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“Der Name Woods verursacht immer zusätzlichen Druck”

28. Mai 2013
Cheyenne Woods: Bei der Ladies German Open 2013 wird sie zum ersten Mal in Deutschland abschlagen. (Foto: Getty)
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Cheyenne Woods im Interview: Über die Beziehung zum berühmten Onkel Tiger Woods, ihre Profi-Karriere und ihren besten Trick.

Cheyenne Woods, die Nichte des aktuellen Weltranglistenersten Tiger Woods bringt Glamour nach München. Bisher sorgten ihre Erfolge für die Wake-Forest-Universität für Schlagzeilen. Nun wechselte die erfolgsverwöhnte College-Spielerin ins Profilager und wird bei der Ladies German Open 2013 im Golfpark Gut Häusern erstmals in Deutschland abschlagen. Im Vorfeld des Turniers stellte sich die US-Amerikanerin den Fragen der Medien und sprach über ihre Karriere, ihre Ziele und die großen Fußstapfen des Onkels Tiger Woods.


Zum Porträt von Cheyenne Woods –>

Wie schwierig war es für Dich, mit dem Namen Woods Golfprofi zu werden?

Natürlich ist meine Entscheidung Golf-Professional zu werden als Nichte von Tiger Woods mit größter Aufmerksamkeit verfolgt worden. Durch den Namen Woods wird immer zusätzlicher Druck auf mir lasten wenn ich Golf spiele. Aber speziell das besondere Interesse der Medien war vorhanden, solange ich mich erinnern kann, deshalb stellt das für mich keine große Belastung dar.

Wann hast Du Dich entschieden Golf Professional zu werden?

Sofort nachdem ich begonnen habe zu spielen, wusste ich: Das will ich als Beruf ausüben. Und trotzdem: Als es dann vor einem Jahr so weit war und ich Professional wurde, war das ein aufregender und gleichzeitig ein unwirklicher Moment.


Im Schatten des Tigers: Cheyenne Woods

Bilder Hier geht's zur Fotostrecke

Wann hast Du begonnen Golf zu spielen?

Meine ersten Versuche habe ich mit fünf Jahren gemacht – in der Garage! Mein Großvater gab mir einen alten Schläger in die Hand und ließ mich meine ersten Schwünge machen. Von diesem Moment an bereitete er mich auf meine Karriere vor und begleitete mich auch als Jugendliche. In all den Jahren brachte er mir mehr und mehr das Spiel bei und vor allem eines: dass ich immer Spaß dabei haben soll.

Ist der Name Woods letztlich von Vorteil oder eher von Nachteil?

Insgesamt ist er für mich sicher ein Vorteil. Dank meines Namens wurden mir Möglichkeiten geboten, die ich ohne ihn vermutlich nicht bekommen hätte und für die ich sehr dankbar bin.

Du spielst in Europa, Dein Onkel meist in den USA, wie oft kannst Du seine Auftritte als Zuschauer vor Ort verfolgen?

Mein Terminplan ist leider zu eng, um zu Turnieren der PGA Tour in die USA zu reisen. Aber ich hatte das Glück in diesem Jahr erstmals das Masters in Augusta zu besuchen und Tiger während seiner Runden zu beobachten. Das war überwältigend. Ansonsten versuche ich so oft wie möglich seine Starts am Fernsehschirm zu verfolgen.

Verfolgt er Deine Turnierrunden auch?

Auch wenn ich meinen Onkel nur ein paar Mal im Lauf des Jahres treffe, verfolgt er immer, was ich mache und wie ich spiele. Für mich ganz wichtig ist es, dass er immer für mich da ist und ich ihn anrufen kann, wenn ich einen Rat brauche. Deshalb ist das wirklich eine ganz tolle Beziehung und ich bin ihm sehr dankbar dafür.

Du spielst erstmals die UniCredit Ladies German Open. Was hast Du über dieses Turnier gehört?

Ich habe bislang nur höchstes Lob über diese Veranstaltung gehört und freue mich deshalb ganz besonders über die Chance hier zu spielen und die Atmosphäre, die vielen Zuschauer und die Stimmung vor Ort persönlich zu erleben.

Mit welcher Spielerin möchtest Du besonders gerne im Turnier abschlagen?

Ich würde mich ganz besonders über Routiniers von der Ladies European Tour wie Laura Davies oder Helen Alfredsson, die beide hier spielen, als Partner freuen. In der kurzen Zeit als Profi in Europa habe ich gesehen, wie freundlich und hilfsbereit diese erfahrenen Spielerinnen sind und wie viel ich von ihnen lernen kann.

Cheyenne Woods zeigt ihre Jonglage-Fertigkeiten. (Foto: W&P PUBLIPRESS)

Was ist dein Trick für eine gute Runde Golf?

Eines ist für mich ganz wichtig: Es muss auf jeden Fall Spaß machen.

Hast Du im Golfsport Vorbilder?

Bei den Herren ist das einfach: Tiger. Bei den Damen fällt es schwerer… Obwohl, nein: Es ist Annika Sörenstam.

Was war Deine bisher beste Runde?

Das waren 65 Schläge für eine Runde im Forsyth Country Club in Nord-Carolina.

Welches wären Deine Traumpartner für eine Runde Golf?

Ich brauche keine bekannten Sportler oder Künstler, sondern einfach nur ein paar Familienmitglieder um Spaß auf der Runde zu haben.

Hast Du verborgene Talente?

Na ja, ich jongliere ganz gut. Das hat mir schon früh einer meiner Trainer beigebracht und ich habe immer weiter geübt.

Hast Du vor etwas Angst?

Oh ja, ich habe Angst davor, unter Wasser gezogen oder gedrückt zu werden.

Wie entspannst Du Dich?

Ich gehe sehr gerne laufen um abzuschalten. Oder ich genieße eine Maniküre oder höre Musik.

Was ist dabei Deine Lieblingsmusik?

Jede Menge R&B, aber auch gefühlvolle Songs von Drake, Usher oder Trey Songz.

Gibt es in Deiner Freizeit einen Ort wo Du besonders gerne bist?

Ich liebe den Strand und das Meer. Die schönsten Strände gibt es für mich auf den Bahamas.

Hast Du eine Schwäche?

Leider sogar zwei: Ich liebe Schmuck und Schuhe und kann bei beidem nur schwer widerstehen.

Hast Du ein Lebensmotto?

Für alles was passiert, gibt es einen Grund!

Danke, Cheyenne!

Vielen Dank an die Presse der Ladies German Open.

Zum Porträt von Cheyenne Woods: Das Salz in der Suppe der Ladies European Tour –>

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