privatpersonen, die junge Unternehmen oder einzelne Projekte unterstützen wollen. Diese Personen investieren in Start ups, die mit dem Kapital ganz bestimmte Ziele erreichen wollen, zum Beispiel die Herstellung eines neuen Produkts oder den Ausbau des Unternehmens. Zwei Formen sind beim Crowdinvesting populär. Bei der ersten wird über Plattformen wie Kickstarter oder ähnliche Crowdfunding Apps ein relativ geringer Betrag bezahlt, für den der Unterstützer dann das fertige Produkt erhält, sobald es entstanden ist und möglicherweise weitere Vorteile erhält. Bei größeren Projekten bietet sich die Form einer Geldanlage an, für welche die Investoren dann Festgeldzinsen erhalten.

Crowdfunding ist ein immer stärker wachsender Markt und zahlreiche erfolgreiche Projekte weltweit bestätigen das Modell. Die Golfbranche ist davon nicht ausgeschlossen. Im folgenden stellen wir fünf Beispiele für internationale Crowdfunding-Projekte vor.

1. SmartClaw - Ein Tee der besonderen Art

Selbst die kleinsten Einheiten im Golfsport kann man noch verbessern. Das dachte sich auch Brian Jones, als er mit langweiligen und zerbrechlichen Holztees spielte. Er entwickelte die SmartClaw, ein Tee, das nicht nur nicht zerbricht, wenn man mit den Driver draufhämmert, sondern auch personalisierbar ist. Um die Produktion seines neuen Tees in Gang zu bringen, startete er eine Crowdfunding-Kampagne, bei der er um Kleinstbeträge bis zu neun Dollar bat und insgesamt über 2.600 Dollar generierte. Das erlaubte Jones Formen für die Tees und eine erste Charge zu produzieren, sowie ein Patent anzumelden.



2. DT electric heated Golf Vest - Die klimatisierte Golfweste

Erfolg hatte auch Dmitriy Advolodkins Golf Weste, die es erlaubt, die Temperatur individuell anzupassen und sich so auf das Wetter auf dem Golfplatz einzustellen. Im Fall Advolokins gab es die Weste schon auf dem Markt, aber er brauchte 10.000 Dollar, um seine Produktion zu vergrößern. 48 Unterstützer halfen ihm, sein Ziel zu erreichen.

3. Iofit Smart Shoe - Vom Schuh aufs Smartphone

Nicht nur in Golfwesten, auch in Golfschuhen steckt heutzutage Technik drin - und das fand viel Zuspruch bei Golfern. Durch Drucksensoren in dem Iofit Smart Shoe bekommt der Golfer direkt nach seinem Schlag ein Analyse per App. Innherhalb von zehn Stunden erreichte Iofit mit den Schuhen das für die Crowdfunding-Kampagne gesetzte Ziel von 30.000 Dollar.



4. Game Golf - Eine detaillierte Rundenanalyse

Das Tracking-Gadgets viele Abnehmer finden zeigte auch eines der erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte im Golfbereich. Game Golf ist ein Shot Tracker, der die Runde genau protokolliert. Mit einem Prototyp gewann Erfinder John McGuire die Golfprofis Graeme McDowell und Lee Westwood für seinen Aufruf zur Schwarmfinanzierung. Innerhalb von drei Tagen hatte er sein Ziel von 125.000 Dollar erreicht, insgesamt kam mehr als das Doppelte zusammen.

5. GoldBoard - Rasant unterwegs

Die erste Crowdfunding-Kampagne von GolfBoard war so erfolgreich darin, die Produktion des Fortbewegungsmittels zu ermöglichen, dass sich das Unternehmen einige Zeit später erneut an seine Fans wendete, um eine Expansion des Unternehmens zu finanzieren. Das Investitionsziel von einer Millionen Euro wollten sie dieses Mal durch Geldanlagen erreichen. Die Investoren, die Zinsen für ihr Festgeld erhalten, profitieren so direkt vom Wachstum des Unternehmens. weil bei größerem Wachstum Bonuszinsen ausgeschüttet werden. Auch GolfBoard übertraf sein gesetztes Ziel bei Weitem.





Crowdfunding in Deutschland

Doch nicht nur international sind von Fan-Anleihen finanzierte Projekte erfolgreich, auch Crowdfunding in Deutschland hat schon Projekte im Golfbereich möglich gemacht. Durch private Investoren hat GolfCity in Puchheim einen ganzen Golfplatz gebaut. Innerhalb von 14 Tagen haben Controller Marcus März und Projektleiter der Anlage Golfcity Puchheim, Hermann Bögle eine halbe Millionen Dollar zusammen bekommen. Die beiden boten zusätzliche Anreize für höhere Investitionen, beispielsweise Greenfeegutscheine oder lebenslanges Spielrecht.

Crowdfunding ermöglicht es durch die Beteiligung vieler Personen, die in ein Start up investieren, Projekte zu verwirklichen, die anderweitig vielleicht nie zu Stande gekommen wären. Dabei profitieren sowohl der Unternehmer als auch der Investor, der als erstes das neue Produkt in den Händen hält oder auf dem von ihm mitfinanzierten Golfplatz spielt.

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