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BMW PGA Championship: Martin Kaymer klopft ganz oben an

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28. Mai 2016
Martin Kaymer liegt bei der BMW PGA Championship nur zwei Schläger hinter der Spitze. (Foto: Getty)
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Martin Kaymer spielte am Moving Day erneut äußerst konstant und schielt auf die Spitze. Siem und Wiesberger machen Boden gut.

Martin Kaymer hat am Moving Day der BMW PGA Championship erneut eine ordentliche Leistung abgeliefert und wie schon an den ersten beiden Tagen eine 70er Runde in das Clubhaus gebracht. Mit insgesamt sechs Schlägen unter Par liegt der 31-Jäjrige damit auf dem geteilten fünften Rang und damit nur drei Schläge hinter dem Führenden.

Trotz dieser starken Ausgangsposition für den Finaltag, muss sich der Rheinländer vorwerfen nicht noch näher an den Führenden zu liegen. Martin Kaymer lag nämlich nach fünf Löchern bereits bei -4, ehe er auf der Back Nine ganze vier Schlagverluste wegstecken musste. Auf seinem letzten Loch konnte er diese Schwächephase glücklicherweise mit einem Birdie beenden und wird mit diesem im Rücken in den morgigen Finaltag starten und versuchen die Spitze anzugreifen.


Die Spitze strauchelt – Tyrrell Hatton freut’s

Von Rang 24 auf 2, das hatte sich der Engländer Tyrrell Hatton vor dem Moving Day auch nicht träumen lassen. Dank seiner starken 66er Runde hat es aber geklappt. Seine Leistung in allen Ehren, hätte er diese Position allerdings nicht ohne die Hilfe der strauchelnden Spielern in der Spitzengruppe erreicht. Ebenso erfreut dürfte Lee Westwood sein, der sich mit einer blitzsauberen und bogeyfreien 68 auf Rang T3 vorschob.

In den Top Ten wurden allein vier Runden über Par gespielt. Am heftigsten erwischte es den amtierenden US Masters Champion Danny Willett, den eine 76 (vier über Par) die Führung kostete. In Führung liegt derweil Scott Hend bei neun unter Par. Dem Australier gelang ebenfalls „nur“ eine Runde von eins über Par und ein Missgeschick, dass jeder von uns Amateurspielern sicher nur allzu gut kennt.

Marcel Siem mit gutem Rundenstart

Zu Beginn seiner dritten Runde legte Marcel Siem grandios los und spielte sich mit zwei Birdies auf den ersten drei Löchern in eine gute Ausgangslage, um ins vordere Mittelfeld aufzurücken. Durch das darauffolgende Doppelbogey geriet Siem, der sich am Vortag noch über betonharte Bunker beschwerte, jedoch wieder ins Hintertreffen und musste seine Aufholjagd vertagen.

Die Schulter halte jedoch dank des Physios, schrieb Siem auf seinem Facebook-Profil und auch der gute Wert im Bereich der Eisenschläge spricht dafür, dass Marcel Siem zumindest in diesem Bereich nicht eingeschränkt ist. Zu viele Putts machten jedoch einen besseren Tagesscore als +1 unmöglich. Trotzdem ging es für ihn zwölf Plätze nach oben auf Rang T49.

Bernd Wiesberger macht Auftaktrunde weiter gut

Eine 75 zum Auftakt der BMW PGA Championship ist wahrlich kein gutes Zeichen für den weiteren Turnierverlauf. Dank einer 68 am zweiten Wettkampftag reichte es für Bernd Wiesberger jedoch für den Einzug ins Wochenende und auch am Moving Day in Virginia Water ging’s mit einer soliden 71 weiter nach vorne für den Österreicher, der im Verlaufe des Turniers vor allem sein kurzes Spiel steigerte.

Weiterhin hapert es jedoch im Bereich der Drives und auch die Eisen von Wiesberger sind noch nicht richtig heißgelaufen. Aktuell liegt er auf Platz T28 und hat mit seiner eins unter Par Runde ganze 21 Plätze gut gemacht. Bei Facebook zeigte sich der Burgenländer dennoch etwas enttäuscht ob seiner Leistung auf den Par 5s und zu Beginn und dem Ende seiner Runde, verspricht aber gleichzeitig morgen wieder anzugreifen.

Alle Ergebnisse und Positionen des Moving Days der BMW PGA Championship gibt es wie immer hier auf einen Blick.

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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