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Grace gewinnt Qatar Masters, Wiesberger wird Dritter

24. Jan 2015
Bisher ist es seine Saison 2015: Branden Grace kann schon den zweiten European-Tour-Sieg feiern. (Foto: Getty)
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Bernd Wiesberger startet beim Qatar Masters weiter durch und wird Dritter, Moritz Lampert und Max Kieffer straucheln bis zum Schluss.

Der Südafrikaner Branden Grace setzte sich in Katar mit 19 Schlägen unter Par und nur einem Schlag Abstand gegen den Schotten Warren durch. Während Österreicher Bernd Wiesberger in der Wüste weiter ungehindert Gas gibt und den Sieg beim Commercial Bank Qatar Masters mit 17 Schlägen unter Par knapp auf den letzten Löchern verfehlte, hatten die beiden Deutschen Max Kieffer (T46) und Moritz Lampert (T65) mit ihren holprigen Runden der letzten Tage zu kämpfen.

Branden Grace verhindert Playoff mit Eagle

Für Branden Grace ist es bereits der zweite Sieg in der noch jungen Saison 2015 und er sicherte ihn sich in spektakulärer Manier: Als es für alle Führenden auf die letzten Löcher zuging, war der Südafrikaner noch Teil einer breiten Führungsriege, die sich den ersten Rang teilte, doch mit einem Eagle am 16. Loch setzte er sich konsequent von allen anderen Erstplatzierten ab und sicherte sich die Führung mit zwei Schlägen Vorsprung. Allein der Schotte Marc Warren schaffte es mit zwei aufeinanderfolgenden Birdies noch nah genug an den 26-Jährigen heran, um ihm noch gefährlich zu werden, doch mit einem abschließenden Birdie, das Warren an der 18 nicht kontern konnte, hängte er ihn ebenfalls ab, sodass aus dem erwarteten Playoff doch noch ein glatter Durchmarsch wurde.


Bernd Wiesberger spielt sich erneut in die Top Ten

Nachdem er bereits in der vorangegangenen Woche in Abu Dhabi geteilter Sechster geworden war, verspricht der Desert Swing für ihn nach Katar weiter eine großartige Bilanz zum Jahresanfang. Mit vier hervorragenden Runden von 69, 66, 68 und 68 spielte der Österreicher wieder konstant vorne mit und beschloss das Event schließlich auf dem dritten Platz. Auf seinen letzten Löchern hatte Wiesberger das Feld mit angeführt, war auf dem besten Weg ins Playoff gewesen – bis Branden Grace mit seinem Eagle in Front zog und es dem 29-Jährigen nicht mehr gelang aufzuholen. Ein abschließendes Birdie allerdings, das ihm statt des geteilten dritten Platzes den alleinigen dritten Rang einbrachte, ließ sich der gebürtige Wiener nicht nehmen.

Max Kieffer auf T46, Moritz Lampert auf T65

Den vier Deutschen hingegen war das Glück beim zweiten Desert-Swing-Turnier weniger hold. Wieder scheiterten zwei von ihnen am Donnerstag am Cut – diesmal traf es Marcel Siem sowie erneut die junge deutsche Golfhoffnung Dominic Foos – und auch die beiden Verbliebenen Max Kieffer und Moritz Lampert kamen über das Mittelfeld nicht hinaus.  Dabei hatte das Turnier besonders für Lampert besonders vielversprechend begonnen. Nach seiner 67er Auftaktrunde hatte er ganz vorne mitgespielt, aber an den beiden folgenden Tagen war es ihm nicht gelungen, weiter unter Par zu bleiben. Eine versöhnliche 70er Schlussrunde brachte ihn zwar am Finaltag immerhin zurück auf Even Par, trotzdem reichte seine Leistung nur für den geteilten 65. Platz.

Ähnlich war es Kieffer ergangen, der besonders am zweiten Turniertag mit vier Schlägen unter Par Plätze gut gemacht hatte. Auch er konnte zum Schluss an seine guten Leistungen nicht mehr anknüpfen. Die letzten beiden Runden des Events endeten für ihn mit 73 und 72 Schlägen, sodass er sich nach seinem geteilten 26. Platz in Abu Dhabi in der letzten Woche jetzt in Katar mit vier Schlägen unter Par und dem geteilten 46. Rang abfinden muss.

Vorjahressieger Sergio Garcia weit weg vom Triumph

Im vergangenen Jahr hatten der Spanier Sergio Garcia und der Finne Mikko Ilonen im Playoff den Kampf um den Sieg in Katar ausgefochten, doch während Ilonen bereits am Cut gescheitert war, hatte sich auch Garcia schon am Moving Day mit einer 77er Runde (+5) jede Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung verbaut. Seine drei übrigen 69er Runden reichten bei weitem nicht aus, um den Ausreißer wettzumachen, sodass der 35-Jährige letztendlich bei vier Schlägen unter Par mit dem geteilten 46. Platz unter anderem neben Max Kieffer vorlieb nehmen muss.

Hier geht’s zu den Ergebnissen des Finaltages!

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Jacqueline Sauer

Jacqueline Sauer - Freie Autorin für Golf Post

Jacqueline mischt bei den redaktionsinterenen Tippspielen ganz vorne mit. Kein Wunder: Die großen und kleinen Namen des Golfs hat sie ständig im Auge, damit der nächste Tipp stets ein sicherer Treffer wird.

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