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Callaway: Warum Rogue und was ist wirklich besser geworden?

Warum Rogue? Diese Frage haben sich viele Golfer weltweit gestellt als Callaway nach der enorm erfolgreichen Epic-Serie mit den neuen Modellen startete.

Was kann der neue Rogue Driver von Callaway wirklich? (Foto: Callaway)
Was kann der neue Rogue Driver von Callaway wirklich? (Foto: Callaway)

Es war im November 2016 als unser Equipment-Redakteur zu einem vollkommen verrückten Trip in die Stadt der Sünde nach Las Vegas aufbrach. Callaway hatte eingeladen seinen neuen Driver samt "Groundbreaking Technology" vorzustellen. Viel wurde im Vorhinein spekuliert und phantasiert was einen solchen Trip rechtfertigen würde und welch ein Produkt dort zu erwarten sei. Am Ende überraschte und begeisterte Callaway die versammelte europäische und amerikanische Golfmedien-Landschaft im TPC Las Vegas mit dem Epic Driver und seiner revolutionären Jailbreak-Technologie. Die Begeisterung und Aufregung bei gestandenen und erfahrenen Equipment-Experten war groß und der Epic setzte schließlich 2017 mit Markteinführung zu einem selten dagewesenen Siegeszug an.

Jailbreak eroberte die Golfwelt im Sturm und Callaway hatte "den großen Wurf" gelandet. Der meistverkaufte Driver in unzähligen Ländern, der meistgespielte Driver auf den Profitouren, die meisten Siege und viele weitere Rekorde wurden gebrochen. Die Equipment-Experten aus Amerika feierten eines der erfolgreichsten Jahre in der Firmengeschichte und der Epic Driver wurde zu dem Schläger Nummer 1 auf der ganzen Welt. Doch jedes Jahr und jede Saison geht nun einmal zu Ende und so klang 2017 aus und viele fragten sich, wie Callaway diesen Erfolg toppen und den nächsten Driver überhaupt besser machen könne.

Callaway tauscht grün gegen blau und besinnt sich auf Kerntechnologien

Die Antwort auf diese Frage will Callaway mit dem neuen Rogue Driver liefern. Der im Gegensatz zum grünen Epic in blauem Design daherkommende Driver ist das neue Modell für die Saison 2018 und setzt besonders auf die Weiterentwicklung der Jailbreak-Technologie und altbewährte Entwicklungen in der Schlagfläche und der Krone des Schlägerkopfes. Wer nun denkt, dass Callaway lediglich den Erfolg des Epic Drivers mit einem neuen Anstrich fortfahren möchte, der verkennt gewaltig die Arbeit hunderter Ingenieure und Entwickler.

Gewiss sind neue Golfschläger und die Taktung in der sie erscheinen Bestandteil einer riesigen Marketingmaschinerie. Es darf jedoch niemals vergessen werden, dass hinter diesen Produkten grundsätzlich unzählige Stunden an Forschung und Entwicklung stecken und dies ein Prozess ist, in dem Neues entdeckt und neue Ideen und Technologien erforscht werden. So auch bei den Epic und Rogue Modellen. Im Epic erstmals die Jailbreak-Technologie einsetzend entdeckten die Entwickler um Dr. Alan Hocknell, das Mastermind bei Callaway, zahlreiche neue Möglichkeiten, die es nicht komplett in einem Driver zu verarbeiten ging. Ergo wurde die Technologie hinter der Schlagfläche in einem fortwährenden Prozess weiterentwickelt, optimiert und verbessert. Die Ergebnisse lassen sich im Rogue Driver finden.


Warum ist der Callaway Rogue Driver besser?

Das bereits erwähnte Mastermind hinter Callaways Golfschlägern und Technologien ist Dr. Alan Hocknell, der als Senior Vice President der Abteilung Forschung und Entwicklung fungiert. Hocknell beschreibt den Weg zum neuen Driver und seine Vorteile folgendermaßen.

