CJ Cup: Wie gewonnen so zerronnen - Justin Thomas gibt Führung ab
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CJ Cup: Wie gewonnen so zerronnen – Justin Thomas gibt Führung ab

Bei ihrem ersten Antritt in Südkorea gehen die Spieler mit gemischten Gefühlen aus den ersten beiden Runden des CJ Cup.

Justin Thomas erlebt in der zweiten Runde des CJ Cup die andere Seite des Nine Bridges Golfkurs. (Foto: Getty)
Justin Thomas erlebt in der zweiten Runde des CJ Cup die andere Seite des Nine Bridges Golfkurs. (Foto: Getty)

Die PGA Tour setzt ihre Asienreise in Südkorea fort. Dort ist die Tour beim CJ Cup zum ersten Mal zu Gast bevor es nächste Woche zur World Golf Championship geht. Justin Thomas, der zum Auftakt eine beeindruckende Back Nine hinlegte, musste in der zweiten Runde feststellen, dass es auch bei ihm nicht immer so glatt läuft. Er kam nicht als einziger zu dieser Erkenntnis, auch Xander Schauffele notierte eine deutlich schlechtere Runde als am Tag zuvor.

Justin Thomas muss zurückstecken

Justin Thomas begann seinen Tag mit drei Bogeys auf der Front Nine, einen größeren Kontrast zu seiner ersten Runde gibt es kaum. Dort spielte er nach eigener Aussage "bewusstlos" und lochte zu Eagle-Par-vier Birdies-Eagle ein. Die Führung konnte ihm danach niemand mehr streitig machen. In der zweiten Runde, die zwar auf der Back Nine Fahrt aufnahm, aber nicht annähernd so rasant wie die erste, bekam er dann jedoch Konkurrenz. Vor allem seine Landsmänner Lucas Glover und Luke List holten mit 67er Runden auf. Als Thomas an der 18 ein Bogey kassierte überlies er den beiden die ersten Plätze. Mit Birdies im Doppelpack eroberte List am Rundenende die Führung.


Die zwei Seiten des CJ Cup

Xander Schauffele wiederfuhr ein ähnliches Schicksal wie Justin Thomas. Mit einer 69er Runde hatte er das Turnier eröffnet und legte in der zweiten Runde eine 82 nach. Besonders schlimm erwischte es ihn auf seiner Back Nine, auf der allein er acht Schläge über Par spielte. An den beiden Par-5-Löchern nahm er sich die Zeit, Schneemänner zu bauen. Damit fiel er auf den 73. Platz zurück.

Genau anders herum erging es dem Lokalmatador Seung-Yul Noh. Er begann das Turnier mit einer sieben Schläge über Par 79er Runde und spielte daraufhin eine sieben Schläge unter Par 65er Runde, die beste Runde des Tages, die er mit einem Eagle zum Abschluss krönte. Bester Europäer war nach zwei Runden Thomas Pieters, der nach einer turbulenten ersten und soliden zweiten Runde auf dem geteilten neunten Rang liegt.

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