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McIlroy distanziert Konkurrenz am Moving Day der British Open

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19. Jul 2014
Rory McIlroy führt auch am dritten Tag der British Open. (Foto: Getty)
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Mit einem famosen Finish schüttelte Rory McIlroy die nahende Konkurrenz auf den letzten Löchern ab. Martin Kaymer wieder mit Par-Runde.

Zwei 66er Runden und einen Vorsprung von vier Schlägen auf Rang zwei hatte Rory McIlroy nach dem zweiten Tag der British Open zu Buche stehen. Nach dem Moving Day sind es nun sogar sechs. Martin Kaymer kam wieder nicht über eine Par-Runde hinaus und liegt weit zurück.


McIlroys famoses Finish

Bis kurz vor Schluss konnte Rickie Fowler von McIlroys Unsicherheiten profitieren und zog zeitweise gleich mit dem Nordiren, ehe dieser sich schließlich besann. Eigentlich hatte McIlroy vor allem seine Drives viel zu oft ins Rough oder in die kraterähnlichen Bunker in Hoylake geschlagen, um seine Führung zu verteidigen. Zumeist konnte er das Par dann aber noch retten. Auch als sein Abschlag am neunten Loch unter einem Kamerawagen landete, schaffte er noch den Schlagstandard. Ein Birdie-Putt auf der 14. Bahn setzte dann noch einmal Kräfte frei, die er bis zu diesem Zeitpunkt gut verborgen hatte. Ein Eagle am 16. Loch ließ seinen Vorsprung dann schlagartig wieder anwachsen, da Fowler am selben Loch nicht über ein Bogey hinauskam. McIlroys zweites Eagle am letzten Loch baute den Vorsprung schlussendlich auf sechs Schläge aus.

Fowler verpasst die Chance zum Führenden aufzuschließen

Der Amerikaner Fowler wird sich sicher ärgern über die verpasste Chance, mit dem Nordiren gleichzuziehen. Seine Runde startete er mit vier Birdies an den ersten sechs Löchern und machte dem Führenden so mächtig Druck. Doch als McIlroy anfing unter Par zu spielen, stand plötzlich Fowler unter Druck. Und mit diesem ging er nicht gut um. Bogeys an der 14, 16 und 17 warfen ihn zurück. Auch das Birdie an der 18 war da nur noch Schadensbegrenzung, wenngleich er heute mit -4 den selben Score erzielte wie McIlroy. Ob Fowler dem ehemaligen Weltranglistenersten bei der diesjährigen British Open noch einmal so nahe kommen kann wie heute, bleibt abzuwarten.

Die letzten beiden Major-Turniere gewann stets der Spieler, der schon nach 36 Löchern geführt hatte. Somit dürfte es auch Sergio Garcia morgen schwer haben, der sich mit seinem unaufgeregten Spiel bis auf den geteilten dritten Rang vorschob. Der Spanier lässt sich zumindest nicht von Fowler abschütteln und genießt in Hoylake viel Zuspruch der einheimischen Fans. Doch auch sein Rückstand auf McIlroy beträgt schon sieben Schläge. Ebenso weit zurück liegt auch Dustin Johnson, der an den letzten drei Löchern seiner Front Nine drei Bogeys in Folge kassierte.

Kaymer erneut mit Par-Runde

Martin Kaymer spielte auch am dritten Tag der British Open unspektakulär und wie schon am Vortag eine Par-Runde. Vier Bogeys und vier Birdies ließen nicht mehr zu als den geteilten 45. Rang. Ähnlich erging es auch Tiger Woods, der bis zu seinem 16. Loch, eigentlich das Siebte – Woods war auf der Back Nine gestartet –  bei -1 lag. Doch dann schlug er in einen Ginsterbusch und musste den Ball für unspielbar erklären, da er selbst mit Hilfe der Zuschauer den Ball nicht wiederfinden konnte. Das daraus resultierende Triple-Bogey konnte er mit einem Birdie am letzten Loch nicht mehr ganz korrigieren. Mit +3 liegt er nun auf dem geteilten 58. Platz. Titelverteidiger Phil Mickelson dürfte mit einem Gesamtscore von -1 mit dem Ausgang der 143. British Open ebenso wenig zu tun haben wie Kaymer und Woods.

Das Wetter war am Ende ein weniger entscheidender Faktor als zuvor gedacht. Zwar regnete es zeitweise, doch Wind kam den ganzen Tag lang nicht auf. Wegen eines vorhergesagten Gewitters am Nachmittag starteten zum ersten Mal in der über 150-jährigen Geschichte der British Open zwei Flights gleichzeitig an Tee 1 und Tee 10.

Das Livescoring

Zum Livescoring geht es hier.

Die besten Bilder des Moving Day der British Open


Der Moving Day der British Open: Rory's Story

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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