"Die branchenführende Ballgeschwindigkeit ergibt sich aus dem „Jailbreak Effekt“. Zunächst haben wir unsere revolutionäre „Jailbreak“-Technologie mit neuen, sanduhrförmigen Titanstäben verbessert, die wir deutlich leichter machten, ohne ihre Fähigkeit zur Verringerung der Kronen- und Sohlenablenkung beim Aufprall einzuschränken. Dies ermöglicht eine dünnere Schlagfläche und einen besseren Energietransfer zum Ball, was zu höheren Ballgeschwindigkeiten führt. Rogue steht damit für einen anderen Ansatz zur Optimierung der Ballgeschwindigkeit, ausgerichtet auf maximale Fehlerverzeihung. Um dies zu erreichen, mussten wir aus unseren eigenen, branchenführenden Design-Rahmen ausbrechen und den Driver praktisch „neu erfinden“.
Eine unserer ersten Herausforderungen war natürlich, ein Produkt zu entwerfen, das besser ist als der Epic, der am meisten verkaufte Schläger in der Golf-Branche. Viele der Bestandteile des Epic sind ohne Frage auch im Rogue enthalten, aber die Entwicklung, die der Rogue durchmachte, kann man nicht unbedingt als evolutionär bezeichnen. Bereits als wir die erste „Jailbreak“-Technologie, die im Epic verwendet wurde, vollendeten, begannen wir, eine riesige Menge von Experimenten mit „Jailbreak“ in unterschiedlichen Aufbauten durchzuführen und nicht nur mit zwei senkrechten Titanstangen.
Im Rogue wurde das Ergebnis dieser umfassenden Forschung verbaut - eine neue Formel für Ballgeschwindigkeit, die das Team für Forschung und Entwicklung von Callaway als „Jailbreak Effekt“ bezeichnet - nämlich die Art und Weise, in der die sanduhrförmigen Titanstäbe der nächsten „Jailbreak“-Generation mit unserer firmeneigenen „X-Face VFT“-Technologie in der Schlagfläche zusammenwirken und so noch mehr Leistungsfähigkeit bieten als der Epic. Die Synergien dieses Designs mit schneller Schlagfläche, mit dem revolutionären „Jailbreak“ und der außerordentlichen Fehlerverzeihung ergeben einen riesigen Sprung nach vorn vom Epic zu Rogue."

Anhand dieser Ausführungen wird deutlich, dass die Ingenieure und Entwickler bei Callaway bereits mit dem Erscheinen des Epic Drivers zur Saison 2017 an weiteren Verbesserungen arbeiteten, um ihre revolutionäre Jailbreak-Technologie noch weiter auszubauen. Dies in Verbindung mit der X-Face-Technologie, bekannt aus den XR-Modellen, ist ihnen gelungen und stellt die Verbesserung vom Epic zum Rogue Driver dar.

Der Callaway Rogue Driver spricht die breite Masse der Golfer besser an

Der konkrete Mehrwert beim Rogue Driver ergibt sich demnach aus diesen technischen Verbesserungen, doch geht er noch darüber hinaus. Wo der Epic Driver mit Gewichtskanal in der Peripherie des Schlägerkopfes und einem sehr schmalen und kompakten Schlägerkopf-Design daherkam, bietet das Rogue-Modell ein etwas generelleres Design. Wo der Epic also sportlich und für den ambitionierteren Spieler gedacht war, spricht der Rogue Driver die breite Masse der Golfer an und bietet laut Hersteller mehr Fehlerverzeihung.

Konkret funktioniert dies dank des Verzichts  auf den Gewichtskanal und die verstellbaren Gewichtsschrauben. Das dadurch eingesparte Gewicht konnte in eine größere Schlagfläche investiert werden und führt zu einem "größeren" Sweetspot. Die höhere Ballgeschwindigkeit, die die Jailbreak-Technolgie nachweislich liefert, bietet sich nun über einen größeren Bereich der Schlagfläche, sodass auch "Off-Center-Treffer" mehr Länge erreichen können. Diese Theorie sollte umgesetzt in der Praxis also jedem Golfer helfen mehr Fairways zu treffen und länger vom Tee zu werden. Ob das dann klappt liegt selbstverständlich immer noch am jeweiligen Spieler, aber kaum ein Golfer wird jemals zufrieden mit der Ballgeschwindigkeit, der Länge seiner Drives oder der Fehlerverzeihung sein und nahezu jeder wünscht sich mehr von allem. Dieses Mehr will Callaway mit dem Rogue Driver zumindest bis zu einem gewissen Grad bieten.

Rogue Driver im Test von Golf Post Equipment-Experte Martin Stecher

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Inwiefern der Rogue Driver tatsächlich besser für Sie persönlich abschneidet im Vergleich zum Epic oder aber auch allen anderen Modellen sollten Sie bei einem umfangreichen Fitting bei einem Experten in Erfahrung bringen. Testen Sie die Rogue-Modelle und vergleichen Sie sie mit anderen Drivern. Bei unserem Partner Golf House bietet sich Ihnen als Golf Post User momentan sogar die Chance auf ein kostenfreies Fitting. Daher nix wie los, Termin vereinbaren und vielleicht schon bald den neuen Callaway Rogue Driver testen.


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Robin Bulitz
Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und hat das Single-Handicap inzwischen sicher auf dem Blatt. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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