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Caledonia – Hightech-Putter mit „Biss“

11. Dez 2015
Caledonia produziert individuelle und hochwertige Putter Made in Germany. (Foto: Golf Post)
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Jung, individuell und mit dentaler Vorgeschichte – Caledonia Putters ist auf dem Vormarsch und wirbt für höheren Stellenwert des Putters.

Deutsche Handarbeit ist ein Prädikat, welches gerade in moderner Zeit maschineller Massenproduktionen weltweit ein anerkanntes Qualitätsmerkmal darstellt. Genau hier findet man Caledonia Putters, ein junges Start-Up im Bereich des Golf-Equipments. „Einzigartig, individuell und exklusiv“ – so beschreibt sich das Unternehmen, dessen Putter bis ins kleinste Detail angepasste Unikate sind und mit denen immer mehr Tourspieler auf den Grüns der Welt agieren.

Caledonia Putters – Die Rolex unter den Golfschlägern

So einzigartig, individuell und exklusiv die Putter daherkommen, so präsentieren sich auf den ersten Blick auch die Preise. Ab 750 Euro gibt es diese Individualität und Exklusivität käuflich zu erwerben. Wenig verwunderlich also, dass die Putter gerne als „Rolex“ unter den Golfschlägern bezeichnet werden. Auf der einen Seite kann Caledonia Putters damit leben, denn von Exklusivität und Produktplatzierung her gesehen sei der Vergleich durchaus angemessen. „Andererseits glaube ich, dass Rolex von vornherein nur ein gewisses Kundenklientel anspricht“, sagt Robbie Sowden, Director Marketing und Tour Department im Unternehmen. „Wir sollten hingegen für jeden Golfer interessant sein.“


Warum das so sei, erklärt Sowden – selbst ehemaliger Playing Professional – mit einem Vergleich zwischen Putter und Driver. „Die Leute geben wirklich gerne Geld für einen Driver aus.“ Wenn nach zwei, drei Jahren ein neuer rauskommt, werde auch der oft und schnell gekauft. „Der Driver wird maximal 14-mal auf einer Runde benutzt, den Putter benutze ich an jedem Loch, im schlimmsten Fall sogar öfter als zweimal.“ Sowdens großer Wunsch ist deshalb, dass sich der Stellenwert ein bisschen mehr auf den Putter konzentriert und „nicht nur auf drei Meter mehr Länge“.

Die fünf Modelle von Caledonia Putters.

Die fünf Modelle von Caledonia Putters. (Foto: Golf Post)

Filigrane Verarbeitung und individuelle Anpassung

Bei den Preisen, die bei Caledonia für einen Putter aufgerufen werden, sollte er dem Spieler auch wirklich in allen erdenklichen Bereichen „gefallen“ – spielerisch wie optisch. Ein Fitting startet deshalb mit der Frage: „Welcher Putter gefällt Ihnen am besten?“ Ist der optische Aspekt geklärt, lässt sich jedes der fünf zur Auswahl stehenden Modelle durch Hosels (der Übergang vom Schlägerkopf zum Schaft) mit drei verschiedenen Winkeln, kleine zusätzliche Gewichte oder Variationen in der Schlagflächenbeschaffenheit individuell an den Golfer anpassen.

Funktionale bis ausgefallen moderne Designs heben Caledonia auf dem Schlägermarkt ebenso hervor wie die filigrane Verarbeitung. Hinter ihr sowie hinter der gesamten Entstehung des Projekts steht dabei eine ungewöhnliche Geschichte, die im ersten Moment nicht unbedingt etwas mit Golf zu tun hat.

Das Projekt: Wie aus Zahnimplantaten Putter wurden

Claus-Peter Maier brachte Know-how von Maschinenbau und Materialkunde aus rund 20 Jahren Betriebserfahrung im Bereich der Dental-Industrie in die Projektplanungen von Caledonia Putters ein. Maier betreibt nämlich seit mehreren Jahrzehnten Fräsmachinen zur Herstellung von Zahnimplantaten.

Der Putterkopf wird aus einem Metall-Klotz gefräst.

Der Putterkopf wird aus einem Edelstahl-Block gefräst. (Foto: Golf Post)

Angetrieben von seiner Golfleidenschaft entstand bei ihm zusammen mit einem Partner die Idee, „einen Putter zu bauen, der so in seiner Art noch nicht auf dem Markt ist“, erzählt Robbie Sowden und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Und hat dabei die Produktionskosten ein bisschen außer Acht gelassen.“ Welch passende Fügung, dass seine Fräsmaschinen nahezu alles Erdenkliche formen können. Im Zwei-Schicht-Betrieb und mit 16 Stunden Maschinenlaufzeit entstehen deshalb seither die Rohlinge der späteren Golfschläger direkt neben Zahnimplantaten.

Modell Viper mit den beiden "Zähnen".

Modell Viper mit den beiden „Zähnen“. (Foto: Golf Post)

Die Herstellung der Putter ist ein langwieriger Prozess. Ausgehend von einem hochwertigen Edelstahl-Block dauert es beim aufwendigsten Modell Viper rund vier Stunden, bis der Putterkopf seine endgültige Form bekommen hat. Die „Zähne“ aus Aluminium nehmen nochmal eine Stunde Zeit in Anspruch. Bis der Putter dann in Gänze fertiggestellt und für den Kunden verpackt ist – er wird von Hand lackiert und von Hand zusammengesetzt-, ist fast ein ganzer Arbeitstag vergangen. Mehr als vier dieser Putter pro Tag erblicken deshalb bei Caledonia Putters nicht das Licht der Welt.

Von Bernd Ritthammer bis zum Ex-Majorsieger

„Was uns am meisten unterscheidet und was uns einzigartig macht, ist dennoch die Vielfalt, die man nicht beschreiben kann, sondern über ein Fitting erleben sollte.“ Sowden sagt’s und blickt dabei auf einen Tisch, auf dem nahezu alle verschiedenen Einzelteile der Putter-Modelle zu sehen sind. „Es sind so viele Möglichkeiten machbar, von Schlaggefühl bestimmen, über Balance oder Gewichtung des Putters. Wir decken alles ab und haben es noch dazu optisch gelungen verpackt.“

Selbstbewusst blickt das junge Team von Caledonia Putters dementsprechend in die Zukunft. In Deutschland haben sie einige junge und talentierte Nachwuchsspieler wie Bernd Ritthammer, Marcel Schneider oder Philipp Mejow, die ihre Schläger im Wettbewerb nutzen. Aber auch international stellt sich eine weitere Verbreitung der Marke ein. Ex-Majorsieger Paul Lawrie ist aktuell der prominenteste Tourspieler mit einem Caledonia Putter im Gepäck. Alles wichtige Faktoren, um auf dem Equipment-Markt weiter Fuß zu fassen.

Der Caledonia VidiVici Putter war Teil des Golf Post Adventskalenders 2015.

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Lars Kretzschmar

Lars Kretzschmar - Leitender Redakteur bei Golf Post

Lars ist Diplom-Sportwissenschaftler und sein großes Faible ist der Turniersport. Er schlägt sich für seine Leser gerne mal die Nächte um die Ohren, um die neusten Infos der PGA-, European- und LPGA-Tour liefern zu können. Sie finden Lars Kretzschmar auch unter Google+.

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