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BMW Open: Marcel Siem kritisiert Fahnenpositionen

20. Jun 2013
Marcel Siem war nicht zufrieden nach seiner Runde. An den Fahnenpositionen übte er Kritk. (Foto: Getty)
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Das Birdie-Festival am ersten Tag der BMW Open stößt auf Kritik. Marcel Siem stören vor allem die Fahnenpositionen.

Bei der BMW International Open notieren die Golfer am ersten Tag zahlreiche gute Ergebnisse. Die Zuschauer dürfen sich über ein wahres Birdie-Festival freuen. Aktuell liegen über 80 Starter bei Ergebnissen unter Par. Der Führende Ernie Els kehrte mit einer 63er Runde (-9) ins Clubhaus zurück. Doch die guten Ergebnisse finden nicht überall positiven Anklang, Marcel Siem (-6) äußerte Kritik.

Marcel Siem unzufrieden

Die extrem tiefen Scores findet der Ratinger schade: „Irgendjemand will hier viele Birdies haben. Das liegt vor allem an der Fahnenposition. Dieser Golfplatz hat es verdient nicht mit 30 unter auseinander genommen zu werden.“Am ersten Tag der BMW International Open stand Marcel Siem unter großem Druck, hatte er noch tags zuvor angekündigt das Event gewinnen zu wollen: „Auf den ersten drei, vier Löchern habe ich mich gefühlt wie auf den letzten der Alstom Open. Ich hatte richtig Druck und hatte kaum Luft.“ Deswegen war er mit seiner 67 überhaupt nicht zufrieden: „Der Kurs war relativ einfach. Einer 6 unter wäre in Ordnung gewesen. Aber das geht gar nicht. Ich hätte gerne ein bisserl tiefer geschossen.“

„Nie Full-Time in Europa.“

Zum Abschluss gab der 32-Jährige noch interessante Einblicke in seine zukünftige Turnierplanung: „Ich kann schon sagen, dass ich niemals Full-Time in Amerika spielen werden. Ich finde es einfach zu schön in Europa. Ich will lieber in der Nähe meiner Familie sein und mit meinen Kumpels in Europa spielen.“


BMW International Open: Pro-Am

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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