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Challenge Tour: Mejow und Schneider starten aussichtsreich ins Tourfinale

Beim Challenge Tour Grand Final streiten 45 Spieler um 15 Tourkarten. Marcel Schneider und Philipp Mejow sind mitten drin.

Marcel Schneider (l) und Philipp Mejow sind aussichtsreich in das Challenge Tour Grand Final gestartet. (Foto: Getty)
Marcel Schneider (l) und Philipp Mejow sind aussichtsreich in das Challenge Tour Grand Final gestartet. (Foto: Getty)

Nur die 45 besten Spieler der Challenge Tour dürfen beim Challenge Tour Grand Final im Al Hamra Golf Club in den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Start gehen. Unter ihnen sind mit Philipp Mejow und Marcel Schneider auch zwei Deutsche. Beide machten ihre Sache zum Auftakt des Tourfinales gut und liegen nach der ersten Runde aussichtsreich im Rennen um den letzten Titel der Saison.

Doch der Pokal und das Preisgeld stehen eigentlich nicht im Vordergrund in Ras Al Khaimah, dem nördlichsten der Vereinigten Arabischen Emirate. Denn wer nach dem Finalturnier unter den besten 15 der Saisonwertung liegt, steigt im kommenden Jahr auf die European Tour auf. Aus deutscher Sicht hat dabei Schneider die besseren Chancen, denn vor dem Event lag er auf Position 22 der Order of Merit. "Da denke ich überhaupt nicht dran", insistierte Schneider aber nach der ersten Runde. "Ich weiß, ich muss hier gut spielen, damit ich im Ranking nach vorne komme, aber ich fokussiere mich Runde für Runde, Schlag für Schlag. Wenn es am Ende reicht, ist das ok. Ansonsten habe ich bei der Q-School noch eine Chance."

Marcel Schneider rettet Score nach "miserablem" Auftakt

Sein Start in die Auftaktrunde geriet dann etwas zur Zitterpartie. Mit einem Dreiputt nach "einem schlechten Wedge", so die Selbsteinschäzuung des 28-Jährigen, eröffnete er sein Turnier mit einem Bogey. Nach sechs Löchern lag er schon zwei über. Dennoch gelang dem Würtemberger noch eine 70er Runde (-2). Das dürfe man schon als "Wahnsinn" bezeichnen, so Schneider anschließend. "Ich habe mal wieder einen miserablen Start hingelegt, das passiert mir leider des Öfteren." Mit dem Endergebnis könne er aber leben, das müsse man nach diesem Start "akzeptieren". Schließlich ist ja auch noch alles drin - Platz T13 nach der ersten Runde des Challenge Tour Grand Final ist durchaus akzeptabel.

Philipp Mejow ist "happy" nach gutem Auftakt

Noch besser gelang Philipp Mejow der Start, nach einer 69 (-3) liegt er auf dem geteilten sechsten Rang. Dabei macht er sich aber keine Illusionen, was die Tourkarte anbelangt: "Ich habe hier nichts zu verlieren. Ich muss das Turnier gewinnen, um unter die Top 15 zu kommen. Von daher bin ich ganz befreit rangegangen und versuche, mein bestes Golf zu spielen", so Mejow, der als 40. der Rangliste startete. Im Gegensatz zu Schneider legte der 30-jährige Berliner einen blitzsauberen Start hin und lag früh drei unter Par. "Hier und da" habe er im Laufe der Runde dann aber einige Fehler gemacht.

Dabei ist der Platz für Profis eigentlich kein schwieriger, der Score des Siegers dürfte am Samstag weit besser als 20 unter Par liegen. Dennoch sagt Mejow: "Teilweise ist es gar nicht so einfach. Es gibt ein paar lange Löcher, bei denen man, wenn man das Grün verfehlt, schwierige Lagen im Bermuda-Rough hat. Ansonsten spielt sich der Platz sehr gut. Die Bedingungen sind perfekt, ich genieße die Woche sehr." Hält er sich am Donnerstag vom Rough fern, klappt es vielleicht auch noch mit der Tourkarte eine Liga höher.

Schwedisch-spanische Doppelführung nach Runde 1

An der Spitze des Challenge Tour Grand Final liegen nach der ersten Runde im Al Hamra Golf Club Niklas Lemke aus Schweden und der Spanier Adri Arnaus. Das Duo teilt sich den ersten Platz bei sechs unter Par. Während Lemke das Turnier wohl gewinnen muss, um eine der 15 European-Tour-Tourkarten zu ergattern, würde Arnaus ein Top-Ten-Platzierung reichen. Er lag vor Turnierstart auf Platz 9 der Rangliste. Der Fairplay-Award des Tages geht an Dimitrios Papadatos, der einen verbogenen Schläger einsetzte. Das Missgeschickt geschah auf Bahn 12, auf Bahn 17 fiel dem Australier sein defektes Werkzeug auf, woraufhin er sich selbst "anzeigte" und regelkonform disqualifiziert wurde.

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