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BMW PGA Championship findet emotionalen Sieger: Chris Wood gewinnt in der Heimat

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29. Mai 2016
Chris Wood gewinnt die BMW PGA Championship. (Foto: Getty)
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Chris Wood setzt sich bei der BMW PGA Championship dank einer fabelhaften Front Nine gegen die starke Konkurrenz durch. Martin Kaymer geht die Puste aus.

Das Finale der BMW PGA Championship versprach großartig zu werden. Nicht nur spielte Martin Kaymer – zumindest vorläufig – um den Sieg mit. Vielmehr sahen wir von dem Deutschen und vielen anderen Spielern bei schwacher Brise zahlreiche phänomnale Schläge. Besonders Eagles fielen zu Hauf, so dass sich die Führung immer wieder wechselte. Schlussendlich bewies jedoch Chris Wood den längsten Atem. Der Engländer, dessen Front Nine vier Birdies und ein Eagle zierten, machte es zum Schluss aber nochmal spannend, indem er auf der Back Nine schwächelte.

So rückte ein Playoff mit Rikard Karlberg in greifbare Nähe. Der Schwede, der zu diesem Zeitpunkt schon längst im Clubhaus saß und am frühen Nachmittag dank einer 65er Runde 26 Plätze aufholte, wurde von Chris Wood jedoch um einen Schlag überragt. Es ist der dritte Sieg auf der European Tour für den 1,96 Meter Mann und ein emotionaler noch dazu, da Familie und Freunde aus seiner nicht weit von London entfernten Heimatstadt Bristol anreisten.


Daneben gab es auch zwei Holes in One, von denen eins der Brite James Morrison fabrizierte, der jedoch weit hinten im Feld liegt. Immerhin hat er aber ein nettes Auto gewonnen:

Martin Kaymer schwächelt im Finale

Es wäre einiges drin gewesen für Martin Kaymer, der sich durch ein Eagle auf der Vier zwischenzeitlich sogar auf den ersten Platz spielte. Doch wie so oft, fehlte die Konstanz und der letzte Biss bei dem deutschen Pro. Durch ein Doppelbogey am Ende der Front Nine fiel er wieder zurück und machte auch auf der Back Nine nicht genug Boden gut, um nach etwa zwei Jahren wieder einen Pokal in den Händen halten zu dürfen.

Dass er es eigentlich kann, beweist Martin Kaymer unter anderem in folgendem Video. Trotzdem werden die guten Shots zurzeit noch durch zu viele Ausrutscher im Eisenspiel und beim Putting revidiert. Der 31-Jährige traf 11 von 18 Greens in Regulation und 8 von 14 Fairways, was immer noch besser ist als bei Lowscorer Rikard Karlberg. Allerdings holte der Schwede beim Putting alles heraus, was Kaymer bei 31 Putts nicht gelang.Ein geteilter 7.Platz ist nach Rang 5 und 6in Irland bzw. Spanien jedoch wieder ein Topergebnis, auch wenn mehr drin gewesen wäre.

Marcel Siem zu schwach mit den Eisen

Für Marcel Siem verlief der Finaltag in Virginia Water auf dem Grün des Wentworth Clubs nicht so erfolgreich und Eagles rückten in weite Ferne. Im Gegenteil, der Deutsche spielte sogar seine schlechteste Runde des Turniers mit einem tagesscore von -3. Obwohl Siems Putter heiß lief, war ein Platz unter den Top 50 nicht drin, denn mit dem Driver und vor allem den Eisen blieb der 35-Jährige hinter den Erwartungen zurück.

Marcel Siem traf nur sechs Greens in Regulation und holte auch beim Scrambling diese Verluste nicht mehr auf. Am Ende belegt der deutsche Pro Platz T52 bei einem Gesamtscore von +4.

Bernd Wiesberger macht Plätze gut

Bernd Wiesberger blieb während der BMW PGA Championship eher unscheinbar, obwohl er schlussendlich auf den geteilten 15. Platz landete. Der Österreicher verpasste es jedoch, Ausrufezeichen zu setzen und musste erst die missglückte 75er Auftaktrunde wiedergutmachen. Dann jedoch sammelte Wiesberger Schlaggewinn um Schlaggewinn und auch das kurze Spiel verbesserte sich zusehends.

Mit seinem Eisenspiel war der 30-Jährige jedoch nicht wirklich zufrieden. Er werde daran jedoch daheim bis zur Lyoness Open arbeiten.

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Carina Olszak

Carina Olszak - Freie Autorin bei Golf Post

Profigolf ist Carinas Spezialgebiet. Jede Woche verfolgt sie die Geschicke der Profis auf den internationalen Touren und hat besonders viel Spaß am Aufstieg der jungen Wilden. Ihr Wunschflightpartner für eine Golfrunde: Rory McIlroy.
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