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Masters: Geteilte Führung für Bubba Watson und Jordan Spieth

13. Apr 2014
Bubba Watson führt vor dem Finaltag des Masters in Augusta - allerdings gemeinsam mit Jordan Spieth (Foto: Getty).
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Bubba Watson teilt sich nach dem Moving Day beim Masters die Führung mit Jordan Spieth, Kaymer und Langer bestätigen ihre Leistungen.

Der Moving Day in Augusta hat das Teilnehmerfeld gehörig durcheinander gewirbelt. Bubba Watson teilt sich die Führung mit Jordan Spieth (-5), dahinter lauern Matt Kuchar und Jonas Blixt (-4). Die Sieger des Tages heißen aber Miguel Angel Jiménez und Rickie Fowler (-3), die sich weit nach vorne spielten.


Steiniger Weg für Bubba Watson zum zweiten Masters-Sieg

Bereits auf der Front Nine hatte Bubba Watson viel dafür getan, dass es noch einmal richtig spannend wurde. Gleich vier Bogeys musste der Linkshänder notieren, da konnte auch das sensationelle Eagle auf der zweiten Spielbahn nur kurzzeitig für gute Laune sorgen. Der Birdie-Start auf die zweite Rundenhälfte bescherte ihm dann wieder die alleinige Führung. Aber auch nur weil seine Konkurrenten nach und nach patzten. Das passierte dem Masters-Sieger von 2012 aber auch selbst noch einmal. Nach einem Bogey auf der 17 notierte er lediglich eine 74 (+2).

Bernhard Langer kontert Bogey-Serie

Der deutsche Altmeister Bernhard Langer zeigte derweil auch am Moving Day eine souveräne Leistung. Nach einem Par-Abo auf den ersten acht Löchern musste der zweifache Masters-Champion bis zur 13. Bahn gleich drei Bogeys notieren. Die Reaktion von Langer war aber beeindruckend: Zwei Birdies in Folge. Mit einer 73er-Runde liegt er nun aktuell im Mittelfeld auf dem geteilten 24. Platz. Diese Leistung ist vor Langers Gesundheitszustand umso höher zu bewerten. „Ich habe mich selten so schlecht gefühlt wie die letzten vier Tage. An den ersten Löchern habe ich noch Kraft, danach wirds es immer schlechter“, sagte Langer nach seiner Runde. 

Martin Kaymer schließt dritte Runde mit Schlaggewinn ab

Martin Kaymer startete am Moving Day wieder relativ zeitig gemeinsam mit dem US-Amerikaner Chris Kirk. Der Mettmanner musste direkt ein Bogey notieren. Nach drei gespielten Par folgte das erste Birdie des Tages auf dem fünften “Magnolia” Loch. Ein weiterer Schlagverlust, ein weiteres Birdie – Even Par für Kaymer nach der Front Nine. Durch einen Schlag in den Wald auf dem elften Loch musste Kaymer dann ein Doppelbogey hinnehmen. Ein Birdie-Finish bescherte ihm am Ende das gleiche Tagesergebnis wie Langer (+1). Er liegt nun bei insgesamt vier über Par aktuell auf dem geteilten 29. Platz. „Ich spiele immer um Par herum. Eigentlich will ich ein bisschen mehr nach vorne kommen“, gab Kaymer die Parole für den Finaltag des Masters aus.


Masters: Kaymer und Langer am Moving Day

Thomas Björn verliert auf Back Nine an Boden

Unglaubliche 15 Jahre ist es her, dass sich der letzte Europäer das Green Jacket überstreifen durfte. 1999 gewann José Maria Olazábal das Masters. Mit Thomas Björn und Jonas Blixt hatten sich nach den ersten beiden Tagen gleich zwei Skandinavier vorne im Teilnehmerfeld platziert. Vor allem dem erfahrenen Björn, immerhin schon seit 19 Jahren Profi und mit 21 Turniertiteln ausgestattet, traute man viel zu. Nach zwei Schlaggewinnen sah es auch lange Zeit danach aus, dass sich der Däne ganz vorne platzieren konnte. Doch dann folgten noch insgesamt drei Bogeys – der dreifache Familienvater liegt nach einer 73 (+1) auf dem siebten Platz. Einen ähnlichen Rundenverlauf erlebte Jonas Blixt. Zwei Birdies für den Schweden auf der Front Nine. Danach erlebte Blixt ein Auf und Ab. Zwei Bogeys, zwei Birdies, wieder ein Bogey – eine 71 er Runde (-1) und Platz 3 stand am Ende zu Buche.

Jordan Spieth im Masters-Himmel

“Augusta ist der Himmel auf Erden” – wer so etwas sagt, wird seine erste Masters-Teilnahme richtig genießen. Jordan Spieth tut aber weit mehr als das. Der 20-Jährige sorgt weiter für Furore. Mit seinem Premierensieg bei der John Deere Classic hatte er sich im vergangenen Jahr die Masters-Einladung verdient. Am Moving Day notierte er eine 70 (-2) und teilt sich damit die Führung mit Bubba Watson. Der letzte Spieler, der das Masters bei seiner ersten Teilnahme gewinnen konnte, war Fuzzy Zoeller 1979. Ist es 35 Jahre später wieder so weit?

Miguel Angel Jiménez mit bester Turnierrunde

Für die beste Leistung des bisherigen Turniers sorgte aber ein ganz Erfahrener: „The Mechanic“. Miguel Angel Jiménez bewies einmal mehr, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Mit zwei Birdies startete er vielversprechend auf den ersten neun Löchern. Auf der Back Nine zog er dann noch einmal richtig an. Fünf Birdies und nur ein Bogey auf der zwölften Bahn bescherten ihm aktuell den geteilten fünften Platz gemeinsam mit Rickie Fowler (-5). Jiménez zeigte mit einer 66 (-6) die beste Turnierrunde.

Hier geht’s zum Liveticker des zweiten Turniertages!


Prominente Cut-Opfer beim Masters

Steffen Jüngst

Steffen Jüngst - Freier Autor für Golf Post

ist erst als Student an der Deutschen Sporthochschule Köln zum ersten Mal mit Golf in Kontakt gekommen. Vorher nur begeisterter Minigolfer, zieht es ihn jetzt auch auf die weitläufigen Grüns.
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