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Teenager verweist Golf-Elite in Portland in die Schranken

17. Aug 2015
Brooke Henderson gewann ihr erstes LPGA-Turnier - samt Turnier-Rekord. (Foto: Getty)
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17-jährige Kanadierin sichert sich den Sieg. Sandra Gal und Caroline Masson verlieren auf den letzten Metern an Boden.

Die Portland Classic ging mit einer Siegerin zuende, die vor dem Turnier niemand auf dem Zettel hatte: Die junge Kanadierin Brooke Henderson, die sich erst durch das Monday Qualifying überhaupt für das Event qualifiziert hatte, nahm mit einem ordentlichen Vorsprung zum Rest des Feldes die Trophäe mit heim. Die deutschen Damen hingegen konnten nicht von ihren guten Ausgangslagen profitieren und landeten im Gleichschritt dem geteilten 27. Rang.

Brooke Henderson siegt als erste Kanadierin seit 2001

Nicht nur, dass sie mit ihren 17 Jahren ausgesprochen jung ist, ihr erster LPGA-Tour-Sieg in Portland macht Brooke Henderson zudem zur ersten Kanadierin seit über einem Jahrzehnt, die auf der LPGA Tour einen solchen Triumph feiern kann. Zuletzt hatte ihre Landsfrau Lorie Kane 2001 bei der LPGA Takefuji Classic gewonnen. Nach ihrer Runde sagte Henderson: „Das zu gewinnen für die kanadischen Fans und die kanadische Unterstützung, die ich in den letzten paar Monaten bekommen habe, ist unglaublich, also bin ich glücklich, einen [Sieg] für Kanada heimzubringen.“


Mit 21 Schlägen unter Par und damit einem phänomenalen Vorsprung von acht Schlägen vor Pornanong Phatlum, Ha Na Jang und Candie Kung beschloss die junge Proette das Turnier – damit ist sie nach Lexi Thompson und Lydia Ko erst die dritte Spielerin in der LPGA-Tour-Geschichte, der noch vor ihrem 18. Geburtstag ein Sieg gelang.

Deutsche Damen starten vielversprechend, enden enttäuscht

Vom geteilten dritten Platz aus waren Sandra Gal und Caroline Masson in die Finalrunde der Portland Classic gestartet. Nach Foos‘ Sieg und mit Martin Kaymers Siegchancen bei der PGA Championship bestand also die Hoffnung auf mindestens einen weiteren deutschen Triumph am Wochenende. Den Erwartungen gerecht werden konnten die beiden deutschen Damen jedoch nicht: Mit jeweils einer 77er Runde landeten sie letztlich noch außerhalb der Top 25 nebeneinander auf dem geteilten 27. Rang.

Sandra Gal fasste ihre Enttäuschung über den späten Verlust ihrer vielversprechenden Position in einem Tweet so zusammen: „Manchmal tut Golf wirklich weh, aber ich werde es nicht zu lange zulassen.“ und fügte, ganz die faire Sportfrau, eine Gratulation an Henderson hinzu: „Glückwunsch an Brooke – sie hat sich damit (mit dem Sieg, Anm. d. Red.) davongemacht!“

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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