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Daumen hoch – Masterssieger schlägt in Köln ab

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19. Apr 2016
Danny Willett kommt Ende Juni mit dem grünen Jacket im Gepäck zur BMW International Open nach Köln. (Foto: Getty)
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Der frischgebackene Masters Champion Danny Willett hat seine Zusage zur BMW International Open in Köln gegeben und zieht weitere Hochkaräter mit.

Wenn am 22. Juni die 28. Ausgabe der BMW International Open im GC Gut Lärchenhof in Köln beginnt, wird auch ein Hauch von Augusta in der Rheinmetropole Einzug halten. Kein geringerer als der amtierende Masterssieger Danny Willett wird Ende Juni zu dem Turnier zurückkehren, bei dem er 2012 seinen Durchbruch schaffte. Der Engländer spielte sich damals ausgerechnet bei der ersten Austragung der BMW International Open auf Kölner Boden in den Kreis der Sieger und legte damit den Grundstein für seine steile Karriere, die er Anfang April beim ersten Major des Jahres mit dem grünen Jacket krönte.

Willett äußerte sich gegenüber BMW Golfsport voller Vorfreude zu seinem Start bei der BMW International Open. „Ich freue mich sehr auf die BMW International Open und die Rückkehr nach Köln“, meint Willett. „Meinen Sieg 2012 werde ich nie vergessen, der erste Titel wird für immer etwas Besonderes bleiben. Es ist schön, auf einen Platz zurückzukehren, auf dem man schon einmal erfolgreich war.“


Europäische Spitzengolfer bei BMW International Open

Neben Danny Willett umfasst das Starterfeld weitere klangvolle Namen und verspricht Golf auf absolutem Spitzenniveau. Wiederholungstäter und Deutschlandfan Sergio Garcia wird erneut in der Heimat seiner Ehefrau aufteen und gemeinsam mit seinem Landsmann und Publikumsliebling Miguel Angel Jimenez für südländisches Flair sorgen. Unterstützung erhalten die beiden Spanier dabei vom Vorjahressieger Pablo Larrazabal, der es sich natürlich nicht nehmen lassen will zum alleinigen Rekordsieger aufzusteigen (bisher zwei Siege).

Ein weiterer Spieler aus den Top Ten der Weltrangliste ist in Person von Henrik Stenson vertreten. Der coole Schwede, der den Sieg im letzten Jahr in München lediglich um einen Schlag verpasste, scheint Blut geleckt zu haben und wird versuchen, sich den Titel endlich einmal zu sichern. Ein gefühltes Heimspiel wird der inzwischen in die Top 50 der Welt vorgedrungene Österreicher Bernd Wiesberger erleben. Der Burgenländer kann sich der Sympathien bei der BMW International Open sicher sein und den Titel mit den Zuschauern im Rücken anvisieren.

Deutsche Starter endlich wieder an die Spitze?

Der letzte und auch einzige deutsche Sieger der BMW International Open, Martin Kaymer, hat sich noch nicht zu einer eventuellen Teilnahme geäußert. Den lang ersehnten, zweiten „Heimsieg“ werden dieses Jahr auf jeden Fall die beiden Rheinländer Marcel Siem und Maximilian Kieffer anstreben. Die European-Tour-Spieler haben ihre Zusage gegeben und starten motiviert und zielstrebig in die Mission.

Eine weitere deutsche Hoffnung ist der Jungstar Dominic Foos, der erst zu Beginn der letzten Saison seine Profikarriere startete und auf der Challenge Tour direkt mit einem Sieg überzeugen konnte. Dieses Kunststück wird er auf der European Tour im Rahmen der BMW International Open wiederholen wollen und versuchen, Martin Kaymer als jüngsten Turniersieger der Geschichte abzulösen. Weitere Zusagen deutscher Profigolfer sind in den nächsten Wochen zu erwarten, sodass das Feld der BMW International Open noch etwas schwarz-rot-goldener werden dürfte.

Drei freie Tage und ein runder Geburtstag

Traditionell wird das Pro-Am am Mittwoch sowie die ersten beiden Turniertage der BMW International Open für die Zuschauer wieder kostenlos zu verfolgen sein. Lediglich an den beiden Finaltagen wird ein Eintrittsgeld verlangt. Neben fünf Tagen Spitzengolf bietet die BMW Group aufgrund ihres 100. Geburtstags in diesem Jahr zusätzlich ein opulentes Rahmenprogramm. Neben allerhand Ausstellungsstücken aus der bewegten Firmengeschichte wird die Zukunft des Autobauers via Augmented-Reality-Anwendungen vorgestellt.

Die Highlights des letzten Stopps im GC Gut Lärchenhof aus dem Jahr 2014 gibt es hier noch einmal im Video:

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Robin Bulitz

Robin Bulitz - Redakteur bei Golf Post

Robin ist im Alter von 22 Jahren aktiv zum Golfsport gekommen und seitdem Feuer und Flamme. Durch seine sportlichen Erfahrungen im Handball und Tennis konnte er sich schnell mit der kleinen, weißen Kugel arrangieren und kratzt inzwischen am Single-Handicap. Ab Februar 2016 zunächst als Werkstudent, mischt Robin seit August im Tagesgeschäft mit und testet besonders das umfangreiche Equipment auf Herz und Nieren.

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