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Turkish Airlines Challenge: Ryan Evans siegt überragend trotz Wind

Mit vier Schlägen Vorsprung gewinnt Ryan Evans die Turkish Airlines Challenge. Sebastian Heisele kann sich als bester Deutscher in den Top 20 platzieren.

Ryan Evans siegt bei der Turkish Airlines Challenge 2017. (Foto: Getty)
Ryan Evans siegt bei der Turkish Airlines Challenge 2017. (Foto: Getty)

Beim Finale der Turkish Airlines Challenge schoßen die Scores aufgrund unberechenbaren Windes in die Höhe. Davon lies sich Ryan Evans jedoch nicht aus dem Konzept bringen und brachte seine Vier-Schläge-Führung ins Ziel. Die Platzierungen der deutschen Teilnehmer litten etwas mehr unter der plötzlichen Herausforderung, die der Wind bot. Am Besten schien sich Sebastian Heisele zu schlagen, der aber auch auf der Back Nine abbaute. Für ihn reichte es aber immerhin noch zu einer Top-20-Platzierung.

Großer Sieg für Ryan Evans

Nur fünf Spielern gelang es im Finale eine Runde unter Par ins Clubhaus zu bringen. Einer davon war Ryan Evans, der mit einer 71er Runde seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Tapio Pulkkanen auf vier Schläge ausbaute und so bewies, dass er die Trophäe der Turkish Airlines Challenge absolut verdient gewonnen hat. Der Gesamtscore des Engländers lag bei 21 Schlägen unter Par. Zwei seiner sechs Birdies gelangen ihm an den letzten beiden Löchern.


Top 20 für Sebastian Heisele

Sebastian Heisele schien den Wind auf den ersten neun Löchern noch einigermaßen im Griff zu haben. Er lag "nur" einen Schlag über Par bevor es auf die Back Nine ging. Dort erwischte es aber auch ihn heftig. Er verlor fünf Schläge, drei davon in Serie. Zudem fiel Heisele aus den Top 10, aus der heraus er ins Finale gestartet war, konnte nach seiner 78er Runde aber immerhin T19 festhalten.



Wind wird zur Herausforderung bei Turkish Airlines Challenge

Die Challenge Tour veröffentlichte im Verlauf der Finalrunde eine Statistik, die deutlich machte, wie sehr die Herausforderung im Vergleich zu den vorherigen Turniertagen zugenommen hatte. Dabei lag der durchschnittliche Score des Moving Day bei 69 Schlägen und der durchschnittliche Finalscore zu dem Zeitpunkt bei 78 Schlägen. Davon konnte auch Dominic Foos ein Lied singen. Nach den ersten beiden Runden hatte er sich einen Score von neun Schlägen unter Par erarbeitet. Mit einer 78er Runde im Finale verlor er davon sechs Schläge, sodass am Ende nur noch drei Schläge unter Par übrig blieben und ihm einen geteilten 47. Platz einbrachten.

Auch Moritz Lampert, der vor dem Finale in den Top 20 lag, bezahlte den Preis für den Wind. Nur ein Birdie brachte er zustande, dafür vier Bogeys und ein Doppelbogey. Mit dieser 77er Runde war er noch ein Schlag besser, als sein Landsmann und beendete das Turnier mit sechs Schlägen unter Par auf dem geteilten 32. Rang.

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