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Sandra Gal wird Fünfte bei Lydia Kos Rekordsieg

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23. Nov 2014
Lydia Ko gewinnt das Saisonfinale der LPGA Tour, die CME Group Tour Championship. (Foto: Getty)
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Sandra Gal wird beim Sieg der 17-jährigen Neuseeländerin Fünfte. Lydia Ko erhält eine Rekordsumme.

Die 17-Jährige Lydia Ko ist die neue Saisonsiegerin und die Gewinnerin der CME Group Tour Championship. Mit einer 68er Abschlussrunde erreichte Sie das Playoff gegen die Spanierin Carlota Ciganda und Julieta Granada. Granada verabschiedete sich bereits am zweiten Playoff-Loch nach einem verpassten Putt aus 1,5 Metern. Die Spanierin Ciganda musste bei der vierten Wiederholung der 18. Bahn nach einem Drop Ko den Vortritt lassen. Die junge Neuseeländerin sicherte sich das Siegpreisgeld von 500.000 US-Dollar.

Vom ersten Tag an war auch Sandra Gal vorn mit dabei bei der CME Group Tour Championship auf dem Par-72-Kurs des Tiburon Golf Club in Florida. Schon letztes Jahr hatte die deutsche LPGA-Proette unter Beweis gestellt, dass ihr die Grüns ihrer Wahlheimat liegen. Damals wurde sie Vierte beim Saisonfinale. Von eben dieser Position ging die 29-jährige heute in den Finaltag und erreichte nach einer abschließenden 72er Runde die geteilte fünfte Position.


Sandra Gal haarscharf an besserem Ergebnis vorbei

Ganz in weiß gekleidet verpasste Gal mehrfach Birdieputts nur um Zentimeter. So beispielsweise auf der 13. Bahn, als ihr Abschlag zuvor in einem der vielen Sandbunker links vom Fairway landete. Mit einem starken Chip erspielte sie sich dennoch die Chance auf den Schlaggewinn – doch der misslang knapp. Noch bitterer war sicher das Bogey an der 16, einem Par-3, das sie endgültig aus dem Titelrennen warf. In eigentlich aussichtsreicher Lage dreiputtete Gal das Loch und fiel auf ihren finalen Gesamtscore von -7 zurück.


Sandra Gals Werdegang in Bildern

Caroline Masson mit 77er Runde

Caroline Masson hatte schon nach der sechswöchigen Asientour der LPGA keinen Hehl daraus gemacht, dass sie nach einer anstrengenden und langen Saison urlaubsreif ist. An den ersten beiden Turniertagen der CME Group Tour Championship merkte man das auch an ihren Scores. Zwei 77er Runden ließen Sie schon vor dem Wochenende aussichtslos zurück. Für den Finaltag hatte sich die 25-jährige dennoch vorgenommen, „noch einmal das Beste zu geben.“ Nach 71 Schlägen auf der Schlussrunde landete Masson zum Saisonende auf Position T53.

Rekordpreisgeld für Lydia Ko

In der Saisonwertung hatten beide deutschen Starterinnen nichts auszurichten. Zwar verbeserte sich Gal durch ihre starke Platzierung noch auf Rang 13 des Race to the CME Globe Rankings, doch dafür gibt es kein Preisgeld. Auch für Massons 43. Platz nicht. Für die Siegerin hingegen gab es eine Million US-Dollar. Und weil Ko durch den Turniersieg auch noch genügend Punkte für den Gesamtsieg bekam, erhielt Sie insgesamt 1,5 Millionen US-Dollar – das höchste, je im Damengolf gezahlte Preisgeld für eine Spielerin.

Das Endergebnis der CME Group Tour Championship

Pos Spieler Runde 4 Gesamt
T1 Lydia Ko -4 -10
T1 Carlota Ciganda -2 -10
T1 Julieta Granada -1 -10
4 Morgan Pressel 0 -8
T5 Michelle Wie -2 -7
T5 Sandra Gal 0 -7
T12 Shanshan Feng -1 -3
T53 Caroline Masson -1 10

Stand vom 2014-11-23 23:09:05

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Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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3 LESER-KOMMENTARE

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Tobias Hennig

    Sie haben natürlich völlig recht, conni de witt. Lydia Ko kommt aus Neuseeland und nicht aus den USA. Wir haben den Fehler mittlerweile korrigiert. Danke für Ihren Hinweis.

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  2. conni de witt

    ich habe das geschrieben, weil in der neuseeländischen presse dieses jahr heftigst diskutiert wurde ob die foerdergelder, die sie erhalten haben soll, richtig angelegt seien. Oder ob das geld nicht in einem neuseeländischen sport haette gehen sollen, den mehr neuseeländer betreiben als golf…

    Antworten

  3. conni de witt

    Hi, danke f. berichterstattung und live streaming. Aber ist Lydia nicht neuseelaendische profigolferin? oder hat sie die nation gewechselt weil es in den USA opportun ist, bei profi golfturnieren als amerikanerin zu gewinnen?

    Antworten

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