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Tradition made in Germany: Viel Prominenz bei der BMW International Open

21. Jun 2016
Auf dem 18. Loch im Gut Lärchenhof konnte bisher noch kein Sieger nach 18 Löchern gekürt werden - immer ging es ins Playoff. (Foto: Getty)
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Die BMW International Open ist eines der traditionsreichsten Turniere auf der European Tour. Zum dritten Mal gastiert sie in Köln, bisher immer mit Playoff-Finish.

Zum dritten Mal ist das Gelände des Kölner Gut Lärchenhof Gastgeber der BMW International Open und feiert gleichzeitig ihren 28. Geburtstag. Klar, dass da zahlreiche Gratulanten aus Deutschland nicht fehlen dürfen und so sind gleich zehn deutsche Profigolfer in Köln-Pulheim am Start. Darunter auch Alex Cejka, der sonst hauptsächlich auf der PGA Tour anzutreffen ist. Wer Cejka also immer mal live erleben wollte, hat in dieser Woche die Chance dazu.

Nur ein deutscher Sieg

Er ist sicher einer der Titelaspiranten, denn Cejka spielt bisher eine starke Saison auf der PGA Tour mit fünf Top-20-Ergebnissen. Doch den einzigen deutschen Sieg bei dem traditionsreichen Golfturnier fuhr vor einigen Jahren Martin Kaymer ein. Im Golfclub München Eichenried besiegte er den Dänen Anders Hansen im Stechen und spielte in diesem nach eigener Aussage einen der bis dato besten Schläge seiner Karriere. Zusätzliche Motivation hätten ihm die einheimischen Fans und die vielen deutschen Fahnen gegeben.


Seitdem die BMW International Open seit 2012 zwischen München und Köln in einem jährlichen Turnus wechselt, war Kaymer dort nicht mehr so erfolgreich. In Köln hat er noch keinen Cut geschafft. In diesem Jahr tritt Martin Kaymer nicht an, sondern gönnt sich nach der extrem aufreibenden US Open eine Pause.

Masters-Sieger kommt nach Köln

Keine Pause legt dagegen der amtierende Masters-Champion Danny Willett ein. Nach den T3-Platzierungen bei zwei WGCs der laufenden Saison und seinem Masters-Sieg ist der Engländer einer der Titelaspiranten bei der diesjährigen BMW International Open. Dass er es in Köln kann, zeigte Willett bereits 2012. Nach vier Runden lag er bei elf unter Par mit Marcus Fraser gleichauf, es ging ins Playoff. Nachdem die 18 das vierte Mal gespielt worden war, wurde Danny Willett zum Sieger gekrönt.

Zum Favoritenkreis gehört sicher auch Henrik Stenson, der das Turnier 2006 für sich entschied. Seit 2011 hat der Schwede keine BMW International Open verpasst, kam sogar seitdem immer in die Top 10. Vergangenes Jahr wurde Stenson zweiter, das Jahr davor musste er sich in Köln Fabrizio Zanotti im Stechen geschlagen geben.

„Schönes Ergebnis mehr Wert als Geburtstag“

Noch keinen European-Tour-Sieg auf dem Konto hat Maximilian Kieffer. Dennoch landete er in den vergangenen drei Jahren auf dem von Jack Nicklaus konzipierten Platz im soliden Mittelfeld. Dass die BMW International Open für ihn ein Highlight ist, gab Kieffer im Golf Post Interview zu Protokoll. Doch auf seinen 26. Geburtstag am Moving Day könne er verzichten. Ein Top-Ergebnis oder gar ein Sieg wäre aber bestimmt ein willkommenes Geburtstagsgeschenk.

Spannung ist auf jeden Fall garantiert in dieser Woche und – geht man nach der Statistik – ein Stechen gar nicht so unwahrscheinlich. Denn die vergangenen drei Turniere im Lärchenhof wurden alle mit einem Playoff beendet. Und die BMW International Open ist bekannt für ihre spannenden Finaltage. Spätestens seit dem dramatischen fünf-Mann-Playoff 1992. Damals besiegte Paul Azinger in München Glen Day, Anders Forsbrand, James Mark und Bernhard Langer (alle 22 unter Par).

Quick Facts zur BMW International Open

European Tour BMW International Open
Platz Golf Club Gut Lärchenhof, Pulheim, Deutschland, 7229 Meter, Par 72
Preisgeld 2 Millionen Euro
Titelverteidiger Pablo Larrazabal
Headliner Henrik Stenson, Danny Willett, Sergio Garcia
Deutsche Starter Marcel Siem, Jeremy Paul, Yannik Paul, Alex Cejka, Florian Fritsch, Maximilian Röhrig, Bernd Ritthammer, Philipp Mejow, Jonas Kolbing, Maximilian Kieffer; Bernd Wiesberger (Österreich)


Stimmen vor der BMW Intl. Open: "Ich hole das Maximum raus"

Für weitere Informationen rund um die BMW International Open besuchen Sie die offizielle Homepage des Turniers.

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Alexander Swan

Alexander Swan - Freier Autor für Golf Post

Nach mehreren (sport-)journalistischen Stationen ist Alexander bei Golf Post gelandet. Der gebürtige Münsterländer begeistert sich für jede Sportart, die ein rundes Spielgerät besitzt - insbesondere für den ganz kleinen und den Lederball.

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