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Callaway Bertha Mini 1.5 – Exklusiver Praxistest

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15. Mai 2015
Callaway ist der zweite Hersteller, der mit dem Bertha Mini einen Mini-Driver auf den Markt bringt. (Foto: Callaway)
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Florian Raggl hat den Callaway Bertha Mini 1.5 getestet und berichtet exklusiv für Golf Post. Der Mini Driver erscheint am 29. Mai 2015.

Callaway betritt als zweiter Hersteller das Terrain der „Mini Driver“ und bringt einen Schläger heraus, der vielen Golfern mehr Sicherheit beim langen Spiel verspricht. Der Bertha Mini 1.5 wird zwar erst am 29. Mai 2015 auf dem Markt erscheinen, Golf Post liegt jedoch bereits jetzt ein exklusiver Testbericht von Florian Raggl, Fully Qualified PGA Pro aus Igls, vor.

Callaway Bertha Mini 1.5 – Was der Hersteller verspricht

„Wie der Name schon sagt, kann der Schläger als Ersatz für einen Driver dienen. Besonders wenn Golfer Probleme mit der Richtung ihrer Schläge haben, ist der Bertha Mini die ideale Lösung“, so Christian Hainisch von Callaway Österreich. „Er kann aber genauso als Holz 3 oder Fairwayholz benutzt werden.“


Die Kopfgröße beträgt 235 cm³ und die Schaftlänge 44 Inch. Auch bei diesen Werten liegt er genau zwischen einem Driver und einem Fairwayholz. Es wird zwei Köpfe geben. Einen mit 12° und den anderen mit 14°. Die Lofts sind durch ein Hosel verstellbar, sodass man mit dem 12°-Kopf die Lofts 11°-14° abdecken kann und mit dem 14°-Kopf die Lofts 13°-16° erreicht.

Durch das Hyper Speed Face – eine extrem dünne, leichte und aggressive Schlagfläche – wird die Ballgeschwindigkeit maximiert. Auch bei off-center getroffenen Bällen, ist die Ballgeschwindigtkeit noch beachtlich hoch. Somit verliert der Golfer nur sehr wenig Weite bei schlechter getroffenen Bällen.

Erster Eindruck: „Mehr Sicherheit, weniger Spin!“

Florian Raggl hat den Schläger bereits gespielt und gibt exklusiv für Golf Post seine Einschätzung zum neuen Bertha Mini 1.5 von Callaway:

Was mir sehr positiv bei meinem Test aufgefallen ist, war der Spin. Bei schlecht getroffenen Bällen schießt der Spin normalerweise in die Höhe, Hooks und Slices können die Folgen daraus sein. Ganz anders allerdings beim Mini Driver mit dieser speziellen Schlagfläche.

So sieht er aus, der neue Callaway Mini Driver.

So sieht er aus, der neue Callaway Mini Driver.

Auch Fehlschläge halten einigermaßen die Richtung und haben eine reale Chance, noch auf der Spielbahn zu landen, was mich wirklich sehr beeindruckt hat. Weiterhin fühlt man sich durch den etwas kürzeren Schaft im Gegensatz zu einem Driver wesentlich sicherer. Man steht näher am Ball und hat im Endeffekt auch mehr Schlagkontrolle.

Fazit: Egal ob sehr guter Golfer oder Anfänger, der Bertha Mini 1.5 ist für jeden gedacht. Perfekt als Driver-Ersatz für vergleichsweise deutlich mehr Kontrolle, oder statt dem Holz 3 als perfekte Waffe, bei welcher der etwas größere Kopf im Vergleich zu einem Holz deutlich mehr Vertrauen erweckt! Das Hyper Speed Face garantiert maximale Ballgeschwindigkeit bei gleichzeitig sehr hoher Fehlerverzeihung.

Der empfohlene Verkaufspreis des Herstellers für den Bertha Mini 1.5 liegt bei 349€ und der Mini Driver wird ab dem 29. Mai bei den Händlern erhältlich sein.


Callaway betritt Driver-Neuland - Bertha Mini 1.5

Zur Person: Florian Raggl, PGA Pro aus Igls

Florian Raggl ist Fully Qualified PGA Professional, staatlich geprüfter Golf Instruktor und Pro des Golfclubs Olympia Igls in der Nähe von Innsbruck. Golf Post freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Florian Raggl im Bereich Trainings- und Produktvideos. Außerdem dürfen Sie sich auf exklusive Testberichte wie diesen freuen. Hier geht es zur Internetseite von Florian Raggl.

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Johannes Eck

Johannes Eck - Community-Manager bei Golf Post

Johannes ist 2013 durch einen Golfkurs im Rahmen des Studiums endgültig in den Bann des Golfsports gezogen worden und inzwischen mit einem Handicap von 17,3 auf dem Golfplatz unterwegs. Johannes hat Sportmanagement und Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert, kommt gebürtig aus Aachen und ist für jeden sportlichen Wettbewerb zu haben.
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3 LESER-KOMMENTARE

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  1. Michael_Clubmate

    Hallo Johannes,

    nur eine kleine Ergänzung. Das Thema Minidriver gibt es schon sehr lange und neben den üblichen Verdächtigen hatten schon einige Exoten diese Kategorie vor Jahren im Sortiment. Von Tom Wishon gab es vor ca. 6 Jahren ein Modell mit Namen 515 F/D für Fairwaydriver und im aktuellen Sortiment nach gleichem Konzept einen 929 F/D, bei Tour Edge Exotics gibt es ähnliches und auch bei früher hieß dieses Konzept ganz schnöde Holz 2. wie so oft ist das alles schon mal da gewesen. Auch TM hat also diese Kategorie nicht aus der Taufe gehoben. Aber natürlich haben die großen Spieler im Materialsegment die Marketingpower, um so ein Konzept zu positionieren.

    Viele Grüße,
    Michael

    Antworten

  2. Der Test (?) beschreibt nicht, welchen Vorteil der 1,5 mini bringt. Kürzer Schaft hilft auch bei normalem Driver, reduzierter Spin bei off-Center ist normal bei neuen Drivern ebenso der angeblich geringere Verlust der Ballgeschwindigkeit bei off-Center Hits. Größe des Sweets Spots geringer? Ein typischer Artikel zur Verkaufsförderung!
    Ein objektiver Test sieht für mich anders aus.

    Antworten

    • Hallo Wolf,

      ein ausführlicher Testbericht mit Vor- und Nachteilen wird demnächst folgen, hier zu lesen ist der erste Eindruck nach den ersten Schlägen mit dem neuen Mini Driver auf der Driving Range.

      Viele Grüße
      Johannes

      Antworten

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