Aktuell. Unabhängig. Nah.
Adventskalender 2016 Türchen 8: Heute ein Garmin GPS Golf-Band gewinnen Mehr Informationen

Wentworth: Kaymer hatte „Spaß“ – Kieffer war „eigentlich gut“

Autor:

24. Mai 2015
Martin Kaymer und Maximilian Kieffer spielen zum Abschluss der BMW PGA Championship jeweils Runden unter Par. (Foto: Getty)
Artikel teilen:

Martin Kaymer und Maximilian Kieffer können sich beim Finale der BMW PGA Championship beide verbessern und machen Plätze gut.

Die beiden verbliebenen deutschen Golfer bei der BMW PGA Championship, Martin Kaymer und Maximilian Kieffer, zeigen zum Abschluss im Wentworth Club ordentliche Runden.

Martin Kaymer griff in der Finalrunde in Surrey, England, vom Start weg an. Das ging nach zwei Pars zum Auftakt am dritten Loch zwar erst einmal schief (Bogey), doch wurde am vierten Loch mit einem Eagle belohnt. Nach zwei weiteren Birdies lag der Weltranglistenachtzehnte schlagartig unter den ersten Zehn der BMW PGA Championship. Doch das Vergnügen war nur von sehr kurzer Dauer.


Zu Beginn keine Gemeinsamkeiten auf der Scorekarte…

Bahn acht brachte dem 30-Jährigen nicht weniger als ein Doppelbogey ein. Dennoch lag er nach wie vor unter Par und bestätigte – ungleich unterhaltsamer – die 34 auf den ersten Neun, die er auch schon am Freitag und Samstag gespielt hatte. Kaymer und seinem Spielpartner Thomas Björn gelang dabei übrigens das Kunststück, an keinem einzigen Loch denselben Score zu erzielen.

…dann fast identische Back Nine für Kaymer und Björn

Auf der Back Nine spielten sie dann bis zur 18 identische Ergebnisse. Nur am letzten Loch hätte Kaymer etwas genauer auf seinen 14 Jahre älteren Ryder-Cup-Kollegen schauen sollen. Dem Dänen gelang zum Abschluss das Par, der Deutsche büßte einen Schlag ein. Dennoch verbesserte sich Kaymer mit seiner 70er Runde (-2) und einem Gesamtscore von -6 noch in die Top-20.

Martin Kaymer: „Der Golfplatz hat Spaß gemacht“

„Mein Spiel wurde von Tag zu Tag besser“, resümierte Kaymer nach seiner Runde das Turnier. „Heute war es richtig gut. Schade, dass ich das Doppelbogey kassiert habe, sonst hätte es auch richtig tief gehen können. Es waren zwei, drei Fehler dabei, die bitter waren. Spielerisch bin ich sehr zufrieden. Ich hatte diese Woche super Flightpartner und habe das Event genossen. Wir sind im schönsten Hotel im ganzen Jahr und der Golfplatz hat Spaß gemacht. Schade, dass die Grüns nicht optimal waren. Gerade in Hinblick auf die US Open und die Open Championship war es eine tolle Woche.“

Maximilian Kieffer mit Abschluss unter Par

Maximilian Kieffer ließ es auf seiner Schlussrunde bei der BMW PGA Championship zunächst ruhig angehen. Fünf Löcher bewältigte er in Vorgabe, ehe am sechsten eine fünf statt einer vier auf seiner Scorekarte notiert werden musste. Das Bogey blieb jedoch der einzige farbige Fleck auf der Front Nine, die der 24-Jährige somit bei eins über abschloss.

Auf dem Rückweg zum Clubhaus sammelte Kieffer zunächst ein weiteres Bogey auf, doch es gelang ihm schon auf den folgenden beiden Bahnen, sowohl den ersten, als auch den zweiten Schlagverlust auszugleichen. Auch über das Par an der 16 dürfte sich Kieffer ein wenig gefreut haben. Zum ersten Mal vermied der Bergisch-Gladbacher das Bogey an diesem Par-4. Dank des Birdies am letzten Loch ging ein sehr ordentlicher erster Auftritt Kieffers bei der BMW PGA Championship im Wentworth Club somit bei einem Gesamtscore von -4 zu Ende. Zwölf gemeisterte Cuts in Folge sprechen für die wachsende Konstanz des jungen Pros. Derzeit liegt er unter den Top-30.

Maximilian Kieffer: „Das Spiel war eigentlich gut“

Das stimmt auch Kieffer selbst zufrieden: „Das Spiel war eigentlich gut. Ich habe zwei ganz kurze Putts daneben geschoben. Der Erste war vorbei gezittert, der Zweite ist leider versprungen“, sagte er nach seiner Runde. „Ich habe zwar schon viel Erfahrung gesammelt nach zwei Jahren auf der Tour, aber bei diesem Turnier ist man dann doch nervöser. Bei den vielen Zuschauern, den großen Namen und dem enormen Preisgeld. Ich bin glücklich, wie ich damit umgegangen bin. Gerade nach den Bogeys hätte es auch in die andere Richtung gehen können.“

Viertes Ass bei BMW PGA Championship

Derweil erlebte die BMW PGA Championship auch am Finaltag wieder ein Hole-in-One, bereits das vierte in dieser Woche. Ausnahmsweise traf nicht Miguel Angel Jimenez vom Tee ins Loch, sondern der Südafrikaner Travis Fisher Jr. am zweiten Loch. Ein gutes Omen war es für den 35-Jährigen indes nicht. Trotz des Eagles kam er nicht über eine 73er Runde (+1) hinaus und beendet das sogenannte „Flagship Event“ der European Tour mit einem Gesamtscore von +3.

Die Finalrunde der BMW PGA Championship läuft noch. Die genannten Platzierungen sind daher vorläufig und werden nach Rundenende aktualisiert. Bis dahin steht Ihnen das Golf Post Livescoring zur Verfügung, in dem Sie stets die aktuelle Position der deutschen Spieler finden.

Mehr zum Thema European Tour:

Tobias Hennig

Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
Sie finden mich auch auf: Google+

Alle Artikel von Tobias Hennig

Noch keine Kommentare

Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab

Schlagwörter: , ,

Aktuelle News